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Sinn, Zweck und Verdienste des EURATOM-Vertrages

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Gemäß einer am 9. April 2019 veröffentlichten Mitteilung will die Europäische Kommission untersuchen, wie die Rolle des Parlaments geändert werden kann, um «die demokratische Legitimität der Beschlussfassung im Rahmen von EURATOM zu verbessern». Die Europäische Kommission beabsichtigt dazu, in den kommenden Monaten eine hochrangige Sachverständigengruppe einzusetzen, die sich mit der Weiterentwicklung des EURATOM-Vertrags befassen soll. Sie betonte jedoch, dass es sich um ein langfristiges Projekt handle, das erst nach 2025 Ergebnisse zeigen werde. Die Europäische Kommission hat die Staats- und Regierungschefs der EU aufgefordert, sich aktiv an einer Überarbeitung zu beteiligen.

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Mit der Energiewende begab sich der Staat auf ein Feld, auf dem er nichts versteht

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Mit der Energiewende wurde ein vom Staat vorgegebener gravierender, planwirtschaftlicher Umbau der bis dahin gesicherten Stromversorgung verfolgt. Über die Folgen für die Industrie äußerte sich der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Ingo Kramer im Interview mit dem Bonner General Anzeiger, das am 20./21. April 2019 in der Zeitung erschien.  Kramer fällte hierin ein für den Staat und seiner für die bestehende Situation verantwortlichen Politiker desillusionierendes, fatales Urteil.

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Kraftwerksausbau im Verzug

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Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ sieht in ihrem Abschlussbericht vom Januar 2019 den Ausstieg aus der Stromversorgung mit Stein- und Braunkohle bis 2038 vor. “Kritik am Abschlussbericht der Kommission” wurde unter diesem Titel auf dieser Webseite bereits am 20.2.2019 veröffentlicht.

Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sollen bis 2022 (gegenüber 2017) 12,6 Gigawatt installierter Kohleleistung stillgelegt werden, wobei ein erheblicher Teil der Kohlekraftwerke durch Gas-KWK-Anlagen ersetzt wird. In den 12,6 Gigawatt seien auch marktgetriebene Stilllegungen und Maßnahmen aus der Sicherheitsbereitschaft enthalten. Bis 2030 sollen insgesamt 25,6 Gigawatt vom Netz genommen werden, die verbliebenen Kohlekraftwerke bis 2038.

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Kritische Wertung der globalen mittleren Erdtemperatur

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Der Klimawandel wird maßgeblich an der globalen mittleren Erdtemperatur festgemacht, obwohl das Klima, eine über 30 Jahre gemittelte statistische Größe, auch von etlichen anderen physikalischen und meteorologischen Größen bestimmt wird. Im Pariser Klimaabkommen von 2015 wurde bekanntlich vereinbart, die globale Erwärmung auf „deutlich unter zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Wert“ zu begrenzen, besser sogar auf „unter 1,5 Grad“. „Vorindustriell“ bezieht sich dabei auf die Zeit um 1850 herum.

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“Heilloses Chaos in der Energieversorgung”

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Auszug aus dem Interview von

Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger mit der WELT zur aktuellen Politik der Bundesregierung und der Lage der Metall- und Elektro-Industrie *).

Das Interview erschien in der WELT am 31. März 2019; geführt wurde es von Dorothea Siems.

Setzt die große Koalition die richtigen Akzente, um die Wirtschaft in Schwung zu halten?

Nein, im Gegenteil. Die Politik trägt erhebliche Mitschuld an der Konjunkturschwäche. Mit zahlreichen Maßnahmen wie der Verschärfung der Zeitarbeit oder dem neuen Teilzeitgesetz hat man den Betrieben Flexibilität genommen. Auch Regelungen etwa zur Pflege von Angehörigen oder zur Weiterbildung machen den täglichen Arbeitsablauf schwieriger. Die Politik schafft für die Beschäftigten immer neue Ansprüche und wälzt die Lasten auf die Unternehmen ab. Gleichzeitig vernachlässigt der Staat die Infrastruktur. Ob Energie, Datenübertragung oder Verkehr – überall gibt es riesige Probleme, die die Bundesregierung nicht entschlossen angeht. Union und SPD haben im vergangenen Jahr einen Schön-Wetter-Koalitionsvertrag geschlossen. Wenn die Konjunktur jetzt nicht mehr so rund läuft, zeigt sich, dass für die Wirtschaft überhaupt nichts erreicht wurde und sich die Rahmenbedingungen sogar noch weiter verschlechtern. Die Große Koalition muss endlich mehr Wirtschaft wagen!

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Kernkraftwerke der Welt 2018

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Im Jahr 2018 haben neun neue Kernkraftwerke den Strombetrieb aufgenommen: sieben in China und zwei in Russland. China hat damit innerhalb eines Jahres so viele Kernkraftwerke wie noch nie in Betrieb genommen. Somit stehen dort neu 45 Kernkraftwerke in Betrieb. Der Anteil der Kernenergie an der chinesischen Stromproduktion stieg von 3,9% auf 4,2%. Hauptlieferant vom Strom ist nach wie vor Kohle mit einem Anteil von rund zwei Dritteln. Sechs Kernkraftwerke, je zwei in Japan und Südkorea sowie je eines in Russland und den USA wurden endgültig stillgelegt. Der zivile Kernkraftwerkpark der Welt umfasste somit beim Jahreswechsel 450 Reaktoren in 31 Ländern. Die installierte Leistung stieg auf knapp 397.100 Megawatt (2017: 391.400 Megawatt). Je ein Neubauprojekt wurde im vergangenen Jahr im Einsteigerland Bangladesch, in Großbritannien, Russland, Südkorea und der Türkei lanciert. Weltweit werden damit 55 Neubauprojekte betrieben[1], darunter 28 Reaktoren der fortgeschrittenen dritten Generation.

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Netzausbau-Kosten steigen gewaltig

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Bis zum Jahr 2030 rechnen die vier deutschen Stromnetzbetreiber mit Investitionen in Höhe von 52 Mrd. Euro, um die Netz-Infrastruktur des Landes auf den weiteren Ausbau regenerativer Energien vorzubereiten. Erforderliche Investitionen für die Anbindung von Off-shore Windkraftanlagen und Speicherlösungen sind darin noch nicht enthalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Scope Ratings GmbH in Berlin [1]. Der Großteil der Investitionen wird durch die Einbindung zusätzlicher Wind- und Solarkapazität erforderlich.

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Die Suche nach Energieinvestoren zur Unterstützung der australischen Kohlekraftwerks-Industrie – Teil 2

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Teil 2 (Interview McLaren/G2 und Craig Kelly/MP)

Mitschnitt eines Interviews bei dem Radiosender 2GB am 22.01.2019

Michael McLaren (GB) und Craig Kelly (MP)
Übersetzung: Günter Keil

 

Hinweis: Dieses Interview wurde 2 Tage vor dem Blackout im australischen Bundesstaat Victoria vom 24.01.2019 aufgezeichnet. Die Veröffentlichung dieses Interview-Mitschnitts durch den Blog STT (hier als Teil 2 bezeichnet) erfolgte zusammen mit einer Publikation des STT zum o.g. Stromausfall erst am 5. 02.2019 (Teil 1). (G.K.)

Einleitung von Michael McLaren

„Bei uns ist heute der Unterstützer des STT, der liberale Parlamentsabgeordnete Craig Kelly, der hier auf 2 GB über eine Zukunft interviewt wird, in der die Australier wieder eine bezahlbare Stromversorgung erhalten könnten, wann und wie sie benötigen.

Trevor St Baker, ein führendes Energie-Schwergewicht, hat diese Woche einen 6-Milliarden-Dollar-Plan für die Entwicklung des ersten hocheffizienten und emissionsarmen Kohlekraftwerks Australiens vorgelegt. St. Baker macht geltend, dass es in ganz Australien bekannt ist, dass es eine Leistungs-Lücke an zuverlässiger, planbarer Elektroenergie von mindestens 1000 MW (Megawatt) in Victoria und New South Wales gibt. New South Wales hat eine rasch wachsende Bevölkerung, verfügt aber über keine Reservekapazitäten.

Der Parlamentsabgeordnete Craig Kelly, das liberale Mitglied für den Wahlbezirk Hughes (Anm.: Hughes ist ein Vorort der Hauptstadt Canberra) , schließt sich dieser Einschätzung an – um seine Unterstützung für den Plan zu betonen, der die kostengünstigste Art und Weise wäre , um die ausschlaggebende, stabile und zuverlässige Stromversorgung bereitzustellen, wie wir sie benötigen.

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Australien wird neue, fortschrittliche Kohlekraftwerke bauen. Der Wiederaufbau der zerstörten Grundlastversorgung.

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Von Michael McLaren
Teil 1

Übersetzung und Kommentar: Günter Keil

„Genau so, als ob man versucht, etwas mit Hilfe einer Schnur anzuschieben, tragen Wind- und Solarenergie nichts zu einer zuverlässigen Kapazität der Stromerzeugung bei: Es gibt sie nicht, wenn Sie sie brauchen und oft ist sie da, wenn sie nicht benötigt wird. Wind- und Solarstrom sind deshalb ein immerwährender Ärger für die Stromnetz-Manager – also die Leute, die versuchen, die Lichter leuchten und in diesem Sommer die Klimaanlagen summen zu lassen.

Am 25. Januar (2019) waren 200.000 Haushalte und Unternehmen in Victoria (Anm: Bundesstaat im Süden Australiens) ohne Strom – und sie waren wütend darüber, was mit ihrer einst zuverlässigen und günstigen Stromversorgung geschehen war.
Victorias Premierminister Daniel Andrews und die Ministerin für die Verschrottung des Stromnetzes, Lily D’Ambrosio hatten einen Freudentanz aufgeführt, als das 1.600 MW (Megawatt) Kohlekraftwerk Hazelwood durch den subventionierten Windstrom aus dem (Energie-)-Geschäft hinausgeworfen wurde.

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Kehrtwende: CO2 weit weniger klimaschädlich

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Millionen Menschen rund um den Erdball sind überzeugt, dass der Mensch mit der Verbrennung von Kohle, Gas und Öl das Klima beeinflusst, dass das von ihm erzeugte Kohlendioxid COSchuld ist am Klimawandel. Die Dauerberieselung durch Politiker, Medien und Umweltverbände hat gewirkt. Der Kohlendioxid-Anstieg in der Atmosphäre führe zu einer weltweiten Erwärmung der Erdtemperatur und in deren Folge zum Abschmelzen der Polkappen und somit zu einem katastrophalen Anstieg des Meeresspiegels. Der Weltklimarat IPCC hält das Eintreten dieser Ereignisse in diesem Jahrhundert für wahrscheinlich.

Aktuell steht IPCC vor einem Problem: Seine auf Computermodellen beruhende These, dass die CO2-Zunahme in der Atmosphäre zu erhöhter Erdtemperatur führt, widerspricht der aktuellen Gegebenheit. In den letzten 20 Jahren ist die globale Temperatur nahezu gleichgeblieben, während der CO2-Gehalt in der Atmosphäre in dem Zeitraum kräftig zugenommen hat. Rund ein Drittel aller CO2-Emissionen durch fossile Brennstoffe seit Beginn der Industrialisierung 1750 fallen in diesen kurzen Zeitraum.

Für Überraschung sorgt nunmehr ein Interview mit Prof. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und einer der Leitautoren des IPCC, das am 6.10.2018 Der Spiegel veröffentlichte[1] und vor wenigen Tagen am 22.2.2019 in Auszügen auf der EIKE-Webseite erschien.

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