Mehr Transparenz wagen: Ökologischer Fußabdruck eines Windrads

Transparenz erfordert Mut. Mut ist eine Entscheidung. Entscheiden wir uns, auf unseren ökologischen Fußabdruck zu achten.

Patagonia, ein Spezialist für Outdoor Bekleidung entschied sich 2011 für Transparenz: am 25. November, am ‚Black Friday‘, dem Tag des Konsums in den USA schlechthin, schaltete Patagonia eine ganzseitige Anzeige in der New York Times: „DON‘T BUY THIS JACKET“. Die Anzeige diente der Aufklärung über den ökologischen Fußabdruck der Jacke.[1]

Die Protagonisten der Energiewende tun sich indes schwer mit Transparenz. Was ist der ökologische Fußabdruck eines Windrads?

Der dänische Windradhersteller Oersted beschreibt ‚Woraus Windräder bestehen’.[2] Ein wesentlicher Bestandteil sind die Seltenen Erden. Das Umweltbundesamt hat einen detaillierten Bericht über ökologischen Fußabdruck der Seltenen Erden, die ‚Critical Materials‘ für die Energiewende darstellen, erstellt.[3] Die Daten bieten einen besonders abschreckenden Einblick in die Realität „hinter den Kulissen“.

Im folgenden Artikel wird das Augenmerk auf den ökologischen Fußabdrucks einiger weniger Rohstoffe gerichtet, die für den Bau eines Windrads benötigt werden. 

Wie würde die breite Gesellschaft über die Energiewende denken, wenn Politik und Medien mehr Transparenz wagen würden?

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CO2-Zertifikate verteuern die Energie massiv

…und verzerren die gesamte Wertschöpfungskette

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein für die Pflanzenwelt unabdingbares Spurengas unserer Erdatmosphäre. Ohne dieses Gas gäbe es kein Leben auf der Welt. Gleichwohl wird die CO2-Reduzierung in der Atmosphäre politisch gefordert, indem die Nutzung fossiler Brennstoffe künstlich verteuert wird, um sie zugunsten alternativer Energieträger wie Sonne und Wind zurückzudrängen. CO₂-Emissionen aus Kohle, Erdgas und Erdöl sollen nach Meinung der grünen Politiker fast aller Parteien Ursache für eine gefährliche Aufheizung der Erde sein. Doch dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis. Trotzdem soll die Verwendung von fossilen Brennstoffen in den nächsten zwei Jahrzehnten beendet werden. Die Fragwürdigkeit dieser politischen Logik ist an dem Ausstieg aus der Kernenergie zu messen, deren Stromerzeugung CO2-frei ist.

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