CO2: Wie die Menschen hinters Licht geführt wurden

Das CO2 hat sich als hauptverantwortliches Gas für den allmählichen Anstieg der Erdtemperatur derart in den politischen Köpfen festgesetzt, dass eine Korrektur dieser Ansicht als aussichtlos erscheint. Ohne vorausgehende Planung, Machbarkeitsstudien und Kostenkalkulationen wurde der Umstieg auf erneuerbare Energien, der Ausstieg aus der Kernenergie und bald auch aus der Kohle, die Verringerung der CO2-Emissionen hin zu Netto-Null, die generelle Umstellung fossiler Energien auf Elektrizität und der Ausbau der Elektromobilität zu einem scheinbar unumstößlichen politischen Ziel.

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Klimawandel, ein Sündenbock für vieles

„The Last Day of the Drought“ (Der letzte Tag der Dürre“)(1881) von Homer Watson ist ein Ölgemälde auf Leinwand, das eine karge Landschaft am Ende einer langanhaltenden Dürre darstellt. Die trockene, rissige Erde und gedämpften Farben spiegeln die Härte der Umgebung wider.

Kaum ein Thema begleitet den Menschen so zuverlässig durch den Alltag wie das Wetter. Über das Wetter kann man sprechen, ohne viel zu erklären. Es ist ein gemeinsamer Erfahrungsraum, ein unverfänglicher Gesprächseinstieg und doch von großer praktischer Bedeutung. Anders verhält es sich mit dem Klima. In der medialen Öffentlichkeit werden beide Begriffe jedoch häufig miteinander vermischt.

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El Niño-Prognose für Ende 2026

Es gibt sehr deutliche meteorologische Hinweise darauf, dass sich El Niño („das Christkind“) bis Ende 2026 erheblich verstärken könnte. Wo und wie entsteht dieses mächtige Klimaphänomen und wie beeinflusst es unser weltweites Wettergeschehen? Aufgrund der aktuellen Entwicklung greifen wir dieses Phänomen erneut auf.

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Die Politisierung hat die Klimaforschung um Jahrzehnte zurückgeworfen

Am 1. August 2026 erschien in der Weltwoche ein Interview mit Prof. Dr. Richard Lindzen. Daraus zitieren wir einige seiner Antworten.

Richard Lindzen war bis zu seiner Emeritierung 2013 Professor für Atmosphärenphysik am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lehrte davor in Harvard und gehört zu den meistzitierten Klimaforschern der Welt – und zu den umstrittensten. Lindzen war selbst über Jahre als Autor an IPCC-Berichten beteiligt, bevor er zu einem der profiliertesten Kritiker des Uno-Klimagremiums wurde. Sein Vorwurf: Die Klimaforschung sei zu einem politischen Geschäftsmodell verkommen, bei dem Billionen von Dollar verteilt würden – und bei dem jeder, der widerspreche, seine Karriere aufs Spiel setze.

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Die Begrünung der Erde nimmt zu

Quelle: [2]

Die globale durchschnittliche Begrünung durch Vegetation erreichte im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand und setzte damit einen bereits seit mehreren Jahrzehnten anhaltenden, deutlichen Aufwärtstrend fort, wie aktuelle, in „Nature“ [1] veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen. Tatsächlich stellte das Jahr 2025 einen Rekord bei der globalen Begrünung durch Vegetation auf, wobei sich der durchschnittliche Trend noch weiter verstärkte. An der Spitze der Liste standen mit einer zusätzlichen Begrünung von 77,6 % die Anbauflächen, was bedeutet, dass mehr Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, um die weltweite Ernährung zu verbessern.

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Klimawissenschaft: Was bietet sie und wie wird sie genutzt

„Es spielt keine Rolle, wie schön deine Theorie ist oder wie klug du bist. Wenn sie nicht mit dem Experiment übereinstimmt, ist sie falsch.“ (Richard Feynman)

von Anthony Watts

Es steht außer Frage, dass das Beobachtungsnetzwerk besser ist als vor Jahrzehnten. Satellitenmessungen, Ozeanbojen, Reanalyse-Datensätze – diese haben zusätzliche Detailschichten hinzugefügt, von denen frühe Forscher nur träumen konnten. Aber verbesserte Instrumentierung hat Unsicherheit nicht beseitigt; Sie hat sich einfach verschoben, wo diese Unsicherheit liegt. Oberflächentemperaturaufzeichnungen zum Beispiel unterliegen weiterhin Anpassungen, Homogenisierungstechniken und laufenden Überarbeitungen. Jeder dieser Schritte mag einzeln gerechtfertigt sein, doch der kumulative Effekt führt zu einem Maß an Undurchsichtigkeit, das einer Überprüfung statt automatischem Vertrauen gerecht wird.

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Ernüchternde Bilanz im Kampf gegen die Erderwärmung

Spät aber nicht zu spät diese Meldung über den vom Expertenrat für Klimafragen (ERK) im Mai vorgelegten Bericht [1] über die Bilanz der deutschen Klimapolitik der letzten Jahre. Im Aufmacher der Welt vom 20.05.2026 [2] heißt es: „Die Bundesregierung wird die selbst gesteckten Klimaziele allesamt verfehlen: Mit dieser Feststellung kassiert der unabhängige Expertenrat die optimistischeren Prognosen der Politik. Trotz massiver Subventionen geht der Ausbau von Wind- und Solarkraft offenbar am Notwendigen vorbei.“

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Hitzewelle in Mitteleuropa nichts Ungewöhnliches

Die Hitze in Deutschland und dramatische Schlagzeilen gibt es schon seit Generationen, zum Beispiel in der Bildzeitung:

  • 1957    56 Grad! Ganz Deutschland ein Brutofen
  • 1975    40 Grad Hitze. Jetzt wird das Wetter lebensgefährlich
  • 1983    Rekordhitze! Über 40 Grad –  Deutschland schwitzt
  • 2003    Jahrhundertsommer! Europa glüht –  40 Grad und mehr
  • 2019    Über 40 Grad! Deutschland schwitzt – tausende sterben während Hitzewellen

Die derzeitige Hitze in Teilen Mitteleuropas ist in erster Linie durch eine beständige großräumige Wetterlage zu erklären. Eine wichtige Rolle spielt dabei tatsächlich der sogenannte Omega-Block. Allerdings ist er nicht die eigentliche Ursache der hohen Temperaturen, sondern der Mechanismus, der sie über längere Zeit aufrechterhält.

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Deutschlands CO2-Emissionen im Vergleich mit anderen Staaten

Eine Grafische Darstellung, die aussagekräftiger ist als tausend Worte. Die Daten beruhen auf Angaben in der neuesten Veröffentlichung des Energy Institute vom 30. Juni 2026, dem „75th Statistical Review of World Energy“, bis einschließlich des Jahres 2025.

Der deutsche Anteil an den Weltweiten CO2-Emissionen ist im Jahr 2025 auf 1,39 % gesunken.

Unabhängig von der Frage, ob das vom Menschen erzeugte CO2 überhaupt einen bedeutsamen Einfluss auf die Klima-Entwicklung hat, trägt die deutsche Reduktion des CO2 im Rahmen der Netto-Null-Politik im internationalen Vergleich so gut wie nichts bei. An anderer Stelle unserer Berichte wurde bereits darauf hingewiesen, dass allein der zunehmende Bedarf an Kohle in asiatischen Ländern die Milliarden teuren deutschen CO2-Einsparungen vollständig ausgleicht.

„Einmal habe ich als Europaabgeordnete strenge Klimaziele gefordert, aber ich habe meine Meinung geändert: Hier ist der Grund“

Dr. Eija-Ritta Korhola

Dr. Eija-Riitta Korhola war von 1999 bis 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments. Sie war Vorsitzende des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments und nahm in dieser Funktion an den meisten COPs teil. Außerdem war sie Mitglied der Hartwell-Gruppe.

Als ich vor etwa einem Vierteljahrhundert in die Politik einstieg, war der vom Menschen verursachte Klimawandel mein Hauptgrund für meine Kandidatur bei den Europawahlen 1999, und damals betrachtete ich ihn als die größte Bedrohung für die Menschheit. Ich begann meine Reise im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments als aktiver Klimagesetzgeber und nahm als Mitglied der parlamentarischen Delegation an den meisten UN-Klima-COP-Sitzungen (Conference of the Parties) teil. Außerdem war ich 2007 Mitglied eines temporären Klimawandel-Ausschusses, der darauf abzielte, alle möglichen klima- und energiebezogenen Themen zu beeinflussen.

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