Die Dämonisierung des Kohlenstoffdioxids (CO2)

Das folgende Kapitel aus dem Buch Canary in a Climate World: Climate Realism vs. the Net Zero Myth, verfasst vom Princeton-Physiker Professor William Happer*), ist einer von vielen zum Nachdenken anregenden Beiträgen, die sich mit Klimawissenschaft, Energiepolitik, Netto-Null und der breiteren Klimadebatte auseinandersetzen.

„Viele Menschen mit unzureichendem wissenschaftlichem Wissen sind überzeugt, dass der Planet Erde durch die globale Erwärmung durch Menschen in Lebensgefahr ist. Wenn der Planet Erde wirklich in großer Gefahr durch Menschen wäre, wäre jede Möglichkeit, ihn zu schützen, gerechtfertigt.

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Kleine Fernwärme-SMR für Städte

Small Modular Reactors (SMR) befinden sich weltweit in der Entwicklung. Sie können neben Strom Prozesswärme für die Industrie, Fernwärme oder gar für die Produktion von Wasserstoff eingesetzt werden. Die Erfolgsaussichten von SMRs hängen vor allem davon ab, ob die Serienfertigung die Kosten tatsächlich deutlich senken kann und wie schnell Genehmigungen erteilt werden und sie vor allem eine so genannte inhärente nukleare Sicherheit besitzen.

Der finnische Entwickler Steady Energy [1] [2] baut in der Stadt Helsinki eine nicht-nukleare Pilotanlage des kleinen, modularen Reaktors LDR-50 zur Fernwärmeversorgung. Dazu erhielt das Unternehmen ein Darlehen in Höhe von EUR 10,5 Mio. (umgerechnet rund CHF 9,7 Mio.). Innerhalb von drei Jahren soll der Baubeginn des kommerziellen Fernwärme-SMR erfolgen.

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USA: Medienberichte zum Klimathema sind auf dem Rückzug

Die Wiederwahl von Präsident Donald Trump brachte einen allgemeinen Wandel in der politischen Landschaft in Bezug auf Klima- und Energiefragen mit sich. Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) widerrief im Frühjahr 2025 offiziell die wissenschaftliche und rechtliche Grundlage für Klimaschutzregulierungen. Seitdem schließen große Medien ihre Klimaredaktionen, Unternehmen lockern die Ziele zur Emissionsreduktion, und Umfragen zeigen beständig, dass die Öffentlichkeit den Klimawandel niedrig auf ihrer Prioritätenliste einstuft.

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Was 80 % Strom aus Erneuerbaren bis 2030 bedeuten

Das bestehende Stromnetz kommt nach Betreiberaussagen häufiger an seine Belastungsgrenzen. Die Zahl der Redispatch-Eingriffe ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ein wesentlicher Grund ist der bislang verzögerte Ausbau des Netzes, der dem Ausbau der Windenergie- und Solaranalgen nicht nachkommt. Nach Einschätzung der Netzbetreiber ist ein großflächiger Blackout sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Nach dem geltenden deutschen Recht soll der Anteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 mindestens 80 % des Bruttostromverbrauchs erreichen. Dieses Ziel ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) festgeschrieben.

Was bedeutet das für die Stromversorgung, die künftig – politisch gewollt – eine zentrale Bedeutung einnehmen soll, weil immer mehr Bereiche wie Verkehr (Elektroautos), Heizung (Wärmepumpen) und weitgehende Elektrifizierung (Ersatz für fossile Energieträger) in der Industrie mit Strom betrieben werden sollen?

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Deutsche Kernkraftwerke können wirtschaftlich und zeitnah reaktiviert werden

Am 19. Juni 2026 stellte Nukleria in einer Pressemitteilung den neuen Bericht »Wiederinbetriebnahme deutscher Kernkraftwerke – Wirtschaftliche Tragfähigkeit und Ausblick« der Radiant Energy Group [1] der deutschen Öffentlichkeit vor. Der Bericht entstand unter maßgeblicher Mitwirkung deutscher kerntechnischer Fachleute aus dem Umfeld von Nuklearia. Als Co-Autor und technischer Redakteur wirkte der stellvertretende Vorsitzende Noah Jakob Rettberg an seiner Erstellung mit. Die Analyse liefert erstmals eine umfassende wirtschaftliche und technische Bewertung der Reaktivierungsoptionen deutscher Kernkraftwerke.

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Eine realistische Berechnung der Stromerzeugungskosten aus Wind- und Solarenergie

Wind und Sonne wurden als preisgünstiger, vollwertiger Ersatz für grundlastfähige Kraftwerke verkauft, obwohl das technisch nie realistisch war. Gleichzeitig hat man die Kernkraft aufgegeben, die einzige CO2-arme Energiequelle mit hoher Energiedichte und verlässlicher Verfügbarkeit. Das Ergebnis ist sichtbar: Strompreise, die zu den höchsten der Welt gehören, eine schleichende Abwanderung energieintensiver Industrien, eine wachsende Abhängigkeit von Gas- und Stromimporten und eine sinkende energetische Resilienz.

Dr. Lars Schernikau hat auf seinem Blog [1] eine Kostenberechnung der Stromerzeugung eingestellt, die, und darauf kommt es kostenmäßig vor allem an, die Kosten der für den Ökostrom notwendigen Infrastruktur miteinschließt, was in öffentlichen Verlautbarungen zumeist unerwähnt bleibt.

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