Privacy Policy AG E+U - Die Realisten - Die Energiewende wird scheitern.

Korallenabdeckung am Great Barrier Reef in gutem Zustand

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Bereits vor einem Jahr am 23. Juni 2021 schrieb die FAZ, die australische Regierung sei aufgebracht über die Ankündigung der UN- ESCO, das Great Barrier Reef als „gefährdet“ einstufen zu wollen. Canberra werde „starken Widerstand“ gegen die Empfehlung leisten, kündigte die Umweltministerin Sussan Ley an. Die Regierung sei „fassungslos“ über die drohende Herabstufung des seit 1981 bei der UN-Kulturorganisation als Welterbe gelisteten Korallenriffs.

Auch in den letzten Tagen erschienen Meldungen über Bleichereignisse auf Korallenriffen. Eine gute journalistische Recherche hätte indessen zu einem positiven Ergebnis führen müssen.

Die neuesten Daten zur Korallenbedeckung am Great Barrier Reef, die vom Australian Institute of Marine Science erstellt wurden, sagen aus [1], dass zwei der drei Hauptregionen des Riffs auf „rekordverdächtig“ guten Zustand seien. Die andere Region befinde sich auf rekordgleichen Niveaus (sobald die Unsicherheitsmargen berücksichtigt werden).

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CO2 – Der Glaube an die große Grüne Lüge

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Der Glaube an die klimaschädigende Wirkung des CO2 hat längst religiöse Ausmaße angenommen. Die zahlreichen wissenschaftlichen Belege, die dieser Behauptung widersprechen, verhallen unreflektiert. Ebenso auch die Aufrufe von anerkannten Wissenschaftlern dringen nicht durch. Die Klimakonferenzen haben nur das eine Zentralthema, wie lassen sich die Treibhausgase reduzieren. CO2-bedingte Erdtemperaturentwicklungen werden vorausgesagt, die keine gesicherte wissenschaftliche Grundlage haben. Meteorologische, geologische und kosmologische Entwicklungen mit nachgewiesenen Einflüssen auf die Erdtemperatur werden schlicht ignoriert. Sie würden den Glauben an die CO2-Wirksamkeit nicht nur stören, die würden die darauf aufbauende Politik ad absurdum führen.

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Der Stresstest sollte die Zeit bis ins Jahr 2024 erfassen

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Ein Kommentar über den von der Bundesregierung angeordneten Stresstest für das deutsche Stromnetz von Dipl.-Phys. Ulrich Waas:

“Nach den Verlautbarungen der Bundesregierung soll mit dem erneuten „Stresstest“ geklärt werden, ob im kommenden Winter auch bei Ausfall aller Gaslieferungen aus Russland, Schwierigkeiten in der Stromversorgung in Frankreich sowie Abschaltung der drei noch laufenden KKW in Deutschland die Stromversorgung gesichert werden kann. Dafür wird auf Weiterbetrieb und Wiederinbetriebnahme von – oft alten – Kohlekraftwerken gesetzt. Möglicherweise ließe sich das erreichen, auch wenn die Bereitschaft der Kohlekraftwerksbetreiber dafür ohne erhebliche öffentliche Zuschüsse besonders zur Wiederinbetriebnahme bisher gering zu sein scheint.

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Schiefergas führt zur Entspannung des hochpreisigen Gasmarktes

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Erst vor wenigen Tagen stellten wir auf dieser Webseite den Beitrag “Deutsches Erdgas – Fracking das Gebot der Stunde” ein.

Hier nun lassen wir den ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Geowissenschaften und Rohstoffe, Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, in einer persönlichen Erklärung zu Wort kommen, der sich öffentlich wiederholt zum Fracking des Schiefergases bekannt hat.

“Zum wiederholten Male und in klarer Eindeutigkeit möchte ich darauf hinweisen, dass Fracking zur Gewinnung von inländischem Schiefergas in keinster Weise eine Risiko- oder gar Hochrisikotechnologie ist, wie von Nichtfachleuten – aus was für Gründen auch immer – kolportiert wird. Im Gegenteil: Fracking ist heute eine Hightech-Bohrlochtechnologie mit höchsten Sicherheitsstandards. Weder führt ihr Einsatz zu einer Verunreinigung von nutzbaren Grundwasserressourcen, noch löst sie fühlbare Erdbeben aus. Es kann doch wirklich keiner glauben, das Verfahren würde bei uns zugelassen werden, wenn es zu den Horrorszenarien führt, die es vor Jahrzehnten in Einzelfällen (nicht in Europa) gegeben haben mag, und die als Desinformationen weiter gepflegt werden (Russia Today hat es gefreut). Die „giftigen Chemikalien“ entsprechen der Wassergefährdungsstufe 1 (z.B. Trinkwasserdesinfektionsmittel), diese Wahrheit muss kommuniziert werden.
Die inländischen Schiefergas- und Flözgasvorkommen, insbesondere in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, sind immens. LNG (liquefied natural gas) aus Übersee kann nur mit höherem Energieaufwand und mehr CO2-Emissionen genutzt werden; hiesig gefördertes Schiefer-/Flözgas führt zur Entspannung des hochpreisigen Gasmarktes; erhebliche Mengen von Methanleckagen bei der Gasförderung in anderen Ländern können vermieden werden; Wertschöpfung im eigenen Land; Unabhängigkeit von russischen Gaslieferungen, die energetisch betrachtet, die Dimension des gesamten deutschen Stromverbrauchs ausmachen – es dürfte einleuchten, dass diese Mengen nicht einfach weggespart werden können. Fracking in Einsatz zu bringen, dauert auch nicht Jahre. Wenn die rechtlichen Hürden beseitigt sind, wäre es technisch möglich, dass nach 4 Monaten das erste Gas strömt. Wie lange wollen wir diesen Schildbürgerstreich noch begehen, unsere eigenen Gasvorräte als Brücke zur Treibhausgasneutralität nicht zu nutzen, dafür aber Erdgas wesentlich klimaschädlicher und teurer aus Regionen tausende Kilometer entfernt zu beziehen?
Die heimische Erdgasförderung bietet überdies die Chance, die Förderbohrungen für eine nahezu klimaneutrale geothermische Nachnutzung zu verwenden. Mir ist bewusst, dass es für manche und manchen ein Gesichtsverlust sein kann, heute einzuräumen, man habe sich in der Bewertung des Fracking-Risikos geirrt hat. Aber ein Festhalten an den Lügenmärchen anderer kann vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Bedeutung einer sicheren und bezahlbaren Energieversorg in dieser Zeit nicht richtig sein.”

Auf dieser Webseite sind hier, hier und hier weitere Informationen zum Thema Fracking und dem Schiefergas, um das es dabei geht, zu finden. Welt am Sonntag widmete sich ausführlich unter dem Titel “Ganz weit unten” am 12. Juni 2022 diesem Thema.

Der Leistungsbeitrag von Wind und Solar wird überschätzt

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“Bis 2030 sollen mindestens 80 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs aus Erneuerbaren bezogen werden. Es werden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um den Erneuerbaren Ausbau voranzutreiben. So werden neue Flächen für den Ausbau der Photovoltaik bereitgestellt, die Beteiligung der Kommunen bei Wind an Land und Photovoltaik ausgeweitet, windschwache Standorte verstärkt erschlossen und die Rahmenbedingungen für den Ausbau von Photovoltaikdachanlagen verbessert.”

Dies sind Zeilen aus dem “Osterpaket” des Bundeswirtschaftsministers *).

Deutschland hat bereits einen Überschuss an Wind- und Solaranlagen, die jedoch nicht in der Lage sind, allein zuverlässige Energie zu liefern. Und sie stehen überwiegend an Orten, wo der Strom nicht gebraucht wird. Noch fehlen die Übertragungsnetze, die Energiespeicher sowieso, um bei Flaute den Stromausfall zu kompensieren. Und sei das nicht bereits genug des Versorgungsrisikos, sollen die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet und ab 2030 auf Kohle verzichtet werden. Für den Betrieb von Gaskraftwerken fehlt die ausreichende Gasmenge.

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Angst vor der industriellen Landwirtschaft?

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-Ohne Mineraldünger droht der Hungertod-

Ich bin in der Landwirtschaft groß geworden, das waren in etwa die Jahre 1947 bis 1960, wo ich noch Erinnerungen habe. Es waren in dem Dorf Helstorf an der Leine, praktisch in den südlichsten Ausläufen der Lüneburger Heide, 30 Landwirte, die mehr oder weniger von der Landwirtschaft lebten. Von diesen 30 Landwirten gab es 3 Großbauern mit mehr als 100 Hektar  Acker- und Weidefläche. Heute sind die „Kleinbauern“ alle verschwunden und es gibt noch 2 „leistungsfähige“ Höfe und 2, die am Rande der Existenz wirtschaften. Der Grund liegt einfach im Strukturwandel, Landwirtschaft lohnt sich nicht mehr – es sei denn, man betreibt sie nach modernsten Erkenntnissen. Doch was versteht man darunter?

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“Die dümmste Energiepolitik der Welt”

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So lautete die Bewertung der deutschen Energiewende im Wall Street Journal vom 29. Jan. 2019 [1]. Nachdem Berlin Milliarden Euro für erneuerbare Energien verschwendet und den deutschen Haushalten und Unternehmen einige der höchsten Energiepreise Europas auferlegt habe, verspricht Berlin nun, die einzige zuverlässige Energiequelle, die Deutschland noch hat, nämlich die Kohle, ebenfalls zu „schlachten“.

Dass diese Bewertung ins Schwarze traf, zeigt sich aktuell. Es scheint, erst die durch Krieg in der Ukraine und Sanktionen ausgelösten Lieferbeschränkungen des russischen Erdgases machte den deutschen Politikern offenbar die Abhängigkeit vom russischen Gas und damit einhergehende Erpressbarkeit bewusst. Auch ohne Nord-Stream 2 lag die Abhängigkeit bereits bei 55 Prozent.

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Deutsches Erdgas – Fracking ist das Gebot der Stunde

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Werner Ressing richtete am 27. Juli 2022 dieses Schreiben an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann:

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann, 

ich schreibe Ihnen als ehemaliger Abteilungsleiter Industriepolitik des BMWi und rechne auf Ihre Einsicht sowie pragmatisches Handeln!

 Bei Ihrem gestrigen “Krisengipfel  Gas – Baden-Württemberg rückt zusammen“, wurde ausgiebig über Einsparmöglichkeiten diskutiert. Duschen  und Heizung reduzieren, um die Abhängigkeit vom russischen Gas zu beenden. Offensichtlich ist vielen verantwortlichen Politikern die Dimension des Problems noch nicht vollständig klar. Die russische Gasmenge entspricht energetisch in etwa der Jahresmenge des gesamten deutschen Stromverbrauchs von ca 550 Milliarden kWh!

Diese in der angestrebten Größenordnung einsparen zu wollen ist illusorisch. Dabei “sitzen” wir auf heimischen Gasquellen von mehr als 2 Billionen Kubikmeter, die uns über Jahrzehnte vom russischen Gas unabhängig machen können. Hierüber wurde auch gestern kein einziges Wort verloren, weil es sich um Frackinggas handelt. Auf kaum einem anderen Gebiet wurden in den letzten 15 Jahren so viele Falschmeldungen verbreitet, Ängste geschürt und wissenschaftlicher Sachverstand bewusst ausgeschaltet.

Exakt vor 10 Jahren hatte ich mit dem BMU ein abgestimmtes Konzept für nachhaltiges Fracking entwickelt, das in den Mühlen der “Fake news” zermahlen wurde. Um es in einem Satz zu sagen, Fracking ist heute faktisch ohne Umweltgefahren möglich. Die “giftigen Chemikalien” entsprechen der Wassergefährdungsstufe 1,  werden aber ohnehin  nicht mit dem Grundwasser in Kontakt kommen! Für verantwortliche Politik ist es deshalb das Gebot der Stunde, in dieser Notlage die deutsche Bevölkerung und Wirtschaft vor Schaden zu bewahren und die Zeitenwende beim Fracking einzuleiten. Die Krise ist im März 2023 nicht vorbei, deshalb muss das Frackingverbot unverzüglich aufgehoben und in ein Frackinggebot umgewandelt werden. Technisch könnte in 4 Monaten das erste Gas strömen, wenn die rechtlichen Hürden beseitigt sind.

Der erste LNG-Tanker wird Deutschland frühestens im Januar erreichen, wenn überhaupt, da es sich um Spotmarktgas handelt.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident ich habe mich in meiner Dienstzeit immer von dem Kantschen Grundsatz leiten lassen:

“Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen”

In diesem Sinne zähle ich auf Sie und den gemeinsamen guten Jahrgang 1948!

Beste Grüße

Werner Ressing

Ministerialdirektor a.D.

 

Auf dieser Webseite sind hier, hier und hier weitere Informationen zum Thema Fracking und dem Schiefergas, um das es dabei geht, zu finden. Welt am Sonntag widmete sich ausführlich unter dem Titel “Ganz weit unten” am 12. Juni 2022 diesem Thema.

Netto-Null zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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Noch ist das politische Ziel existent, bis 2045 Klimaneutralität bei den CO2-Emittenten Verkehr, Stromerzeugung, Industrie und Landwirtschaft zu erreichen. Ein außerordentlich ehrgeiziges Ziel, viel mehr ein Wunsch in Deutschland und der EU. In der aktuellen Energiekrise aber muss wieder verstärkt auf Kohle zur Stromerzeugung zurückgegriffen werden.

Nicht nur in Deutschland. Wie Reuters [1] berichtete, produzieren weltweit kohlebefeuerte Stromerzeuger als Reaktion auf die boomende Stromnachfrage und die steigenden Gaspreise mehr Strom als je zuvor.

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Plädoyer für eine sachliche Bewertung der Kernenergie

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“Ausland macht Tempo mit der Atomkraft” unter diesem Titel berichtete die FAZ vom 16.07.2022 über die Kernenergiesituation in Japan und Frankreich. In Japan sollen bislang abgeschaltete Reaktoren wieder ans Netz gehen und Frankreich plant den Bau neuer Kernkraftwerke. “Frankreich sieht sich dank der heimischen Kernkraftwerke und geringeren Abhängigkeit von Öl und Gas aus dem Ausland im Vorteil gegenüber Deutschland – in der aktuellen Energiesituation, aber auch langfristig”, heißt es in dem Artikel.

Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt nahm diesen Artikel zum Anlass für folgenden Leserbrief an die FAZ:

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