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CO2, ein lebensnotwendiger Bestandteil unserer Erdatmosphäre

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Wie eine weltweite Epidemie verbreitete sich die Auffassung, das vom Menschen durch Verbrennung fossiler Rohstoffe verursachte Kohlenstoffdioxid (CO2) würde die Erdtemperatur erhöhen und dadurch das Klima massiv beeinflussen. Um dieser Auffassung Nachdruck zu verleihen, wurde CO2als schädliches Treibhausgas bezeichnet. Von Luftverschmutzung ist die Rede, wenn das Kohlenstoffdioxid in der Luft gemeint ist.

Diese vom Weltklimarat (IPCC) vertretene Auffassung wird weder durch gesicherte wissenschaftliche Befunde und schon gar nicht durch Experimente bestätigt. Sie beruht ausschließlich auf mathematische Modelle, die sich inzwischen als total unvollkommen herausstellten. Es wird die Zeit kommen, wo die Menschen erkennen, wie sie hinters Licht geführt wurden. Schon vor Jahren erklärte ein Vertreter des Potsdamer Institutes für Klimafolgenforschung öffentlich, „Die Klimapolitik hat nichts mehr mit Umweltschutz zu tun. Da geht es um harte Wirtschaftspolitik. Klar gesagt: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um“. Er nannte es die „große gesellschaftspolitische Transformation“. Solche Aussagen lassen aufhorchen und machen skeptisch.

Angesichts der einseitigen Darstellung des Klimawandels und seiner Ursache durch Politik, den meisten Medien und bedauerlicherweise auch durch Wissenschaftler sind alle aufgerufen, die Darstellungen zu hinterfragen und sich selbst eine Meinung zu bilden und nicht blindlings zu glauben, was ihnen vorgesetzt wird. Wo mit Angst und Emotionen argumentiert wird, muss man stutzig werden, dann sind Glaube und Vertrauen absolut fehl am Platz. Nicht selten reicht ein klarer Verstand, um Absichten zu durchschauen. Die einseitige politische Behandlung von CO2 als Schadstoff, der radikal reduziert werden sollte, muss im Hinblick auf die unbestreitbaren wissenschaftlichen Beweise, dass er für das Leben auf der Erde unerlässlich ist, korrigiert werden.

Wenn jetzt bereits Kinder und Schüler für den Klimaschutz demonstrieren, ein rotes Schild mit weißer Aufschrift fordert STOP CO2, und sich für den Ausstieg aus Kohle und Kernenergie einsetzen, sollten sie sich bewusst machen, dass es um ihre Zukunft geht und sie sich eines Tages mit den Folgen ihrer Ziele auseinander zu setzen haben. Dass es nicht mit Goethes “Faust” am Ende heißt: “Sie sind ein Teil jener Kraft, die das Gute will und das Böse schafft.”

Nachfolgend Fakten und Argumente, die einen Beitrag liefern, sich eine Meinung über Sinn oder Unsinn des menschengemachten Klimawandels zu bilden.

 CO2-Bilanz der Erde

Rainer Six [1] machte auf dieser Webseite bereits eine quantitative Bestandsaufnahme. Für eine anschauliche Darstellung reichen die prozentualen Angaben: Unsere Atmosphäre setzt sich aus rund 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,9 % Argon, aus 0,04 % Kohlenstoffdioxid (CO2) und weiteren Spurengasen zusammen. Von diesen 0,04 % COsind 97 % natürlichen Ursprungs und durch den Menschen nicht beeinflussbar. 3 % trägt der Mensch im Wesentlichen durch Verstromung fossiler Rohstoffe, durch Verkehr, Industrieprozesse und Heizung dazu bei, das sind folglich (3 % von 0,04 %) 0,0012 % vom Menschen verursachter CO2-Anteil in der Atmosphäre. Deutschland hat mit seinen Emissionen daran einen Anteil von etwa 2,1 %, folglich bezogen auf die CO2-Konzentration in der Atmosphäre 0,0000252 %. Um diesen – weltweit bedeutungslosen – deutschen CO2-Anteil dreht es sich, wenn von CO2– Einsparmaßnahmen zum Schutz des Klimas in unserem Land die Rede ist.

Natürliche und vom Menschen nicht beeinflussbare CO2-Emitenten, die die 97 % ausmachen, sind die gesamte Tier- und Pflanzenwelt, Vulkane und die Meere. Die Meere sind die größten CO2-Speicher, die COje nach Wassertemperatur und Luftdruck aufnehmen oder abgeben. Meerwasser nimmt im Verhältnis 50 mal mehr COauf als die Atmosphäre. Physikalisch ausgedrückt, nimmt das Wasser unter Normalluftdruck 3,3 g COpro Liter bei 0 0C und 1,7 g COpro Liter bei 20 0C auf.

CO2– Grundstoff des Lebens

 COist das, was beim Öffnen einer Mineralwasser-, einer Bier-, einer Sekt-, einer Limonadenflasche oder dergleichen perlend entweicht. Als (festes) Trockeneis wird es eingesetzt, wenn Kälte um etwa -80 0C gebraucht wird, wobei es beim Erwärmen allmählich in geruchloser Gasform entschwindet und, um im Jargon der Medien (s.o.) zu bleiben, die Luft „verschmutzt“.

Bereits in der Schule wurde das Prinzip der Photosynthese erläutert: Seit Urzeiten speichern Pflanzen Kohlenstoff. Über Blätter oder Nadel nehmen die Pflanzen das CO2aus der Luft auf und verwandeln es mit Hilfe von Wasser und Licht (Energie) in kohlenstoffhaltigen Zucker (genauer: Glucose C6H12O2) und Sauerstoff. Der Sauerstoff wird an die Atmosphäre abgegeben, der Zucker ist der Ausgangsstoff für die Zellbildung und somit für das Pflanzenwachstum. Ohne COgäbe es kein Leben auf der Erde.

 Für das Leben von Mensch und Tier ist der Sauerstoff unentbehrlich. Sauerstoff nehmen sie mit der Atmung auf und geben COwieder ab. Im Mittel atmet der Mensch etwa 1 kg COpro Tag aus. Der Wert hängt von der Körpergröße und von der menschlichen Belastung mit gesteigerter Atemfrequenz ab. Der obigen Terminologie folgend, tragen siebeneinhalb Milliarden Menschen mit ihrer ausgeatmeten Luft zur „Umweltverschmutzung“ bei.

 Durch geophysikalische Untersuchungen ist bekannt, dass es in der Erdgeschichte lange Zeiträume mit einem Mehrfachen der heutigen CO2-Konzentration in der Atmosphäre gab. Diese Zeit zeichnet sich durch ein üppiges Pflanzenwachstum aus.

Die für das Pflanzenwachstum optimale CO2-Konzentration in der Luft liegt bei 0,12 bis 0,15 %. Dies ist auch der Grund, warum in Treibhäusern zur besseren Aufzucht Kohlenstoffdioxid eingeblasen wird, um die gegenwärtige CO2-Konzentration in der Luft von etwa 0,04 % heraufzusetzen.

Unter Berufung auf Wissenschaftler der Boston University berichtete die Zürcher Zeitung [2], dass die Erde in den letzten Jahrzehnten deutlich grüner geworden sei. Zwischen 1982 und 2009 habe die Blattfläche auf 25 bis 50 Prozent der bewachsenen Gebiete weltweit zugenommen. Das Ergrünen des Planeten hielte bis dato an. Die Hauptursache sieht das Team um Ranga Myneni darin, dass der Kohlendioxidgehalt der Luft zugenommen habe, wie die Forscher im Fachjournal «Nature Climate Change» berichten. Seit 1982 sei der CO2-Gehalt um mehr als 17 Prozent angestiegen – das Gas hat das Wachstum der Blätter angekurbelt. Generell nehmen Klimaforscher an, dass die Vegetation einen kleinen Teil des seit der industriellen Revolution emittierten CO2 aufnimmt. Laut der Studie erklärt der CO2-Anstieg 70 Prozent der Grün-Zunahme. Die zugrunde gelegten Datensätze stammen aus Satellitenaufnahmen.

Dass die Erde grüner geworden ist, dürfte unter Wissenschaftlern unstrittig sein. Über die Ursachen wird aber vermutlich noch lange debattiert werden. Computermodelle für Ökosysteme geben die Wechselwirkungen zwischen Luft, Wasser, Erde und Biosphäre bis jetzt nur rudimentär wieder. Das räumen die Autoren auch ein. Das Wachstum etlicher Pflanzen wird dadurch bestimmt, wie viele Nährstoffe ihnen zur Verfügung stehen – dazu zählen auch Stickstoff, Phosphor und Kalium. Doch deren Angebot ändert sich, etwa im Zuge der Landwirtschaft.

Wer tiefer über das Auf und Ab der CO2-Konzentratiion in der globalen Atmosphäre und seine biologische Bedeutung in der Vergangenheit einsteigen möchte, findet unter den Ausführungen von Patrick Moore [3] viel Wissenswertes. Er gelangt darin zu einer überraschenden Erkenntnis:

Noch vor 18.000 Jahren, auf dem Höhepunkt der jüngsten großen Vereisung, sank die CO2 –Konzentration in der Atmosphäre mit 180 ppm (particles per million), entsprechend 0,018 %, auf den niedrigsten Stand der Geschichte, niedrig genug, um das Pflanzenwachstum zu bremsen. Das sind nur 30 ppm über einem Niveau, das zum Tod von Pflanzen durch CO2-Hunger führen würde. Es wird berechnet, dass, wenn der Rückgang des CO2-Gehalts in der gleichen Geschwindigkeit wie in den letzten 140 Millionen Jahren anhalten würde, das Leben auf der Erde bereits in zwei Millionen Jahren zu sterben beginnen und langsam fast vollständig untergehen würde, da weiterhin Kohlenstoff an die Sedimente der Tiefsee verloren geht. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung für die menschliche Zivilisation hat den Abwärtstrend beim CO2 umgedreht und verspricht, es wieder auf ein Niveau zu bringen, das einen erheblichen Anstieg der Wachstumsrate und der Biomasse von Pflanzen, einschließlich Nahrungspflanzen und Bäumen, fördern dürfte. Die menschlichen CO2-Emissionen haben den globalen Kohlenstoffkreislauf wieder ins Gleichgewicht gebracht und damit die langfristige Fortsetzung des Lebens auf der Erde sichergestellt.

„Es gibt jedoch keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass ein erhöhter CO2-Ausstoß zu einer Katastrophe führen wird, da das CO2 in den meisten Zeiten des Lebens auf der Erde höher war als heute. Andererseits kann man ohne Zweifel sagen, dass, wenn CO2 wieder auf das Niveau von vor 18.000 Jahren oder darunter fällt, eine Katastrophe eintreten würde, wie sie in der Geschichte der Menschheit unbekannt ist. Wir werden von vielen Wissenschaftlern darauf hingewiesen, dass wir uns Sorgen machen sollten, dass der CO2-Gehalt höher steigt, während wir uns eigentlich Sorgen machen sollten, dass der CO2-Gehalt sinken könnte.“[3]

In den letzten 20 Jahren stieg die CO2-Konzentration in der Atmosphäre um etwa 10 % an und liegt aktuell bei 407 ppm. Trotz dieser Zunahme stieg die mittlere Erdtemperatur nicht an, was der Prognose des Weltklimarates widerspricht.

Politisch angestrebte CO2-Einsparung

Der Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht für 2030 eine CO2-Reduktion von 55 % gegenüber dem Emissionsstand 1990 vor. Nach EU-Vorgaben würden 40 % ausreichen. Warum will Deutschland wiedermal besser sein?  Bis 2050 soll der EU-weite Treibhausgasausstoß um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1990 verringert werden.

Die CO2– Emissionen betrug in 1990 etwa 1.100 Millionen Tonnen CO2. In 2018 lagen die Emissionen bei 762 Millionen Tonnen CO2. Eine Reduktion um 55 % bedeutet eine Einsparung von 602 Millionen Tonnen COgegenüber 1990. Diese Angaben wurden aus den Treibhausgasemissionen in [4] bei Annahme eines CO2-Anteils von 88 % am Treibhausgas hergeleitet. Deutschlands Anteil an der CO2-Konzentration in der Atmosphäre würde damit auf 0,000016 % sinken.

Weltweite CO2-Emissionen

Deutschlands Anteil an der weltweiten CO2Emission ist nahezu unbedeutend, zumal die Zunahme der weltweiten CO2Emissionen ungebrochen ist (Abb.), die derzeit zwischen ein und zwei Prozent im Jahr liegt. Hinzu kommt, dass die Klimawirkung des vom Menschen verursachten Kohlenstoffdioxids auf einer unbewiesenen Hypothese beruht und folglich höchst strittig ist. Diese Tatsachen müssen in Relation zu den exorbitanten Kosten der deutschen Reduktionsbemühungen gesehen werden, die Wirtschaft und (Strom-) Verbraucher finanziell außerordentlich belasten werden. Während viele Industrieländer bei ihrer Stromerzeugung auf Kernkraftwerke zurückgreifen können, stehen in Deutschland bei angestrebter Decarbonisierung nur die erneuerbaren Energien zur Stromversorgung zur Verfügung, und die sind für eine sichere Stromversorgung absolut ungeeignet, solange keine ausreichende Speichermöglichkeit etwa in Form von Pumpspeicher-Kraftwerken zur Verfügung steht.

Fazit: Es sollte ein Denkanstoss gegeben werden. Zwischen dem naturbedingten, vom Menschen unbeeinflussbaren Klimawandel und dem vom Menschen verursachten Klimawandel muss klar unterschieden werden. Ersterer wird periodisch auf langer Zeitachse eintreten, wie in den zig Millionen Jahren vorher. Vor 12 Millionen Jahren endete die Eiszeit mit Gletschern über halb Europa. Über den, wie behauptet, vom Menschen verursachten Klimawandel durch CO2wissen wir viel zu wenig über die Entwicklung des Wettergeschehens und über die das Wetter beeinflussenden Parameter der Meeresströmungen, der Sonne und der Wolken. Den Behauptungen des Weltklimarates wird in inzwischen großen Teilen der Wissenschaft überzeugend widersprochen. Es liegen mittlerweile experimentell gewonnene Erkenntnisse vor, die zum Beispiel einen bedeutenden Einfluss der Sonne auf das Klima belegen, was eigentlich logisch erscheint, wegen fehlender physikalischer Größen vom Weltklimarat aber nicht berücksichtigt werden konnte. Das CO2 ist mit seinem 0,04 %-igen Anteil ohnehin nur ein Spurengas in der Erdatmosphäre, für das Leben auf der Erde allerdings ein bedeutender. Dem vom Menschen verursachten Anteil von nur 0,0012 % an der Erdatmosphäre daher die alleinige Schuld an etwas zuzuweisen, das nicht einmal eindeutig belegt werden kann, ist absurd und rational nicht erklärbar.

Wer tiefer in das komplexe CO2-Thema einsteigen und politische Hintergründe erfahren möchte, der sei auf das Buch “Klimasozialismus” [5] hingewiesen. Wer den Klimawandel “erfunden” hat, erfährt man in [6].

[1] Rainer Six,“ Kohlenstoffdioxid (CO2) – Eine Bestandsaufnahme“, 9.5.2015, ageu-die-realisten.com

[2] Neue Zürcher Zeitung, „Die Erde grünt, 27.4.2016

[3] Patrick Moore, (übersetzt)“Die positiven Auswirkungen der menschlichen CO2-Emissionen auf das Überleben des Lebens auf der Erde“, 7.6.2016, in deutscher Übersetzung erschienen unter https://www.eike-klima-energie.eu/2019/06/12/die-positiven-auswirkungen-der-menschlichen-co2-emissionen-auf-das-ueberleben-des-lebens-auf-der-erde/

[4] https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-1

[5] Gerhard Breuning, Dieter Ber, “Klimasozialismus”

[6] <eike-klima-energie.eu> vom 8.10.2019, “Die Ursprünge des Schwindels vom menschengemachten Klimawandel”