Die Europäische Union hat weitreichende Anpassungen am europäischen Emissionshandelssystem (ETS) vorgenommen [1], die teilweise als Abschwächung der ursprünglichen, strengeren Pläne gewertet werden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den CO2-Preis zu deckeln und die Einführung des neuen Handelssystems zu verschieben.
EU
EU warnt vor vorzeitiger Schließung von Kernkraftwerken
Die EU hat die Mitgliedsländer vor der vorzeitigen Schließung von Kernkraftwerken gewarnt, während sie Maßnahmen vorstellte, die darauf abzielen, die Auswirkungen einer durch den Konflikt im Iran verursachten Energiekrise zu mildern und die langfristige Abhängigkeit des Wirtschaftsblocks von fossilen Brennstoffen zu verringern [1][2].
Die Europäische Kommission erklärte in einer Mitteilung mit dem Titel „Bezahlbare und sichere Energie durch beschleunigtes Handeln“ [2], dass die Folgen des Krieges im Nahen Osten und der Schließung der Straße von Hormus erneut die Abhängigkeit Europas von importierten fossilen Brennstoffen zeigen.
Die EU ändert ihre Energiepolitik und setzt verstärkt auf Kernenergie
Beim Nuclear Energy Summit der IAEA am 10. März 2026 kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Europäische Strategie für SMR an. Vor dem Hintergrund der Feststellung, dass Europa strukturell zu hohe Energiepreise habe, die sowohl die Verbraucher als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie belasteten, erklärte sie, dass es ein strategischer Fehler Europas war, den Anteil der Kernenergie abzusenken und so einer verlässlichen, wettbewerbsfähigen Quelle emissionsarmen Stroms den Rücken gekehrt zu haben.
Die Verschwendungsspirale der Energiewende
Im Jahr 2000 verabschiedete die damals rot-grüne Bundesregierung das Erneuerbare Energiegesetz, EEG.[1] Es war der Startschuss der Energiewende. Es war eine punktuelle Intervention in Deutschlands bis dahin gesicherter Stromversorgung. Inzwischen steht die Versorgungssicherheit für Strom auf dem Prüfstand.[2] Nur eine Interventionsspirale (Ludwig von Mises) aus ständig neuen Verordnungen, Gesetzen und Subventionen hat die Energiewende bis heute am Leben erhalten können. Die Energiewende befeuert eine sich immer weiter nach oben drehende Spirale von Verschwendungen von ökologisch und ökonomisch relevanten Ressourcen, sie ist ein riesiges Puzzle mit unzähligen Einzelteilen.
Die Eigentlichkeit der Energiewende ist eine Verschwendungsspirale.
EU: Klimaambitionen machen blind für die Realität des globalen Energieverbrauchs…
…mit fatalen wirtschaftlichen Folgen
Samuele Furfari*)
Wenn eine selbsternannte Führungskraft feststellt, dass niemand ihnen folgt, ist dann Führung vorhanden? Vielleicht. Die nächste Frage könnte sein, wohin steuert der Führer?
Diese Fragen könnten durchaus an die Macher der Energiepolitik der Europäischen Union gerichtet werden, die sich als Wegbereiter für eine vermeintliche Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu „grünen“ Technologien wähnen. (Wir verwenden qualifizierende Anführungszeichen, da Windturbinen und Sonnenkollektoren viele Nachteile für die Umwelt haben.)
Jüngsten Daten des Energy Institute zufolge treiben die europäischen Staats- und Regierungschefs jedoch nicht einen Zug an, auf den die Welt aufspringt, sondern einen Leichenwagen in Richtung Selbstzerstörung.
Nukleartrend in Brüssel
In Brüssel mehren sich die Stimmen, die Kernenergie als verlässliche, CO₂-arme und heimische Energiequelle wieder stärker ins Zentrum der Diskussion rücken. Jessica Johnson, Director of Communications & Advocacy, und Andrei Goicea, Policy Director beim europäischen Industrieverband Nucleareurope, sprechen im Interview mit dem Nuklearforum Schweiz über die politische Stimmungslage, regulatorische Hürden, die Bedeutung technologischer Innovationen und die Notwendigkeit eines industriepolitischen Umdenkens [1].
Der Stromnetz-Ausbau in Europa hinkt den Erfordernissen hinterher…
…aber EVU’s wollen den Netzausbau in Deutschland bremsen.

„Hallo Niedersachsen“ berichtete am 21.5.2025: „Die Energiewende ist eins der wichtigsten Projekte beim Klimaschutz. Bis 2030 will die Bundesregierung erreichen, dass 80 Prozent des in Deutschland erzeugten Stromes aus erneuerbaren Quellen kommt. Dazu wurden konkrete Ziele gesetzt, doch der Erfolg ist durchwachsen. Dieses Jahr sollten nach Plänen der Bundesregierung Windkraftanlagen mit einer Leistung von 9,2 Gigawatt gebaut werden. Die bisher errichteten Anlagen haben eine Leistung von 1,2 Gigawatt, also etwa 14 Prozent der Zielvorgabe. Bei der Solarenergie sollten 2025 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 18 Gigawatt dazugebaut werden. Mit 5,2 Gigawatt erreichen die bisher gebauten Anlagen etwa 29 Prozent der Zielvorgabe.“
NGO’s: Undurchsichtige Finanzierung und oft kritikwürdige Aktivitäten
Ein Bericht [1] des Europäischen Rechnungshofs, der internen Überwachungsbehörde der Europäischen Union, zeigt, wie die EU zwischen 2021 und 2023 7 Milliarden Euro an 90 Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) Mittel verteilte, die sich auf Umweltpolitik, Migration oder Wissenschaft konzentrierten. Dreißig von ihnen erhielten zwischen 2014 und 2023 mehr als 40 % der EU-Mittel – etwa 3,3 Mrd. €.
Forderungen nach Abbau von Vorschriften des EU-„Green Deals“
Um die schwächelnde Wirtschaft zu stärken, müssten die Ziele für erneuerbare Energien abgeschafft werden, forderte die Europäische Volkspartei. Außerdem fordert die einflussreichste EU-Fraktion, die Vorschriften des EU-Lieferkettengesetzes auszusetzen [1].
Am vergangenen Wochenende kamen die Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP) zu einem Führungsgipfel in Berlin zusammen. Mit Aussicht auf das Kanzleramt will insbesondere die CDU die EU mit einer „entschlossenen, ehrgeizigen und umfassenden Deregulierungs- und Vereinfachungsagenda“ neu gestalten.
Warum geht es der deutschen Autoindustrie nicht mehr gut?
-Eine Analyse, woran es liegen könnte-
Der deutschen Autoindustrie, die Jahrzehnte eine Schlüsselrolle in der deutschen Industrie hatte, geht’s nicht mehr so gut. Ursachen für die Misere werden herbeigeredet und je nach Zugehörigkeit zu einer Partei oder gar einer Interessengemeinschaft oder gar einer der vielen sog. Umweltschutzorganisationen, hat man schnell das Ergebnis: Die deutschen Autobauer haben sich nicht rechtzeitig auf die neuen globalen Herausforderungen eingestellt.
Ist das so? Ich versuche mal, auf alles eine (andere) Antwort zu finden.