Japan hält unverändert an der Kernenergie fest

Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa, Quelle: gettyimages

Die japanischen Behörden genehmigten am 21. November 2025 nach Sicherung gegen ein Tsunami die Wiederinbetriebnahme des weltweit größten Kernkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa. Ein weiterer wesentlicher Schritt im Prozess zur Wiederaufnahme des Betriebes nach der Katastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Damit sind bis Ende 2025 wieder 14 Reaktorblöcke in Betrieb.

Zunächst will der Betreiber TEPCO zwei Reaktoren der Anlage reaktivieren. Diese haben eine Gesamtnennleistung von 2.710 MW. Das ist rund ein Drittel der Gesamtleistung des Kernkraftwerkes von insgesamt 8.212 MW.

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Schweden: Vattenfall plant neue Kernkraftwerke

Kernkraftwerk Ringhals auf Schwedens Halbinsel Värö

Vattenfall will in Ringhals auf der Halbinsel Värö neue Kernkraftwerke bauen und hat mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen, um dies zu ermöglichen. Vattenfall führte am Mittwoch und Donnerstag, 19. und 20. März, in Ringhals Konsultationen nach dem Umweltgesetzbuch durch [1].

Wenige Stunden zuvor hatte die bürgerlich-konservative Minderheitsregierung und die sie stützenden rechten Schwedendemokraten einen Gesetzentwurf vorgelegt, aus dem hervorgeht, wie der Bau neuer Kernkraftwerke im nordischen Königreich künftig finanziert werden soll.

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