Große Solarparks melden Insolvenz an

Das deutsche Online-Portal „Report24“ berichtet [1] über die Insolvenz von Solara4 (bei Alcoutim an der Algarve), das einst als Portugals größter Vorzeige-Solarpark (~219 MW) gefeiert wurde, der ohne die üblichen staatlich geförderten Einspeisevergütungen errichtet wurde. Ein großes Problem war der massive Ausbau der Solarenergie auf der Iberischen Halbinsel, was heute dazu führt, dass während der sonnigsten Stunden Tausende Megawatt Solarstrom gleichzeitig ins Netz eingespeist werden. Dieses Überangebot führt dazu, dass die Großhandelsstrompreise genau dann auf null oder in den negativen Bereich fallen, wenn die Produktion der Anlage am höchsten ist, was die erwarteten Einnahmen drastisch schmälert.Zudem produzierte der Solarpark durchweg weniger Strom als ursprünglich in den ersten Prognosen berechnet worden war, was die finanziellen Prognosen des Projekts untergrub, obwohl ein langfristiger Stromabnahmevertrag (PPA) vorlag. Der riesige Solarpark litt zudem unter mehreren technischen Ausfällen, darunter Brände an Wechselrichtern in den 12 Monaten vor der Insolvenz. Ein Großbrand Ende Mai 2026 legte etwa 10 % der Anlage lahm; die Reparatur dauerte schätzungsweise 8 bis 14 Wochen und führte zu kostspieligen Ausfallzeiten und Wartungskosten.

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Die Wasserstoff-Illusion

In seinem 2022 erschienenen Buch [1] setzt sich Prof. Samuel Furfari sehr kritisch mit der von der EU und Deutschland propagierten Wasserstoff-Strategie auseinander. Furfari, Chemiker, war von 1982 bis 2018 leitender Beamter in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission. Im Vorwort seines Buches schreibt er:

Im Juni 2020 kündigte Deutschland seine „Wasserstoffstrategie“ an. Wenige Wochen später zog die Europäische Kommission nach und startete eine eigene. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um nichts anderes als ein Kopieren und Einfügen dieses Dokuments der EU-Mitgliedstaaten handelte, in dem Deutschland auf dem Gebiet der Energiewende führend ist. Da das Geld für den Konjunkturplan frei verfügbar ist, reiben sich alle professionellen Subventionsjäger die Hände, da sie so einen Teil der finanziellen Gewinne zu ihrem eigenen Vorteil abholen können, aber auf Kosten künftiger Generationen.

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Die weltweite Energiekrise zwingt Staaten, ihre Klimaziele zu überdenken.

„Ein Jahr nach seinem Amtsantritt ist Bidens ambitioniertes Klimaziel so gut wie tot“, überschrieb Bloomberg [1] den Bericht über die aktuelle Energie-Situation in den USA. Danach erkennen politische Verbündete nun an, was Wissenschaftler, die die politischen Optionen der USA analysieren, bestätigt haben: Es gibt praktisch keinen gangbaren Weg, um die US-Emissionen im Einklang mit Bidens Ziel für 2030 zu senken – zumindest nicht ohne wichtige Gesetze, die immer weiter entfernt erscheinen.

Ein vom Weißen Haus befürworteter Vorschlag, rund 555 Milliarden Dollar für Klima- und saubere Energiemaßnahmen auszugeben, ist ins Stocken geraten, und die bevorstehenden Zwischenwahlen machen eine Verabschiedung unwahrscheinlich.

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