Privacy Policy AG E+U - Die Realisten - Die Energiewende wird scheitern.

CO2-Regulierung und Subventionen für E-Mobilität: Zuckerbrot und Peitsche

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Nicht etwa durch deutschen Medien gelangte die Information über einen Bericht der Deutschen Bank Research auf den Schreibtisch, sondern aus der britischen „Journalism for the energy transition“ [1].  Ein Bericht, der wegen seiner Deutlichkeit und Brisanz ein Warnsignal an die Politiker unseres Landes sein sollte. Der Bericht [2], datiert vom 19. Januar 2021, wäre es allemal Wert, in voller Länge in Medien zu erscheinen, um der Öffentlichkeit die Folgen unserer Energie- und Umweltpolitik deutlich vor Augen zu führen. Bezeichnenderweise trägt der Bericht den Obertitel „Detroit lässt grüßen“ und weist damit auf die inzwischen katastrophalen Verhältnisse einer verfehlten Autoindustriepolitik hin, mit dramatischen Folgen für die Stadt.

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Über die “Lehrmeinung” der Erdtemperaturerhöhung durch anthropogene CO2-Emissionen

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Bei Literaturrecherchen über die historische Entwicklung der Erdtemperatur und insbesondere ihrer im Industriezeitalter erfolgten Erhöhung Verlässliches zu erfahren, bedarf es eines geradezu kriminologischen Gespürs, um bei den sich widersprechenden Aussagen und Ungereimtheiten zwischen gesicherten und scheinbar gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterscheiden. Der Artikel von Francis Menton [1] gibt Hinweise und nennt Fakten, was von der aktuellen Erhöhung  der Erdoberflächen-Temperatur zu halten ist, deren Begrenzung aus Gründen des Klimaschutzes gefordert wird.

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Grönländische Eisdecke schmilzt aufgrund geothermischer Aktivitäten von unten her

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Seit Jahren wissen Geologen, Glaziologen und andere Experten, dass unter den Polen heiße geologische Strömungen vorhanden sind, die aus dem Inneren der Erde kommen und für erhöhtes Abschmelzen der Pole verantwortlich sind. Einer der Experten ist Kamis [1], der dieses geologische Phänomen beschrieb. „Diese Hitze aus tiefen Brüchen im Meeresboden schmilzt geradezu Löcher ins arktische Eisschild und das direkt über dem im tiefen Ozean liegenden „Gakkel Ridge/Fault System“ (Gakkelrücken).

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US-DOE legt Plan für Unterstützung der Kernenergie vor

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Das US-Department of Energy (DOE) lässt ihren Ankündigungen Taten folgen. Im August des vergangenen Jahres verkündigte DOE auf einem Blog, die USA müsse wieder an die Spitze der nuklearen Innovationen geführt werden.

Das Office of Nuclear Energy (NE), Teil des US-Energieministeriums, skizzierte jüngst seinen Plan zur Unterstützung der bestehenden US-Kernkraftwerksflotte, zur Demonstration der neuesten Innovationen in der Kernenergietechnologie und zur Erforschung neuer Marktchancen [1]. Die strategische Vision ist eine Blaupause für NE, um seine Mission zu erfüllen, die Wissenschaft und Technologie der Kernenergie voranzutreiben, um den Energie-, Umwelt- und Wirtschaftsbedürfnissen der USA gerecht zu werden.

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Nähern wir uns einem ausgedehnten Strom-Blackout?

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Die nachfolgende Meldung beruht auf Angaben in https://gridradar.net/unterfrequenz-49.75-Hz-Januar_2021

Der Netzfrequenzeinbruch am 8. Januar 2021 könnte bereits als „Warnschuss vor den Bug“ gewertet werden. Das europäische Stromnetz ist zwar ein meist verlässliches, aber auch fragiles System. Es bringt sich diesbezüglich hin und wieder in Erinnerung. Ein örtlich und zeitlich ausgedehnter Strom-Blackout brächte katastrophale Zustände.

 Zum genannten Zeitpunkt kam es im europäischen Höchstspannungsnetz (ENTSO-E) zu einem deutlichen Frequenzeinbruch. Innerhalb von 14 Sekunden erfolgte ein Frequenzabfall von 50,027 auf 49,742 Hertz. Damit wurde der Regelbereich mit einer Untergrenze von 49,8 Hertz verlassen, eine ernsthafte Gefahr bestand noch nicht. Die in diesem Fall vorgesehenen Maßnahmen – Einsatz positiver Regelenergie, Stopp des eventuellen Pumpbetriebes in Pumpspeicherwerken – reichten aus, nach wenigen Sekunden die Frequenz wieder über die 49,8 Hertz nach oben zu bringen. In folgendem Bild wurde der 49,8 Hertz-Bereich nur kurzzeitig nach links überschritten, dennoch war es der stärkste Frequenzeinbruch seit November 2006 (der damals zu einem großflächigen Blackout in Westeuropa führte):

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100 Prozent garantierter Kernkraftstrom für Privathaushalte und Kleinunternehmen

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Zwei Schweden mischen den Strommarkt auf [1]
Übersetzung von Günter Keil

An einem windigen Sonntagmorgen Anfang August 2019 wurde etwas anscheinend Kleines im schwedischen Göteborg angekündigt: Ein Start-Up- Unternehmen für den Bereich Saubere Energie mit Namen Kärnfull Energi [2], das von den zwei Gründern Christian Sjölander und John Ahlberg präsentiert wurde. Deren Ziel war es, 100-prozentige Stromtarife für Kernkraft-Elektroenergie für Haushalte und mittelständische Unternehmen anzubieten – und die Startphase werde jetzt beginnen.

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“Die geheimen Kosten von Boris Johnson’s verrückter Net-Zero-Strategie”

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„Investitionen bis zu 550 Milliarden Euro sind bis zur Mitte des Jahrhunderts für die Energiewende erforderlich. Das haben die Szenarien ergeben, die für das Energiekonzept der Bundesregierung berechnet wurden,“ so steht es auf der Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums. Keine Angaben darüber, wie sich die Kosten zusammensetzen, vor allem ob sie die Kosten aller notwendigen Maßnahmen im Zusammengang der Energiewende einschließen, oder sie nur den Rand eines Kostenschachtes markieren. Eine umfassende Aufklärung ist dringend geboten.

Eine interessante und aufschlussreiche Kostenanalyse einer Politik der CO2– Emissionsfreiheit (Net-Zero-Strategie) liegt uns aus Großbritannien vor. Diese Analyse ist zwar nicht 1:1 auf deutsche Verhältnisse übertragbar, doch sie gibt ein Gefühl dafür, was uns in unserem Land erwarten könnte. Eine ausführliche Kostenanalyse der so genannten Net-Zero-Strategie verfasste John Constable [1]. Hier sein ins Deutsche übersetzter Kurzbericht:

„Wir befinden uns am Rande der radikalsten Umstrukturierung unserer Wirtschaft seit der industriellen Revolution und wissen nicht und dürfen in alarmierendem Maße nicht wissen, ob dies eine gute Idee ist.

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Keine Zunahme von Hurrikans und Waldbränden in 2020

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2020 war ein Jahr mit etlichen Hurrikanen und ausgedehnten Waldbränden. Sind diese Naturereignisse ein Beweis für Klimakatastrophen und werden sie immer häufiger? Berichte in den Medien lassen dies vermuten. Satellitendaten geben Aufschluss: Keine Anomalien bei Häufigkeiten von Hurrikans und Waldbränden; leichter Erderwärmungstrend seit 1979.

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Verschont Kinder mit Klimawandel-Apokalypsen!

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Kaum noch ein Naturereignis, das nicht mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Für jede Lufttemperatur, für jede Niederschlagshäufigkeit, die nicht als normal empfunden wird, muss als Ursache der Klimawandel herhalten. Die ständige Berieselung der Menschen mit den anscheinenden Folgen des Klimawandels, sei es durch politische Forderungen und Regelungen oder Medienberichten, wirken sich auf viele Menschen beunruhigend aus. Die psychischen Auswirkungen des Klimawandels auf Einzelpersonen, Gemeinschaften und gefährdete Bevölkerungsgruppen wurden beispielhaft von einer US-Organisation beschrieben [1]. Auch ohne direkte Betroffenheit könne die Sorge um die tatsächlichen oder potentiellen Auswirkungen des Klimawandels bis hin zu lebensbedrohenden Stress führen.

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Taxonomie: Die EU gefährdet ihre eigenen Ziele durch “grüne” Dominanz

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Sicherlich werde ich mit dem folgenden Beitrag einen mit der Thematik nicht vertrauten Leser mehr Kopfzerbrechen bereiten als Aufklärung vermitteln . Nach meinem Eindruck, wurde das EU-Vorhaben in Wortlaut und Komplexität so angelegt, dass es selbst für viele Politiker unter der Wahrnehmungsschwelle rangiert und mithin die späteren Konsequenzen zunächst unbewusst bleiben, und so das Gesetz über die Bühne zu bringen.

Das Taxonomie-Ziel der EU ist gleichsam Hängen im Schacht, somit unausgewogen risikoreich und mit erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen.

Sollte die Kernenergie von der Technical Experts Group (TEG) der EU nicht als förderungswürdig im Sinne der Taxonomie eingestuft werden, stellt sich die bereits von Samuel Furfari aufgeworfene Frage nach der Verletzung des Lissabon-Vertrages und der EU-Charta. Im Moment sieht es so aus, dass der EU-Green Deal die Kernkraft nicht begünstigt. Diese Entwicklung hatte kürzlich der französische Staatpräsident Emmanuel Macron in seiner Rede im Stahlwerk der Framatome in Le Creusot zum Anlass genommen, auf die Unerlässlichkeit der Kernenergie zur Erreichung der ökologischen Ziele hinzuweisen.

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