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Nachbarstaaten über deutsche Energiepolitik besorgt

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Es ist erschreckend, wie unverantwortlich und fahrlässig mit der bislang sicheren elektrischen Energieversorgung in Deutschland umgegangen wird. Die Gefährdung und Verletzlichkeit eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung wurde in aller Deutlichkeit und Dramatik in einer Technikfolgenabschätzung [1] der Bundesregierung bereits vor Jahren für Jedermann nachlesbar vor Augen geführt.

Überhastet, sicherheitstechnisch grundlos und ohne parlamentarische Aussprache wurde im Frühjahr 2011 der Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 verkündet. Nur wenige Monate zuvor war die Kernenergie als Brückentechnologie von den gleichen politischen Akteuren als unverzichtbar erklärt worden.

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Kronzeugen der Klimawandel-These für die Medien: Die „überwältigende Mehrheit“ der Wissenschaftler – und die noch viel überwältigendere „Problemdiagnose der Bürger“

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In der Tageszeitung DIE WELT vom 29.5.2019 konnte man einen Kommentar von Matthias Kamann mit dem Titel: „AfD im Klimawandel“ lesen.

Darin wird Kritikern an der These vom menschengemachten Klimawandel mit einer eigenartigen Behauptung entgegnet, die für normale Bürger logisch erscheint, aber mit der Naturwissenschaft nichts zu tun hat. Da muss man lesen, dass die Kritiker ignorant sind – und das richtet sich gegen sie alle und keineswegs nur gegen eine Partei – und dass ihre Meinung „von der überwältigenden Mehrheit der Wissenschaftler“ abgelehnt werde.
 
Der Autor hatte aber noch eine originelle Steigerung parat:
Nicht nur sei die AfD ignorant gegenüber dieser „überwältigenden Mehrheit der Wissenschaftler“, ignorant sei sie auch „gegenüber der Problemdiagnose der Bürger“.
Das muss man zweimal lesen, um es zu fassen. Damit ist gemeint, dass eine Mehrheit der Deutschen nach jahrelangem Medienbombardement mit Horrorprognosen über die schrecklichen Folgen einer fortgesetzten Freisetzung des „Klimakiller“-Spurengases CO2 endlich daran glaubt, wie auch Umfragen bestätigen. Und damit wird in einer Tageszeitung eine erfolgreiche Angstpropaganda zu einer Problemdiagnose der Bürger erhoben, die sich alle damit der überwältigenden Mehrheit der Wissenschaftler anschließen – und als Laien in dem äußerst komplexen Feld der Klimaforschung sogar kompetenter und fundierter als diese überwältigende Mehrheit der Forscher sein sollen. Woraus sich auch die politische Bedeutung und Wirkung dieser angsterfüllten Bürger ergibt, die jetzt die Politiker vor sich her treiben.
Eigentlich könnte man sogar auf die Meinung der Wissenschaftler verzichten. Greta reicht.

Solche „Problemdiagnosen“ erst durch die Journalisten und dann durch die in Angst und Schrecken versetzten Bürger hatten wir bereits mehrfach: Das Waldsterben, das es nie gab; der Rinderwahnsinn, der Menschen nicht bedrohte; der extreme Anstieg des Meeresspiegels mit dem aus der Flut tragisch herausschauenden Kölner Dom (das unvergessliche Titelbild des SPIEGEL); die Bestrahlung durch Sendeantennen für den Mobilfunk – und durch die Mobiltelefone selbst; und nach dem schweren Reaktorunfall in Tschernobyl die Odyssee der sogenannten Strahlenmolke in einem 2700 Meter langen Güterzug zu einer extra gebauten Dekontaminierungsanlage im Kernkraftwerk Lingen. Diese Aufzählung ist nur beispielhaft und unvollständig.
Die Franzosen erfanden dafür eine neue Vokabel: „German Angst“.

Der Unsinn von einer angeblichen Mehrheitsmeinung der Wissenschaftler zu einer unbewiesenen These als Beleg für deren Richtigkeit ist anscheinend nicht auszurotten. Abgesehen von der Tatsache, dass es eine sehr große Anzahl kritischer Wissenschaftler gibt, die der Theorie von der klimaverändernden Auswirkung von Kohlendioxid in der Atmosphäre widersprechen, wird der falsche Eindruck erweckt, als ob der wissenschaftliche Beweis der Richtigkeit einer Theorie durch Mehrheitsentscheidungen erbracht wird.
Wäre es so, dann müsste man alle physikalischen Gesetze ändern, wenn es einen Meinungsumschwung gibt. Das wäre dann allerdings keine Wissenschaft mehr, sondern nur Chaos.
Ein einziger Wissenschaftler kann mit einem nachprüfbaren Beweis die entgegengesetzte Meinung von abertausenden Gegnern seiner Ansichten zunichtemachen. Galileo war der erste bekannte klassische Fall: Gegen die gesamte damalige Wissenschaft – und noch dazu die Kirche – konnte er am Ende seine Erkenntnis als wissenschaftliche Wahrheit durchsetzen. Auch Einstein erntete nur Ablehnung und Spott von fast allen Wissenschaftskollegen – die aber am Ende seiner Beweisführung nichts entgegenzusetzen hatten.
Man kann über Theorien immer streiten, das gehört dazu. Aber man sollte den Leuten nicht einreden, dass Wissenschaft so funktioniert wie der Europäische Song-Contest.

Hinweis
Dieser Text ist eine nachträglich für diese Webseite geschriebene umfangreichere Fassung eines Leserbriefs, der am 3.6.2019 in der WELT veröffentlicht wurde.
In dem veröffentlichten Leserbrief wurde im Wesentlichen die Arbeit der Wissenschaft thematisiert, die kein Mehrheitsvotum kennt, sondern eine Beweisführung verlangt. Im obigen Text ist das überwiegend die zweite Hälfte.
G.K.

Wie sicher ist die Versorgungssicherheit?

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Die Bundesregierung plant den Ausstieg aus der Verstromung von Stein- und Braunkohle in Deutschland mit dem Ziel, die nationalen Kohlendioxidemissionen zu reduzieren.  2038 soll nach Vorgaben der Kohlekommission das letzte Kohlekraftwerk seinen Dienst einstellen.  Die Kernkraft wurde bereits 2022 beendet. Durch den Kohleausstieg entfallen rund 43 Gigawatt gesicherte Leistung, durch den Ausstieg aus der Kernenergie ca. 10,8 Gigawatt. Insgesamt müssen also über 50 Gigawatt gesicherte Leistung in nicht mal 20 Jahren ersetzt werden. Das entspricht zusammen mehr als die Hälfte der gegenwärtigen konventionellen Kapazität [1].

Nach Einschätzung der Übertragungsnetzbetreiber, der Deutschen Energie-Agentur sowie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW werden weitere ersatzlose Stilllegungen von grundlastfähigen Kraftwerken eine nicht zu rechtfertigende Gefährdung der Versorgungssicherheit in Deutschland darstellen und darüber hinaus zu einer erhöhten Abhängigkeit von Stromimporten führen.

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Kritik an Rezo’s Thesen zum Klimawandel

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Unserer Arbeitsgemeinschaft liegt ausschließlich an einer sachlichen Aufklärung. Daher haben wir auch kein Problem damit, auf Beiträge hinzuweisen, die auf anderen Internetseiten erschienen sind, wenn wir von deren fachlich-sachlichen Darstellungen überzeugt sind. Warum Rezo’s Thesen zum Klimawandel nicht haltbar sind, wird ausführlich auf folgenden Internetseiten erläutert:

<http://diekaltesonne.de/neues-beim-klima-stellungnahme-zu-rezos-video-%e2%80%9edie-zerstorung-der-cdu/>

<http://diekaltesonne.de/gegenrede-nun-hagelt-es-kritik-aus-der-youtuber-szene-an-rezos-fragwurdigem-influencer-video/>

“Ohne Kernenergie wird die globale Energiewende schwierig”

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“Die Atomenergie gehört auf die Agenda der Energiepolitik” überschrieb die FAZ vom 29.5.2019 einen Artikel, der sich mit Empfehlungen im Bericht der Internationalen Energieagentur (1) befasst. Dem Bericht zufolge ist die Kernenergie weltweit die zweitgrösste Quelle von CO2-armer Elektrizität. Sie macht 10% der globalen Stromerzeugung aus und ist beim sauberen Strom nur übertroffen von der Wasserkraft mit 16%. Für hochentwickelte Volkswirtschaften – darunter die USA, Kanada, die EU und Japan – war die Kernenergie in den letzten drei Jahrzehnten die grösste CO2-arme Stromquelle und ist dies auch heute noch. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Versorgungssicherheit zahlreicher Länder.

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Schweden wirbt für Kernenergie-Strom: Zur Rettung des Klimas

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Kernkraft ist klimasmart”, “Kernkraft ausbauen für ein grüneres Schweden” – mit solchen Beiträgen in schwedischen Zeitungen werben derzeit die Politiker und Kandidaten der bürgerlichen oppositionellen Parteien vor der Europawahl. Und dabei geht es nicht nur um Schweden. Da Deutschland den Ausstieg aus der Kernenergie umsetzen will und somit für noch mehr Kohlendioxid-Emissionen sorgen werde, müsse das restliche Europa auf die nukleare Energie setzen. Die Konservativ-Liberalen fordern, dass das Budget der EU für Kernenergie auf 4,2 Milliarden Euro verdoppelt wird – zur Rettung des Klimas (1).

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Elektroautos mit Batterien ein Marsch in die Sackgasse

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Das Batterieproblem bei Elektrofahrzeugen hat Günter Keil in seinem Artikel “Die seltsame Liebe der Politiker zum Elektroauto” auf dieser Webseite ausführlich behandelt. Hierin wird unter anderem erläutert, dass und warum die Forschungsförderung der Entwicklung von Batterien in Deutschland vor mehr als 30 Jahren eingestellt worden ist. Schwerpunkte der Batterienfertigung  liegen in China und den USA. In jüngerer Zeit erschienen in Medien Hinweise auf den geplanten Bau von Fertigungsstätten in Deutschland.

Dies ist Grund genug, um das Batterieproblem erneut aufzugreifen. Dieses Mal aus der Sicht von Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel, der sich in SKB News, einem Mainstream unabhängigen Nachrichten- und Informationskanal, am 9. August 2018 hierzu geäußert hat:

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Wesentliche Daten und Merkmale unserer Stromversorgung

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Die energie- und umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung lassen nicht erkennen, dass der Verzicht auf Kernenergie, auf Kohle und letztlich der vollständige Verzicht auf die Verbrennung fossiler Energieträger und die damit angestrebte Stromerzeugung allein auf der Basis regenerativer Energien die Aufrechterhaltung der vorhandenen wirtschaftlichen Prosperität möglich sein wird. Im Gegenteil, es wird bei Umsetzung der Ziele gravierende, vermutlich sogar katastrophale Einschnitte in unserem Wirtschaftssystem und in unserer Gesellschaft geben. Eine breite Kenntnis in der Öffentlichkeit über die unvermeidbaren und wahrscheinlich sogar gewollten Auswirkungen bei Umsetzung der genannten Ziele ist daher von außerordentlicher Wichtigkeit.

Der nachfolgende Artikel wendet sich an Leser, die mit physikalischen Begriffen und Fakten der Stromversorgung nicht vertraut sind. Die maßgeblichen Daten und Merkmale unserer Stromversorgung werden in kurzer, übersichtlicher Form zusammengestellt. Die grundlegenden Probleme der Energiewende sind in mehreren Artikeln auf dieser Webseite bereits umfänglich erläutert.

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Wolkenbildung mit größerer Klimabeeinflussung als CO2

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Gastautor: Eberhard Witz.

Während die These vom anthropogenen Klimawandel, verursacht durch menschengemachte CO2 – Zunahme in der Atmosphäre, noch immer auf ihren experimentellen Beweis wartet, hat Henrik Svensmark, dänischer Physiker und Klimaforscher am Danish National Space Institute (Leiter: Eigil Friis-Christensen), eine beeindruckende Kausalkette von der wechselnden Sonnenaktivität (Sonnenflecken und überkompensierende Sonnenfackeln, faculae), ihrer Steuerung kosmischer Strahlung und deren Einfluss auf die Wolkenbildung in der unteren Atmosphäre aufgestellt.

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Sinn, Zweck und Verdienste des EURATOM-Vertrages

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Gemäß einer am 9. April 2019 veröffentlichten Mitteilung will die Europäische Kommission untersuchen, wie die Rolle des Parlaments geändert werden kann, um «die demokratische Legitimität der Beschlussfassung im Rahmen von EURATOM zu verbessern». Die Europäische Kommission beabsichtigt dazu, in den kommenden Monaten eine hochrangige Sachverständigengruppe einzusetzen, die sich mit der Weiterentwicklung des EURATOM-Vertrags befassen soll. Sie betonte jedoch, dass es sich um ein langfristiges Projekt handle, das erst nach 2025 Ergebnisse zeigen werde. Die Europäische Kommission hat die Staats- und Regierungschefs der EU aufgefordert, sich aktiv an einer Überarbeitung zu beteiligen.

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