Was 80 % Strom aus Erneuerbaren bis 2030 bedeuten

Das bestehende Stromnetz kommt nach Betreiberaussagen häufiger an seine Belastungsgrenzen. Die Zahl der Redispatch-Eingriffe ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ein wesentlicher Grund ist der bislang verzögerte Ausbau des Netzes, der dem Ausbau der Windenergie- und Solaranalgen nicht nachkommt. Nach Einschätzung der Netzbetreiber ist ein großflächiger Blackout sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Nach dem geltenden deutschen Recht soll der Anteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 mindestens 80 % des Bruttostromverbrauchs erreichen. Dieses Ziel ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) festgeschrieben.

Was bedeutet das für die Stromversorgung, die künftig – politisch gewollt – eine zentrale Bedeutung einnehmen soll, weil immer mehr Bereiche wie Verkehr (Elektroautos), Heizung (Wärmepumpen) und weitgehende Elektrifizierung (Ersatz für fossile Energieträger) in der Industrie mit Strom betrieben werden sollen?

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