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Klimawandel – er geschieht mit oder ohne menschlichen Einfluss

Wer die Entwicklung der mittleren Temperaturanomalien in der unteren Topographie verfolgt, kommt an Dr. Roy Spencer nicht vorbei. Seit Jahren stellt er diese Entwicklungen zusammen. Seine Vita steht am Ende dieses Artikels, der auf seiner Homepage [1] zu finden ist. Hierin beschreibt Spencer seine Sichtweise des unterstellten Klimawandels:

“Globale Erwärmung” bezieht sich auf den globalen Anstieg der Durchschnittstemperatur, der in den letzten hundert Jahren oder mehr beobachtet wurde. Aber für viele Politiker und die Öffentlichkeit impliziert der Begriff, dass die Menschheit für diese Erwärmung verantwortlich ist. Diese Website beschreibt Beweise aus der staatlich finanzierten Forschung meiner Gruppe, die darauf hindeutet, dass die globale Erwärmung größtenteils natürlich ist und dass das Klimasystem ziemlich unempfindlich gegenüber den von der Menschheit verursachten Treibhausgasemissionen und der Aerosolverschmutzung ist.

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Mittlere Temperaturanomalie für Januar 2022

Alle Klimadatenzentren geben die global gemittelte Oberflächentemperatur in der Regel als eine solche Abweichung (Anomalie) von einer Basisperiode an. Der Grund dafür ist, dass sich die Veränderungen der globalen Temperatur wesentlich präziser messen lassen (auf ein Zehntel Grad genau) als ihr Absolutwert (der nur auf rund ein Grad genau bekannt ist). Und bei den Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Mensch und Natur kommt es auch nur auf diese Veränderung an [1]. Über die Schwierigkeiten in der „Handhabung“ der mittleren Temperatur hatte wir in einem früheren Artikel berichtet.

Die folgende Angabe der NASA [2] möge daher nur als Orientierung gelten: Für den globalen Mittelwert produzieren die vertrauenswürdigsten Modelle einen Wert von ungefähr 14 0C, kann aber leicht irgendwo zwischen 13,7und 14,2 0C liegen. Regional, geschweige denn lokal, ist die Situation noch schlimmer.

Das Pariser Klimaabkommen zielt daher auch nicht darauf ab, die globale Temperatur auf (sagen wir) maximal 14 °C zu begrenzen, sondern darauf, die Erwärmung deutlich unter 2 Grad zu halten.

In dieser Grafik sind die Schwankungen der globalen durchschnittlichen Temperaturanomalien der unteren Troposphäre seit 1979 aufgetragen. Für Januar 2022 betrug die Anomalie +0,03 0C, gegenüber dem Wert von +0,21  0C im Dezember 2021. Diese Angaben werden regelmäßig von Roy Spencer [3] veröffentlicht. UAH in der Grafik steht für: University of Alabama in Huntsville.

Der lineare Erwärmungstrend seit Januar 1979 liegt nun bei +0,13 0C/Dekade (+0,12 0C/Dekade über die global gemittelten Ozeane und +0,18 0C/Dekade über global gemitteltes Land).

Trotz der CO2-Zunahme in der Atmosphäre seit 1979 liegt die Anomalie weit unter dem oben genannten Schwellenwert von 2 0C.

 

[1] https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/verwirrspiel-um-die-absolute-globale-mitteltemperatur/

[2] https://data.giss.nasa.gov/gistemp/faq/abs_temp.html

[3] http://www.drroyspencer.com

Starke Sonneneruption Ende Oktober 2021

Die Sonne emittierte am 28. Oktober 2021 um 11:35 Uhr EDT (Eastern Daylight Time) ihren Höhepunkt. Das Solar Dynamics Observatory der NASA, das die Sonne ständig beobachtet, nahm ein Bild des Ereignisses auf.

Das Solar Dynamics Observatory der NASA hat dieses Bild einer Sonneneruption – wie im hellen Blitz im unteren Zentrum der Sonne zu sehen – am 28. Oktober 2021 aufgenommen. Das Bild zeigt eine Teilmenge von extremem ultraviolettem Licht, das das extrem heiße Material in Eruptionen hervorhebt und hier in Blaugrün eingefärbt ist. Quelle: NASA/SDO

Sonneneruptionen sind starke Strahlungsausbrüche. Schädliche Strahlung von einer Eruption kann nicht durch die Erdatmosphäre gelangen, um Menschen am Boden physisch zu beeinflussen. Aber – wenn sie intensiv genug ist – können sie die Atmosphäre in der Schicht stören, in der GPS- und Kommunikationssignale übertragen werden.

Sonneneruptionen beeinflussen das Magnetfeld der Erde und damit die kosmische Strahlung auf der Erde. Die kosmische Strahlung wiederum hat Einfluss auf die Wetterbildung auf der Erde.

Diese Eruption (Fackel) wird als “Flare” der X1-Klasse klassifiziert. Die X-Klasse bezeichnet die intensivsten Fackeln, während die Zahl mehr Informationen über ihre Stärke liefert. Ein X2 ist doppelt so intensiv wie ein X1, ein X3 ist dreimal so intensiv usw. Flares, die als X10 oder stärker eingestuft sind, gelten als ungewöhnlich intensiv.

Um zu sehen, wie sich ein solches Weltraumwetter auf die Erde auswirken kann, informiert das Space Weather Prediction Center https://spaceweather.gov/ der NOAA, die offizielle Quelle der US-Regierung für Weltraumwettervorhersagen, Uhren, Warnungen und Warnungen. Die NASA arbeitet als Forschungszweig der Weltraumwetter-Überwachung des Landes. Die NASA beobachtet die Sonne und unsere Weltraumumgebung ständig mit einer Flotte von Raumfahrzeugen, die alles von der Aktivität der Sonne über die Sonnenatmosphäre bis hin zu den Partikeln und Magnetfeldern auf der Erde untersuchen.

Quelle:

https://blogs.nasa.gov/solarcycle25/2021/10/28/sun-releases-significant-solar-flare/

 

Neuer NASA-Chef Jim Bridenstine

Am 21.4.2018 meldete eine Agentur (1), dass der republikanische Kongressabgeordnete Jim Bridenstine vom US-Senat in einer „kontroversen Abstimmung“ als neuer NASA-Chef bestätigt wurde. Dieser Posten war über ein Jahr unbesetzt und vor 8 Monaten hatte Präsident Trump J. Bridenstine dafür vorgeschlagen.
Hier fehlt leider in der Meldung eine Erklärung für die in den USA übliche Praxis, alle von der Regierung für höhere Ämter – z.B. Ministerien, Regierungsbehörden, NASA, EPA – vorgeschlagenen Personen in knallharten Senats-Hearings auf ihre Eignung zu testen. Man nennt diese Prozedur „Grillen“. Gleiches erlebte z.B. auch Präsident Obama, als er die bekannte Umweltaktivistin Gina McCarthy, die keine ausreichenden Kenntnisse in den Naturwissenschaften aufweisen konnte, zur Leiterin der Umweltschutz-Agentur (EPA)  berufen wollte. Im Senat wurde ihre Ernennung gestoppt; sie musste 136 Tage die Bestätigungs-Anhörungen bewältigen, in denen ihr 1100 Fragen gestellt wurden. Schliesslich wurde sie mit den Stimmen der Demokraten als EPA-Chefin bestätigt. Jetzt hat das also auch Jim Bridenstine erlebt und er wird nicht der einzige bleiben.
Man stelle sich vor, dass hier bei uns die für ein Ministeramt vorgesehenen Personen die gleiche öffentliche Prüfung ihrer fachlichen (!) Eignung erleben müssten. Weder im  letzten Regierungskabinett noch in der altuellen GroKo-Besetzung hätten das mehr als 10 Prozent der Kandidaten überstanden. Wie sich diese beispielhafte amerikanische Praxis auf die Besetzung der Obama-  und der Trump-Administration mit Fachleuten auswirkte und wie dagegen das letzte Merkel-Kabinett aussah, wurde 2017 in einer Veröffentlichung (2) beschrieben.
Die Meldung (1) enthielt noch den Hinweis, dass der neue Leiter dieser US-Raumfahrtbehörde „nicht an die menschlichen Ursachen des Klimawandels glaubt“.  An den menschengemachten Klimawandel hat man anscheinend zu glauben; es ist offenbar eine religiöse Frage. Und glauben bedeutet, es nicht zu wissen. Dass man bei der Überprüfung dieser umstrittenen Frage allein auf Grund seriöser wissenschaftlicher Fakten und Beurteilungen eine auf Beweisen beruhende Antwort erhält und daher absolut nichts glauben muss, scheint nicht nötig zu sein.  Man hat dann eine Meinung, die richtig oder falsch sein kann. Der endgültige Beweis kann durchaus dauern. Liegt er vor, dann ist die Frage entschieden.
Dieser Mann aber glaubt  einfach nicht an eine nach wie vor umstrittene Hypothese…Das spricht für ihn.
Bridenstine hat laut Meldung im Jahre 2013 noch etwas Kritisches gesagt: „Die globale Temperatur steigt seit zehn Jahren nicht mehr.“ Das erklärt natürlich seinen Unglauben. Tatsächlich war diese Aussage nicht zutreffend, weil untertrieben: Denn 2013 waren es bereits 15 Jahre, in denen die Globaltemperatur nicht mehr anstieg. An dieser gesicherten Erkenntnis hat übrigens gerade die NASA mit ihren Beobachtungs-Satelliten mitgewirkt.
Immerhin informiert die Meldung darüber, dass es etliche ehemalige NASA-Wissenschaftler gibt (Astronauten, Forscher, Ingenieure), die  nach ihrem Ausscheiden die Organisation The Right Climate Stuff gegründet haben und die die alarmistischen Klimakatastrophen-Theorien kritisch betrachten. Sie hatten Präsident Trump in der Angelegenheit des Pariser Klimaschutz-Abkommens der UN zum Austritt geraten.
Wenn der neue NASA-Chef künftig dafür sorgt, dass seine Behörde mit ihren hervorragenden Fachleuten und ihren technischen Mitteln exzellente Ergebnisse liefert, die unabhängige Wissenschaftler für ihre Arbeit brauchen; dass sie sich aber aus der Politik heraushält, dann wäre diese Neubesetzung zu begrüßen.

Quellen:
(1):Die Nachricht enthielt den Hinweis, sie stamme von „DGW / DPA“, wobei DPA die Deutsche Presseagentur, Hamburg ist, DGW jedoch weder bei Wiki noch bei Google auffindbar war. Die betr. Zeitungsnachricht (DIE WELT 21.4.2018)  hatte den irreführenden Titel „Neuer NASA-Chef glaubt nicht an Klimawandel“. Irreführend, weil es „den Klimawandel“ seit Jahrmillionen gibt. Und jeder weiß das, braucht also nicht daran zu glauben.
(2): Günter Keil: „Trumps Team – die unterschätzte Macht. Eine Lektion für Deutschland.“ 27.2.2017. Publiziert auf der Webseite der AGEU: www.ageu-die-realisten.com