Privacy Policy AG E+U - Die Realisten - Die Energiewende wird scheitern.

Stromerzeugung während des Sturms “Sabine”

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Der Sturm „Sabine“, der am Sonntag den 9. Februar 2020 und einige Tage danach über Deutschland und große Teile Europas wütete, ist ein Anschauungsbeispiel dafür, dass selbst bei extrem hoher Windstromerzeugung Fossilkraftwerke unverzichtbar sind.

Aktuell verfügt Deutschland über eine installierte Windleistung von 60.201 MW und eine installierte Solarleistung von 49.418 MW.

Noch zwei Tage vor Eintreffen des Sturms am 7. Februar betrug die erforderliche Leistung von Fossil- und Kernkraftwerken (so genannte Residuallast) zusammen im Maximum 63.170 MW, dargestellt durch die hellbraune Fläche in der Abbildung. Zugleich befand sich die Stromerzeugung aus den Wind- und Solaranlagen auf Tiefwerten (blaue Fläche). Durch das Sturmaufkommen am 9.2. bis 11.2. reichte eine Residuallast von 8.005 MW, um der Wind- und Solarleistung „Platz zu machen“.

Auch wenn ein Totalverzicht auf Fossilkraftwerke zeitweise möglich erscheint, so müssen einige von ihnen doch dauerhaft – bei reduzierter Leistung – in Betrieb gehalten werden, um bei plötzlichem Abflauen des Windes die Stromversorgung in Sekundenschnelle aufrecht zu erhalten, was enorme Ansprüche an die Regelleistung solcher Kraftwerke stellt.

Die braune Kurve in der Grafik gibt den Verlauf der erforderlichen Leistung an. Ein Überschreiten dieser Kurve bedeutet eine zu hohe, nicht mehr bedarfsgerechte Stromerzeugung. Dieser Stromüberschuss beeinträchtigt, ebenso wie Strommangel, die Netzstabilität und muss, wie zurzeit üblich, an Nachbarländer gratis abgeführt werden, in der Grafik die rote Fläche. Die Nachbarländer lassen sich die Stromabnahme bezahlen, was zu negativen Strompreisen führt, zu Lasten der Stromverbraucher in Deutschland.

 

Auslöser der Klimadiskussion: “Des Pudels Kern”

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Auch Goethes „Faust“ hat nicht sogleich erkannt, wem er auf den Leim zu gehen drohte, als ein Pudel sich zu ihm gesellte.

Der Klimawandel ist ein seit Jahren weltweit beherrschendes Thema in Politik und Öffentlichkeit. Eine Klimakonferenz mit tausenden von Teilnehmern aus Ländern rund um den Globus folgt der nächsten. Verbindliche Festlegungen sind bislang dürftig. Das letzte Treffen in Madrid im Dezember 2019 endete im Wesentlichen ergebnislos. Teile der Bevölkerung reagieren bisweilen hysterisch, demonstrieren mit illegalen Mitteln und werfen ihrer Regierung Tatenlosigkeit vor. Die Europäische Kommissionspräsidentin von der Leyen  prescht voran, sie will in den nächsten zehn Jahren 1 Billion Euro in den Klimaschutz investieren.

Der kritische Beobachter der Szenerie fragt sich, wieso der Klimawandel zu einem derart beherrschenden Thema werden konnte. Was sind die Auslöser? Wer oder was steckt dahinter? Gibt es Interessenten, die dieses Thema puschen und Nutzen daraus ziehen?  Denn, so sagt er sich, Klimaveränderungen gab es, wie die Forschung belegt, seit Jahrmillionen, sogar sehr drastische. Es gab Eiszeiten und Warmzeiten lange bevor der Mensch existierte. Warum soll jetzt der Mensch der Verursacher eines seit 1850 erfolgten Temperaturanstiegs von 0,8 0C sein? Er kennt die Berichte des Weltklimarates IPCC und weiß um deren politische Rolle, um die Widerlegung deren Hypothesen und mathematischen Modelle wie auch um die Manipulation von Daten. Auch die vielfältigen Einflussgrößen auf die Klimaentwicklung sind ihm aus wissenschaftlichen Publikationen bekannt. Wieso soll daher allein das vom Menschen verursachte CO2 für den Temperaturanstieg verantwortlich sein, wie er vom IPCC unterstellt wird?

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Windkraft tötet: Massenvernichtung

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Zehntausende Vögel, hunderttausende Fledermäuse und Milliarden Insekten sterben jedes Jahr durch Windkraftanlagen in Deutschland. Infraschall, von den immer größeren Flügeldurchmessern der Windräder, führt immer häufiger zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Erkrankungen bei Menschen. Das Entsorgungsproblem von ausgedienten Windkraftanlagen ist ungelöst. Wer das offen problematisiert, wird in Deutschland als sogenannter Klimaleugner verfolgt. Ich bin so einer.

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Biosprit -Kraftstoff der Zukunft?

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Biosprit – Kraftstoff der Zukunft?

Dipl.-Ing. Klaus Ridder
Ein Kongress der Superlative im CityTube in Berlin, es ging um das Thema „FUELS OF THE FUTURE“ und 600 Teilnehmer aus 26 Nationen waren gekommen. Die wesentliche Aussage war, dass man mit Biosprit wohl das Klima retten kann. Es gab eigentlich kein Referat, das dieser Aussage widersprach. Ist das so? Was bringt uns die Zukunft mit Kraftstoffen, die aus organischen Abfällen oder nachwachsenden Rohstoffen entstehen?

Kongress mehrerer Verbände
Acht Verbände hatten sich zu einem Bundesverband Bioenergie (BBE) zusammen ge-tan, um mit ‚grünen Kraftstoffen‘ das Klima zu retten: Auszug aus der gemeinsamen Erklärung des BBE:
„In einer Gemeinsamen Erklärung begrüßen acht Verbände aus dem Bereich der flüssigen Energieträger die Feststellung der Verkehrskommission, durch globale, europäische und nationale Vor-gaben, den CO2 im Verkehr immer engere Grenzen zu setzen. Sie fordern die Bundesregierung auf, das Potenzial CO2-armer Kraftstoffe ebenso engagiert zu nutzen wie das der Elektromobilität.
Bis 2050 will die EU klimaneutral werden; bis 2030 gibt es ehrgeizige Zwischenziele unter anderem für den Verkehr. Doch selbst wenn in Deutschland bis 2030 wie angestrebt rund 7 bis 10 Millionen E-Autos fahren, werden noch mehr als 35 Millionen PKW mit Verbrennungsmotor unterwegs sein. Wesentliche Teile des Lkw-Verkehrs sowie Schiff- und Luftfahrt sind zudem nur schwer elektrifizierbar. Auch mit weiteren erforderlichen Maßnahmen wie mehr Ökostrom und mehr Förderung für Bus und Bahn wird sich die CO2-Lücke im Verkehr nicht schließen lassen.
Das bedeutet: Wir werden für den Klimaschutz weiterhin flüssige Kraftstoffe brauchen, und diese müssen klimaneutral werden. Biokraftstoffe sorgen bereits heute für Treibhausgasreduktion; fort-schrittliche Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen werden eine zunehmend bedeutende Rolle spielen. Darüber hinaus steht mit strombasierten synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) eine weitere Technologie zur Minimierung von CO2-Emissionen im Verkehr zur Verfügung“. Soweit die Erklärung des BBE.

Was ist Biosprit?
Der überwiegende Teil heutiger Kraftstoffe kommt aus der Erde, es sind Erdgase oder Rohöle. Aber es gab insbesondere im Zweiten Weltkrieg auch synthetische Kraftstoffe, die aus Kohle hergestellt wurden. Doch Rohstoffe gegen zur Neige. Wann? Darüber gibt es stark abweichende Aussagen. Bei der Kohle sollen es 2.500 Jahre sein.
Biosprit aus Biomasse könnte eine klimaschonende Alternative zu herkömmliche Kraft-stoffen sein. Sprit aus nachwachsenden Rohstoffen, wie er auch dem E10 oder E5 bei-gemischt wird, bietet durch den Vorteil von nachwachsenden Rohstoffen die Reduktion von Kohlendioxidausstößen. So entsteht bei der Verbrennung in etwa so viel CO2 wie die Pflanzen vorher aufgenommen haben. Eine saubere Sache?…
Biomasse war ursprünglich Gülle oder pflanzliche Abfälle. Für die Herstellung von Bio-sprit wird herkömmlicher Treibstoff aus Erdöl mit Treibstoff aus pflanzlichen Rohstoffen gemischt. Für Diesel und Benzin kommen unterschiedliche Pflanzen in Frage: Raps, Ölpalmen, Soja, Mais und Sonnenblumen sind die wichtigsten Pflanzen für Biodiesel.

Probleme
Schauen wir uns mal im Frühsommer die Landschaft von oben an, so entdeckt man rie-sige gelbe Rapsfelder und wenn man im Herbst durch landwirtschaftliche Flächen fährt , so versperren hochwachsende Maisfelder die Sicht. Raps und Mais werden in Deutsch-land vorwiegend als Biopflanzen eingesetzt. Kritikpunkte: Monokultur und Verwendung von Nahrungsmittelpflanzen , mit denen man auch hungrige Mäuler stopfen könnte.
Die sog. Umweltschützer wie Greenpeace behaupten, das Biosprit nicht „bio“ ist. Zitat von Greenpeace:
„Biosprit ist nicht bio! Biosprit” hört sich gut an: Es suggeriert umweltbewusstes Autofah-ren und klimaschonenden Treibstoff aus nachwachsenden Pflanzen. Doch die Vorstel-lung vom klimaneutralen Biosprit basiert auf einer Milchmädchenrechnung. Richtig ist, dass bei der Verbrennung im Auto nicht mehr Kohlendioxid frei wird, als in der Pflanze vorher gespeichert wurde. Allerdings entscheidet die gesamte Produktionskette vom Anbau bis zur Zapfsäule – vom Düngemittel bis zur Weiterverarbeitung – über die Klimabilanz. Wichtig dabei: Was wuchs auf dem Land, auf dem nun Raps, Soja, Mais oder Zuckerrohr sprießen?
Doch es gibt ein gewaltiges Platzproblem: Der zunehmende Anbau von Agrospritpflan-zen benötigt viel Platz. Je mehr Agrar- und Urwaldflächen dem boomenden Geschäft mit Soja, Mais Ölpalmen und Raps geopfert werden, desto mehr muss der Anbau von Nah-rungspflanzen auf andere Gebiete ausweichen.
Das geht häufig zu Lasten von Wäldern, Grün- und Torfland, Feuchtgebieten sowie an-deren empfindlichen Ökosystemen. Diese Vernichtung von Vegetation sowie die Tro-ckenlegung von Böden hat fatale Folgen: Die klimaschädigenden Treibhausgas-Emissionen nehmen zu, Nahrungssicherheit und Biodiversität sinken, und darüber hin-aus kann es zu unlösbaren Landnutzungskonflikten zum Nachteil der Menschen kom-men, die von der traditionellen Landwirtschaft abhängig sind“.

Biosprit-Industrie ist zuversichtlich
Wie anfangs schon bemerkt, ist die Biogas-Industrie zuversichtlich, dass mit Biosprit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann.
Zwei Aussagen
Artur Auenkammer (MdB, Deutscher Bioenergie BBE)
– Biokraftstoffe leisten einen Beitrag zur Reduzierung von CO2
– Herkömmliche Kraftstoffe sollen mit einer CO2-Besteuerung belastet werden
– Biokraftstoffe sollen steuerlich bis 2030 begünstigt werden
– Dem Klimaschutz läuft die Zeit davon
– Es gibt keinen Weg vorbei an Biokraftstoffen

Dr. Tamara Zieschang (StS im BMVI)
– Es wurden 40 Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr für alle Verkehrsträger einge-leitet
– Die „Schiene“ ist Gewinner des Klimapakets
– Pendlerpauschale künftig bei 35 Cent/km
– Absenkung der Mehrwertsteuer bei der Bahn
– Staus gehen am Klimaschutz vorbei
– Investitionen sollen den Güterverkehr in Sachen Klimaschutz verbessern
– Das Förderprogramm für die E-Mobilität wurde von der EU-Kommission noch nicht genehmigt

Resümee
Die Politik hat beschlossen, Milliarden Euro zur Klimarettung einzusetzen und da wird die Biosprit-Industrie sicher auch Geld davon abbekommen. Was will man seitens der Biosprit-Industrie mehr?

Klaus Ridder

Von IPCC unberücksichtigte Klima-Einflussgrößen

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Der von Menschen verursachte Klimawandel, hat sich derart in den Köpfen eingenistet, dass er über jeden Zweifel erhaben scheint und jeder Versuch einer Aufklärung über Hintergründe und Ursache des Wandels einer „Fensterrede“ gleichkommt. Das vom Menschen verursachte Kohlenstoffdioxid hat Schuld an der Erwärmung, basta. Wer sich allerdings vorurteilsfrei mit diesem Thema befasst und die vom Weltklimarat (IPCC) vorgelegten Berichte, auf denen die weltweiten Pläne der „Klimarettung“ beruhen, kritisch hinterfragt, stößt immer wieder auf Ungereimtheiten, zumal bei Zuhilfenahme neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse über prägnante, das Klima bestimmenden Einflussgrößen.

Stutzig machen sollte, dass es seit langem wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die vom Weltklimarat nicht berücksichtigt wurden. Eine dieser Erkenntnisse betrifft die Änderungen der Erdbahn um die Sonne und die variierende Neigung der Erdachse zur Sonne.

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Australiens Energiepolitik: Kernenergie wird empfohlen

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Seit rund zwanzig Jahren ist die kommerzielle Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung in Australien gesetzlich verboten. Das liegt unter anderem an den Kohlereichtum in Australien. Bis heute generiert der Kontinent fast 80 % seiner Elektrizität in Kohlekraftwerken. Diese politische Haltung ist auch insofern bemerkenswert, weil im australischen Boden etwa 33 % der weltweiten Uranreserven schlummern. Diese Uran-Vorräte könnten noch über Jahrhunderte zur Stromerzeugung genutzt werden. Aber als Uran-Förderer und –Exporteur fungiert Australien weltweit.

Wachsendes Bewusstsein in Politik und Bevölkerung über die CO2-Emissionen und deren Wirkung auf das Klima lassen die Verantwortlichen nach Alternativen suchen. In den vergangenen acht Jahren trat auch in der Bevölkerung ein Sinneswandel über die Kernenergie ein. Die Zahl der Australier, die sagen, dass das Land Kernenergie entwickeln sollte, um seine Kohlenstoffdioxid-Emissionen zu verringern, liegt bei etwas mehr als 50% [1].

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Das Atom machte Schweden zu einem Klimahelden

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Mit diesem Titel schrieben Agneta Rising und John Lindberg für World Nuclear News den folgenden Artikel, der am 13.1.2020 veröffentlicht wurde.

Die stabile Stromerzeugung ist einer der Eckpfeiler sowohl für die Lebensqualität wie für die Industrie. Die Kernenergie versorgt seit vielen Jahren schwedische Haushalte und Unternehmen mit billigem, nachhaltigem und zuverlässigem Strom und subventioniert alternative Stromquellen durch Sonderabgaben.

Weltweit erzeugt die Kernenergie aus ganzheitlicher Sicht den wirtschaftlichsten und wettbewerbsfähigsten Strom – niedrige Betriebskosten, niedrigste Emissionen und nur sehr wenig Abfall im Vergleich zur erzeugten Strommenge. Bei den kohlendioxidarmen Stromerzeugern hat die Kernenergie nicht nur die geringsten Systemkosten, sondern stabilisiert auch das gesamte Netz und verteidigt uns gegen die Unbeständigkeit des Wetters. Dies wurde durch die Modellierung von zwei der weltweit führenden Organisationen auf diesem Gebiet bestätigt – der Internationalen Energieagentur (IEA) und der OECD-Nuklearenergieagentur.

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Weiter steigende Stromkosten

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Die Deutsche Presseagentur vermeldete vor wenigen Tagen, im Jahr 2020 werde für Millionen Haushalte in Deutschland der Strom teurer, durchschnittlich sechs Prozent. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh müsse mit Mehrkosten von durchschnittlich 71 Euro pro Jahr rechnen. Damit sei die Welle der Preiserhöhung wohl noch nicht zu Ende, im weiteren Jahresverlauf müsse mit weiteren Erhöhungen gerechnet werden. 

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10-Jahresbilanz des Energiekonzeptes 2010

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Vor rund 10 Jahren verabschiedete die Bundesregierung ihr Energiekonzept 2010.  In der Einleitung des Konzeptes [1] heißt es recht vollmundig:

„Die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Es wird dabei vor allem um die Umsetzung eines zentralen politischen Ziels für unser Energiesystem der Zukunft gehen: Deutschland soll in Zukunft bei wettbewerbsfähigen Energiepreisen und hohem Wohlstandsniveau eine der energieeffizientesten und umweltschonendsten Volkswirtschaften der Welt werden. Ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, ein wirksamer Klima­ und Umweltschutz sowie eine wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung sind zugleich zentrale Voraussetzungen, dass Deutschland auch langfristig ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleibt.“

Wenn es um das Energiekonzept 2010 geht, fallen bei den Zielen häufig die Worte „ambitioniert“ und „ehrgeizig“. Sind das Hinweise darauf, dass die Energiewende nicht einfach zu bewerkstelligen ist? Kritische Betrachtungen zum Energiekonzept wurden bereits in der Vergangenheit hier, hier und hier angestellt. Was wurde bisher erreicht beziehungsweise verfehlt?

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Falsche Klimamodelle und gefälschte Statistiken

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Das chaotische Klima abzubilden, d.h. zu modellieren, ist extrem kompliziert, weil über 28 bekannte Klimaeinflüsse  berücksichtigt werden müssen und weitere überhaupt noch nicht bekannt sind. Das vom Weltklimarat (IPCC) genutzte Modell ist das Global Simulation Model GSiM. Mit diesem Modell beschäftigen sich Mathematiker, Informatiker, Physiker und Chemiker, die sich regelmäßig treffen, um Verbesserungen ihrer Modellserie zu besprechen und ggf. eine neue Modellgeneration zu beschließen. Bei hochkomplexen Modellen, die im wesentlichen aus Ketten von Differenzialgleichungssystemen bestehen, muß man Informationen von geringerer Bedeutung unterdrücken, weil sie sich weniger gut abbilden lassen. In der aktuellen Modellserie CMIP-5 gibt es über über 120 verschiedene Klimamodelle, alle mit einer bestimmten, leicht voneinander abweichenden Prognose. Inzwischen spricht man nicht mehr von Prognose, sondern von Projektion.

Im IPCC gehen nicht nur Informationen diverser Forscher ein, sondern auch Vorgaben und Meinungen aus dem  Umweltministerium. Es versteht sich von selbst, daß dieser politische Einfluß der Forschung und reinen Lehre nicht dienen kann, weil im Grundsatz Wissenschaft und Politik getrennt sein müssen.

Um in den divergierenden Modellen und Prognosen eine klare Linie erkennen zu können, hat Professor John R. Christy, Direktor für Erd- und atmosphärische Wissenschaften an der Universität Huntsville (Alabama) sowie Leitautor eines Teils des dritten Sachstandsberichts des IPCC von 2001, die Modellaussagen mit den Durchschnittswerten realer Messungen (Satelliten und Wetterballons) verglichen.

Ausgehend von einer 0° C-Linie 1975 und fortlaufender Anpassung an die Realität sollte in der Modellserie CMIP-5 ab Mitte der 90er Jahre die Temperaturkurve steil nach oben verlaufen und um 2020 herum um 1° C gestiegen sein. Tatsächlich liegen die Messungen um 2018 herum nur 0,35° C höher, ein signifikanter Unterschied.

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