Japan: Einleitung von radioaktivem Kühlwasser ins Meer

Am Donnerstag, 24.8.2023 begann Japan mit der angekündigten Einleitung von aufbereitetem, tritiumhaltigem Kühlwasser aus dem Kernkraftwerk Fukushima in den Ozean. Nach Expertenmeinung ist die Einleitung ungefährlich für Mensch und Tier. Wir berichteten vorab hierüber.

Tanks mit radioaktivem Kühlwasser am KKW-Standort Fukushima. Quelle: via Reuters/HB

Es gibt keinen Klima-Notstand – 1

Die UN, die EU und mit ihr die Bundesregierung wollen uns glauben machen, dass „Klimawissenschaftler uns unmissverständlich sagen, dass wir unsere Emissionen bis 2030 drastisch reduzieren und bis 2050 Netto-Null erreichen müssen, wenn wir unseren Kindern eine bewohnbare Welt hinterlassen wollen“.

Demgegenüber: Hunderte prominenter Wissenschaftler [1] leugnen – ja, leugnen –, dass es einen Klimanotstand gibt. Unter ihnen: Präsident Obamas Unterstaatssekretär für Energie für Wissenschaft, Steve Koonin, zeigte in seinem Buch aus dem Jahr 2021, dass die komplexe Klimawissenschaft tatsächlich, wie der Titel schon sagt, ungeklärt ist.

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Schweden plant den Kernkraftwerks-Ausbau

Ursprünglich wollte Schweden aus der Kernenergie aussteigen. Die neue Regierung aber will die Kerntechnik nun sogar ausbauen – die Stromproduktion soll fossilfrei sein. Das Land wirbt um Investoren für neue KKW. Wie ARD-Tagesschau berichtete [1], könnten nach dem Willen der Regierung zehn neue Reaktoren dazukommen. Gesetze, die im Weg stehen, sollen nun geändert werden, so Umweltministerin Pourmokhtari (27).

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Neue Rekordtemperaturen und ein seltsamer Monat

So fasste Roy Spencer seine Satellitenaufzeichnungen für Juli 2023 zusammen [1] und weiter heißt es in seinem Bericht:

Der Juli 2023 war ein ungewöhnlicher Monat, mit plötzlicher Wärme und einigen rekordverdächtigen oder fast rekordverdächtigen Temperaturen.

Seit Beginn der Satellitenaufzeichnung im Jahr 1979 war der Juli 2023:

  • wärmster Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (globaler Durchschnitt)
  • wärmste absolute Temperatur (da der Juli klimatologisch der wärmste Monat ist)
  • gleichauf mit März 2016 für die 2. wärmste monatliche Anomalie (Abweichung vom Normalwert für jeden Monat)
  • wärmste Landanomalie der südlichen Hemisphäre
  • wärmster Juli für tropische Gebiete (mit großem Abstand, +1,03 Grad Celsius gegenüber +0,44 Grad Celsius im Jahr 2017)

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Physikalische Erkenntnisse über die Sonnenaktivität

Die Lektüre des Artikels von Professorin Valentina Zharkova [1] setzt physikalische Kenntnisse auf dem Gebiet der Sonnenforschung voraus. Die (übersetzte) Zusammenfassung bestätigt die bereits in früheren Artikeln auf dieser Webseite geäußerte Erwartung (hier, hier) niedriger Erdtemperaturen in den nächsten Jahren:

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Nobelpreisträger John Clausers Äußerung über die „Korruption“ der Klimawissenschaft passte dem IWF nicht

Anfang dieses Monats kritisierte der Physik-Nobelpreisträger von 2022, Dr. John Clauser, das Narrativ des „Klimanotstands“ als „gefährliche Korruption der Wissenschaft, die die Weltwirtschaft und das Wohlergehen von Milliarden von Menschen bedroht“. Unweigerlich haben die negativen Auswirkungen dieser Bedrohung eingesetzt.

Ein Vortrag, den Dr. Clauser vor dem Internationalen Währungsfonds über Klimamodelle halten sollte, wurde abrupt abgesagt, und die Seite, die die Veranstaltung ankündigte, wurde laut dailysceptic [1] von der IWF-Website entfernt.

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Vorsicht vor dem üblichen El-Niño-Hype

Die Welt befindet sich wieder einmal im Griff eines halbwegs regelmäßigen Klimaalarms. Ich beziehe mich nicht auf den jüngsten Beginn des El-Niño-Zyklus, der am 4. Juli von den Vereinten Nationen „in Kraft gesetzt wurde“, sondern auf die verstärkte Rhetorik über das Tempo und das Ausmaß der Temperaturerwärmung, die solche El-Niño-Perioden immer begleitet.

Anfang dieses Monats brach das Wetter für mehrere Tage globale Temperaturrekorde, was unweigerlich zu erneuten Spekulationen über den Beginn einer galoppierenden globalen Erwärmung führte. Der Guardian fragte, ob wir mit dem Beginn eines El-Niño-Ereignisses zusätzlich zur vom Menschen verursachten globalen Erwärmung in eine unberechenbarere und gefährlichere Phase eingetreten sind.

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Tritium: Experteneinschätzungen zur geplanten Meereseinleitung in Japan

Die Einleitung von radioaktiven Abwässern ins Meer wird in nächster Zeit Schlagzeilen in Medien liefern. Behandeltes und stark „verdünntes“ Tritium kontaminiertes Wasser aus dem Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi soll ab Sommer 2023 ins Meer eingeleitet werden. Das Schweizer Nuklearforum [1] hat sich Expertenmeinungen angeschaut, ob sich dies wegen des enthaltenen Tritiums sicher umsetzen lässt.

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Zunahme der Hunger-Bedrohung: Die UN widerspricht sich

Ein neuer UN-Bericht [1], [2] mit dem Titel „The State of Food Security and Nutrition in the World 2023“ behauptet, dass 122 Millionen Menschen mehr von Hunger bedroht sind als im Jahr 2019 und dass sich die globale Ernährungsunsicherheit in den letzten Jahren aufgrund der Pandemie, wiederholter Wetterkatastrophen und Konflikte, einschließlich des Krieges in der Ukraine, verschärft hat.

Während Covid-19 und der Krieg in der Ukraine sowohl die Lebensmittelversorgung unterbrochen als auch die Energie- und Lebensmittelinflation in die Höhe getrieben haben, stimmt es nicht, dass die Lebensmittelproduktion aufgrund extremer Wetterereignisse zurückgeht.

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Belgien: Laufzeitverlängerung von Doel-4 und Tihange-3

wie das Schweizer Nuklearforum am 29. Juni 2023 berichtete haben die belgische Regierung und das Betreiberunternehmen Engie-Electrabel (Engie) eine Vereinbarung unterzeichnet, in der die Bedingungen für die Verlängerung der Kernkraftwerke Doel-4 und Tihange-3 festgelegt sind. Diese Vereinbarung zielt darauf ab, eine ausgewogene Verteilung der Risiken zwischen den beiden Parteien zu gewährleisten und Unsicherheiten hinsichtlich künftiger Änderungen der Bestimmungen für die Behandlung aller nuklearen Abfälle zu beseitigen.

«Die Laufzeitverlängerung der Kraftwerke Doel-4 und Tihange-3 um zehn Jahre ist jetzt konkret. Dieses Abkommen ist wichtig für unsere Energiezukunft und für die belgischen Haushalte. Es stärkt unsere Stromversorgung, verringert die Energieabhängigkeit unseres Landes und garantiert die Produktion von kohlenstoffarmem und billigem Strom in Belgien», sagte Alexander De Croo, Belgiens Premierminister. Die beiden Kernkraftwerksblöcke bleiben demnach bis 2035 und damit zehn Jahre länger als bis zu ihrer geplanten Abschaltung im Jahr 2025 am Netz. Gemäss der Vereinbarung sollen beide Anlagen nach Abschluss der für die Verlängerung notwendigen Arbeiten eventuell im November 2025, spätestens aber im November 2026 wieder in Betrieb gehen.

Quelle

S.D. nach Engie-Electrabel, Medienmitteilung, 29. Juni 2023 und Premierminister Belgien, Medienmitteilung, 29. Juni 2023