Aufgabe von australischen Offshore-Windenergie-Projekten

Laut Berichten verschiedener australischer Medien erklärte AGL Energy, sein 2,5 GW starkes Gippsland Skies Offshore-Windprojekt nicht fortzusetzen. Das Projekt befand sich noch in einer frühen Machbarkeitsfrage. Die Entscheidung wurde durch die sich weltweit verschlechternde Lage im Offshore-Windsektor beeinflusst. Näheres wurde nicht bekannt. Wie es hieß, werde sich AGL Energy auf Windenergie an Land, Batterien, Pumpwasserkraftwerke und Gasanlagenprojekte konzentrieren.

Das Projekt war eines von 11 Projekten in der Gippsland-Zone, denen von der Regierung des Landes eine Machbarkeitslizenz erteilt wurde.

Gippsland Skies ist nun das dritte Offshore-Windprojekt in Gippsland, das in diesem Jahr aufgegeben wurde. Im Oktober gab das deutsche Versorgungsunternehmen RWE seinen 2 GW Kent-Offshore-Windpark auf, während BlueFloat Energy sein 10-Milliarden-Dollar-Projekt Gippsland Dawn fallen ließ, obwohl es von der Regierung den Status eines Großprojekts erhielt.

Die Regierung von Victoria hat sich das Ziel gesetzt, bis 2032 mindestens 2 GW aus Offshore-Windenergie zu produzieren. Ein Bericht des Generalrechnungsprüfers des Bundesstaates im Parlament zeigte jedoch, dass ein solches Ziel höchst unwahrscheinlich wäre.

(vgl. auch deutsche Situation)

https://splash247.com/another-australian-offshore-wind-project-bites-the-dust-as-agl-walks-away/

https://www.abc.net.au/news/2025-12-05/third-victorian-offshore-wind-project-abandoned/106108856

Netto-Null und die Bedrohung der persönlichen Freiheit

In diesem Artikel [1] unterzieht der ehemalige konservative Abgeordnete und Minister Hon Steve Baker die Energiewende nebst Netto-Null-Ziel einer philosophischen Analyse. Er gewinnt die Erkenntnis, dass Netto-Null auf demselben zentralen Planungsmodell beruht, das im 20. Jahrhundert wiederholt versagt und konsequent zu sozialen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenbrüchen geführt hat. Er argumentiert, dass dieses Versagen inhärent ist: Keine Gruppe von Beamten, so fähig sie auch sein mag, kann jemals über das nötige Wissen verfügen, um eine komplexe Gesellschaft zu führen, und Fortschritte in der Informationstechnologie ändern diese Realität nicht. Daher stellt die Durchsetzung von Netto-Null durch staatliche Leitung eine direkte und wachsende Bedrohung für die Freiheit der Menschen dar.

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Fehlentwicklungen der Energiewende

Eines der Ziele war die Verminderung der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen. Inzwischen liegen 28 Energiewende-Jahre hinter uns. In 1997 wurden in einem internationalen Klimaabkommen, dem Kyoto-Protokoll, erstmals verbindliche Reduktionsziele für Treibhausgase (wie CO2, Methan) für Industrieländer festgelegt, um den Klimawandel zu bekämpfen. In 2005 trat das Abkommen in Kraft. Es hatte zwei Verpflichtungsperioden: bis 20212, dann 2013 – 2020. Es wurde schließlich vom Pariser Abkommen in 2015 abgelöst, das in 2021 in Kraft trat. Es führte Mechanismen wie Emissionshandel und „Clean Development Mechanism“ (CDM) ein, um die Ziele zu erreichen. Dieses Abkommen scheiterte an der Nicht-Ratifizierung durch die USA und an mangelnder Wirksamkeit.

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Industrie, Natur und Kultur im Spannungsfeld der Energiewende

Die Ausbreitung der Wind – und der Solarindustrie in Deutschland schreitet fort. Die einheimische Natur wird einer neuen Generation von Industrieanlagen geopfert. Euphemismen, wie Windenergieanlagen oder Solarfelder, werden benutzt, um die Zerstörung zu beschönigen.

Tatsächlich sind es Industrieanlagen: Windindustrieanlagen und Solarindustrieanlagen. Sie werden errichtet inmitten unserer Wälder, Felder und Naturparks. Sie machen das, was alle Industrieanlagen machen: sie zerstören die Natur, nur diesmal subtiler, versteckter und großflächiger als die fossilen Kraftwerke. Sie verändern das Landschaftsbild und das Stadtbild in vielen Gemeinden.

´On top‘ werden Engpassmanagementmassnahmen benötigt sowie fossile Kraftwerke, die weiterhin parallel weiterlaufen. Die Energiewende hat eine Verschwendungsspirale losgetreten.[1]

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Ende des Klimakultes kommt näher

Von der UN geprägtes Bild der brennenden Erde. Quelle: ALANY

Die weit verbreitete Ansicht über die Ursache des Klimawandels bröckelt gewaltig: Die US-Environmental Protection Agency stufte die „Gefährdung“ durch CO2– Emissionen drastisch herunter, nachdem eine vom US-Energieminister Chris Wright eingesetzte Kommission aus Wissenschaftlern dies empfohlen hatte.  Bill Gates, auch er einst ein Verfechter dieser Ansicht, änderte seine Meinung um 180 Grad.

In der WELT vom 26.11.2025 erschien ein geradezu sarkastischer Artikel mit dem Titel „Lasst es die letzte Klimakonferenz gewesen sein“ mit dem hervorgehobenen Text „Kein Wettergott, kein Klimastaat kein Plündermandat: Die COP-Konferenzen dauern länger als das Konzil von Trient; Schluss mit dem Welttreffen des Aberglaubens und Ablasshandels.“

Auch in Großbritannien, wo die Politik noch stark von der Ansicht über die schädigende Wirkung der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen geprägt ist, erschien in The Spectator World [1] ein Artikel des konservativen Politikers Matt Ridley*), der mit den Worten beginnt, „Finally, thankfully, the global warming craze is dying out“.

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In Emden entsteht eine 320 MW-Wasserstoffanlage

Planungsbild der 320 MW-Elektrolyseur-Anlage in Emden. Foto: EWE/Jan Lübkemann

Der norddeutsche Energieversorger EWE [1] setzt in Emden den Bau einer der größten Wasserstoff-Erzeugungsanlagen Europas um. Bezüglich der Realisierung des Großprojektes setzt EWE bei der Elektrolyse auf Siemens Energy. Die gesamte Erzeugungsanlage bestehend aus Elektrolyse sowie notwendiger Peripherie – wie beispielsweise Verdichter und Kühlsysteme – hat über die Lebensdauer eine mittlere Leistungsaufnahme von circa 320 Megawatt. Der Energietechnologie-Konzern wird ein 280-Megawatt-Elektrolysesystem als Kernstück der Anlage liefern. Im Jahr 2027 soll die Anlage in Emden in Betrieb gehen und dann pro Jahr rund 26.000 Tonnen grünen Wasserstoff für unterschiedliche Anwendungen bereitstellen [1].

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Norwegen mit der EU-Energiewende unzufrieden

Wasserkraftwerk am Fluss Namsen in der Provinz Nord-Trøndelag, Norwegen

Norwegen wird zunehmend ungeduldig, Europas Energiewende weiterhin zu unterstützen. Deutschland’s Beharren auf einem einheitlichen Strompreis im ganz Land treibt die Stromrechnungen in Norwegen in die Höhe und drängt Norwegen aus dem europäischen Strommarkt, sagte Energieminister Terje Aasland gegenüber Euractiv in einem exklusiven Interview.

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Japan hält unverändert an der Kernenergie fest

Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa, Quelle: gettyimages

Die japanischen Behörden genehmigten am 21. November 2025 nach Sicherung gegen ein Tsunami die Wiederinbetriebnahme des weltweit größten Kernkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa. Ein weiterer wesentlicher Schritt im Prozess zur Wiederaufnahme des Betriebes nach der Katastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Damit sind bis Ende 2025 wieder 14 Reaktorblöcke in Betrieb.

Zunächst will der Betreiber TEPCO zwei Reaktoren der Anlage reaktivieren. Diese haben eine Gesamtnennleistung von 2.710 MW. Das ist rund ein Drittel der Gesamtleistung des Kernkraftwerkes von insgesamt 8.212 MW.

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Chancen und Probleme bei der Einführung der SMR-Technologie

Der US-amerikanisch-britische Klimapolitik- und Energie Think Tank Lucid Catalyst hat im November 2025 die Studie „A new nuclear world: how small modular reactors (SMRs) can power industry“ veröffentlicht, die von Urenco beauftragt wurde. Die Studie analysiert das Potential zur Energieversorgung der Industrie in Nordamerika und Europa durch Small Modular Reactors (SMR). In der KTG-Fachinfo [1] werden das SMR-Potential, die Projektumsetzung unter Berücksichtigung bestehender Probleme und die stetige Erweiterung des Marktpotentials beschrieben.

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EEG im Konflikt mit Gesetzen der Naturwissenschaft

Unter diesem Titel unterziehen Sigismund Kobe und Detlef Ahlborn [1] das „Erneuerbare Energie Gesetz“ (EEG)  hinsichtlich möglicher Konflikte mit naturwissenschaftlichen und mathematischen Gesetzmäßigkeiten einer sorgfältigen Prüfung. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass eine Novellierung des EEG 2023 unter Berücksichtigung des am 9. September 2025 veröffentlichten Monitoringberichtes dringend erforderlich sei.

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