Nun prüft auch Norwegen den Kernenergie-Einsatz

Norwegen hatte nie kommerziell betriebene Kernkraftwerke. Interessanterweise konzentrierte sich das Land auf nukleare Forschung (Halden), Silllegung alter Reaktoren und seit ein paar Jahren auf die Prüfung zukünftiger Small Modular Reactors (SMR)-Technologien. Es betrieb allerdings zwei Forschungsreaktoren zur Herstellung medizinischer Radioisotope und zu Forschungszwecken. Eine zentrale Zwischen- und Endlagerstätte für schwach- und mittelradioaktive Abfälle wird in Himdalen betrieben. Norwegen betreibt ein weitreichendes Überwachungssystem für radioaktive Strahlung, besonders im Hinblick auf russische Aktivitäten in der Arktis.

Bislang sah Norwegen keinen Bedarf für die nukleare Stromerzeugung. Es war gewissermaßen mit Wasserkraft gesegnet, die etwa 88 % der Stromerzeugungskapazität Norwegens ausmacht. Den Rest mit 11 % liefern Windparks.

Aufgrund der gestiegenen Akzeptanz in der Bevölkerung prüft die Regierung den Einstieg in die Kernenergie. Im Fokus stehen SMR, insbesondere ein geplantes Projekt von Norsk Kjernekraft in Aure und Heim [1].

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Globale Temperaturabnahme kommt momentan zum Stillstand

Globale Temperatur in der unteren Atmosphäre Im März 2026. Quelle: Spencer [1]

Die seit Ende 2024 abnehmende Temperatur ist seit drei Monaten zu einem Stillstand gekommen. Sie liegt mit nunmehr 0,38 0C über dem langjährigen Mittel. Satelliten tragen Instrumente, die die natürlichen Mikrowellen-thermischen Emissionen von Sauerstoff in der Atmosphäre messen. Die Intensität der Signale, die diese Mikrowellenradiometer bei unterschiedlichen Mikrowellenfrequenzen messen, ist direkt proportional zur Temperatur verschiedener, tiefer Atmosphärenschichten.

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USA zieht sich aus dem UN-Klimarahmenabkommen zurück

Nach einer Meldung des Competitive Enterprise Institute (CEI), kündigte Präsident Donald Trump im Januar an, dass die Vereinigten Staaten sich aus dem Klimarahmenübereinkommen der Vereinten Nationen (UNFCCC) zurückziehen werden. Um dies jedoch formell zu machen, mussten die USA den Rückzug an die UN mitteilen. Damit habe die Uhr für die offizielle Aufhebung begonnen. Laut den Vereinten Nationen wurde die US-Austrittsbenachrichtigung am 27. Februar 2026 „vollzogen“. Aufgrund der Verfahrensanforderungen müssen die USA ein Jahr auf den offiziellen Vollzug warten. Wie von den Vereinten Nationen erklärt, wird der offizielle Rückzug am 27. Februar 2027 erfolgen. Dieser Austritt ist umfassender als der zuvor angekündigte (und begonnene) Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015.

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Was geschieht bei Absorption der Infrarotstrahlung durch CO2?

Ein physikalischer Exkurs

Das bei der Verbrennung unserer Energieträger erzeugte Kohlenstoffdioxid CO2 wird von Mal zu Mal mehr versteuert. Wir merken es an den steigenden Gas-, Öl- und Spritpreisen. Umso mehr bedarf es der Klärung, ob und in welchem Umfang das zu 0,042 % (420 ppm) in der Luft vorhandene CO2 Einfluss auf das Klima hat.

Das vom Menschen verursachte CO2 ist nach Ansicht des UN-IPPC (Weltklimarat) der maßgebliche Verursacher der zunehmenden Erdtemperatur. Anerkannte wissenschaftliche Beweise für diese Ansicht gibt es nicht. Wesentliche Einflussfaktoren des Klimawandels wie Sonneneinstrahlung und Sonnenaktivität, Wolkenbildung, Pazifische Dekaden-Oszillationen, El-Niño-Ereignisse und auch Planetenkonstellationen bleiben in den Wetter-Modellmodellierungen unbeachtet, weil sie sich der mathematischen Erfassung entziehen. Sämtliche Berichte des Weltklimarates und darauf fußende politische Programme beruhen auf Hypothesen und Theorien, die am Beispiel der Erderwärmung in nahezu allen Fällen zu einer deutlichen Überschätzung der eingetretenen Erderwärmung führten.

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Dänemark sorgt sich um Energie-Autarkie

Was Deutschland von Dänemark lernen kann: Dänemark sorgt sich um seine und der europäischen Energie-Autarkie.

Mit Deutschlands Ausstieg aus der Kernenergie und bis 2030, spätestens 2035 auch aus der Kohle sowie des Förderverbots des reichlich vorhandenen Schiefergases ist Deutschland zwingend auf den Import von Gas angewiesen. Mit der erneuerbaren Energie allein wird Deutschland seinen Energiebedarf unter keinen Umständen decken können. Der deutsche Primärenergie-Bedarf beträgt derzeit rund 80 Prozent an fossilen Energieträgern.

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Frankreich veröffentlicht Energie-Programm mit sechs neuen Kernreaktoren

Frankreich hat sein drittes Energieprogramm „Programmation pluriannuelle de l’énergie“ (PPE3) für den Zeitraum 2026 – 2035 publiziert [1]. Dieser zentrale energiepolitische Fahrplan sieht einen Stromanteil von 60% am gesamten Energieverbrauch bis 2030 vor. Heute liegt dieser bei rund 30%. Vorgesehen ist der Bau von sechs neuen Kernreaktoren sowie ein Energiemix mit erneuerbaren Energien. Das bedeutet 30 % der Primärenergie bis 2030 in Elektrizität zu überführen. Ein sehr ehrgeiziger Plan.

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CO2, eine Bedrohung für die Erdtemperatur?

Solange die Klimawissenschaft nicht unwiderlegbare Beweise für die tatsächliche Wirkung des CO2 auf die Entwicklung der Erdtemperatur vorlegen kann, wird die politische Sichtweise des Klimawandels auf der Basis hypothetischer Modellannahmen die kontroverse Diskussion dieses Themas in der Öffentlichkeit nicht beigelegt werden können. Die zahlreichen von anerkannten Meteorologen und anderen Wissenschaftlern vorgelegten Statements über die nur geringe Wirkung des atmosphärischen CO2 blieben in der Politik bisher ohne Resonanz.

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Polen: Überwältigende Zustimmung zur Kernenergie

Die Kernenergie genießt in Polen einen bemerkenswert starken Rückhalt in der Bevölkerung. Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage sprechen sich über 90% der Polinnen und Polen für den Ausbau der Kernenergie aus. Die Regierung sieht darin ein starkes gesellschaftliches Mandat für die Kernenergie.

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Der Bundesregierung wird ihr Klimaschutzgesetz „um die Ohren gehauen“

Quelle: Shutterstock

Das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm 2023 bedarf ergänzender Maßnahmen, um das nationale Klimaziel einer Senkung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 65 Prozent bis 2030 zu erreichen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG v. 29.1.2026, Az. 7 C 6.24) in Leipzig entschieden [1].

Die Bundesregierung hat auf der Grundlage des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) am 4. Oktober 2023 das Klimaschutzprogramm 2023 beschlossen, das die zur Erreichung des nationalen Klimaziels für 2030 beschlossenen Maßnahmen enthält. Der (Anm.: vom Bund finanziell geförderte) Kläger DUH begehrt die Ergänzung dieses Programms, weil er weitere Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels als erforderlich ansieht [1].

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Weiterhin ungewöhnliche Schneefälle auf der Nordhalbkugel

Innerhalb von nur acht Tagen hat die Schneedecke auf der Nordhalbkugel um 4,34 Millionen km² zugenommen – der größte Zuwachs in der Neuzeit [1].

Die Wetterkapriolen halten offenbar noch an. Sollte Valentina Zharkova mit ihrer Prognose der Abkühlung in den nächsten Jahren Recht behalten und damit die von UN und IPCC seit Jahren verbreiteten Apokalypse von der Überhitzung des Planeten widerlegen?

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