Über uns

klima150Arbeitsgemeinschaft
Energie und Umwelt (AG E
+U)

Die Arbeitsgemeinschaft Energie und Umwelt (AG E+U) in NRW ist ein Zusammenschluß von Fachleuten aus den Bereichen  Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften,  von sachkundigen Bürgern  und Journalisten. Sie entstand im Jahr 2004 durch Kontaktaufnahme von Leserbriefschreibern, die auf diese Weise ihre Kritik am politischen Kurs in  der Umwelt- und Energiepolitik  zum Ausdruck gebracht hatten und sich in dieser Gruppe zusammenschlossen.

Ein starkes Motiv für unsere Arbeit waren  Zweifel an der Richtigkeit der Szenarien über die zukünftige Klimaentwicklung, die vom  UN-Weltklimarat (IPCC) erstellt wurden. Initiatoren unserer Arbeitsgemeinschaft sind daher auch Gründungsmitglieder des Klimamanifestes von Heiligenroth im September 2007 (www.klimamanifest-von-heiligenroth.de), in dem die “staatlich verordnete“ Klimapolitik angezweifelt wird. Die Beweggründe für unsere Aktivitäten sind im Vorwort zum Klima-Manifest von Heiligenroth (www.schmanck.de/sixmani.htm) ausführlicher beschrieben.

Auch  der politisch beschlossenen “ Energiewende“ stehen wir kritisch gegenüber und sind  besorgt um den Industriestandort  Deutschland. Die AG E+U wendet sich gegen eine einseitige, politisch und ideologisch ausgerichtete Berichterstattung in den Medien und hat sich zur Aufgabe gemacht,  Mitbürger sachlich über die Ziele, Maßnahmen, Folgen und Kosten in der Energie- und Umweltpolitik  zu informieren. Dazu bieten wir unseren Informationsdienst an und wollen dazu beitragen, dass  Bürger in die Lage versetzt werden, sich anhand der vorgelegten Informationen und Erläuterungen unbeeinflusst von Manipulationen eine eigene Meinung bilden können. Unser  Ziel ist es, nach Auswertung aller relevanten  Informationen Aussagen zur Verfügung zu stellen,  die technisch-wissenschaftlich fundiert und nachvollziehbar sind.

Wir stehen für  eine sachliche begründete Diskussion und wenden uns gegen Polemik und Diffamierung,  ebenso  gegen die Schürung von Ängsten und Panikmache zur  Durchsetzung politischer Absichten. Durch Engagement, Weiterempfehlungen, Vorträge, Präsenz in den Medien und  Resonanz in der Öffentlichkeit ist die Zahl der aktiven Mitstreiter auf 18 Personen angewachsen, die Kontakt zu  zahlreichen Kollegen im In- und Ausland haben und  im ständigen Informationsaustausch stehen.

Wir legen in unserer Gemeinschaft Wert auf fachliche Kompetenz,  wirtschaftliche und  politische Unabhängigkeit und das Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, wie sie im Grundgesetz  der Bundesrepublik Deutschland niedergelegt ist.


Kurzvorstellung der Initiatoren der Arbeitsgemeinschaft

Dr. Ing., Dr. rer. pol. Herbert Backhaus

  • Studium Maschinenbau und Elektrotechnik TH München
    Promotion auf dem Fachgebiet Metallurgie
  • Studium Betriebs-und Volkswirtschaftslehre Universität München
    Promotion an der Universität Köln:
    “Technisch-wirtschaftliche Optimierung der Flüssig-Erdgasdistribution“
  • Berufszeit:
    • SULZER, Winterthur-Schweiz
      Vertriebsleiter, Tieftemperaturtechnik, Helium-, Wasserstoff- und Erdgasverflüssigung
    • LGA-Gastechnik, Remagen-Rolandseck
      Geschäftsführung, Anlagen zur Aufbereitung und Verflüssigung von Erdgas

Dr. Ing. Günter Keil

  • Studium der Elektrotechnik TU Berlin und München
    Promotion über Halbleitertechnik an der TU München
  • Berufszeit:
    • Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut Technische Elektronik, TU München und bei der Fraunhofer Gesellschaft auf dem Gebiet Halbleiter-Strahlendetektoren und Mikrowellen
    • Bundesministerium für Forschung und Technologie
      Programmentwicklung und Betreuung von Förderprojekten in der Energieforschung, Fertigungstechnik, Mikroelektronik, Umwelttechnologie
    • Internationale Zusammenarbeit bei der Lösung von Umweltproblemen mit Forschungseinrichtungen in Lateinamerika und China

Dr. rer. nat. Friedrich Löffler

  • Chemiestudium an der Universität Jena
    Promotion über die Synthese Phosphororganischer Verbindungen an der Universität Heidelberg
  • Tätigkeit in der Produktion eines Chemiekonzerns
    • Als Betriebsleiter:  u. a. zuständig für die Rationalisierung energieintensiver Prozesse
    • Als Werksleiter:  zuständig für Kostenoptimierung, Verwaltung und Umsetzung innovativer Erkenntnisse

Prof. Reichelt (verstorben im August 2015)

  • Studium der Physik an den Universitäten Marburg, Berlin, Toulouse, Mainz
    Promotion in Experimenteller Kernphysik
  • Forschungsaufenthalt in USA ( Palo Alto / Stanford / Kalifornien )
  • Habilitation in Bonn: Kernphysikalische Grundlagenforschung
  • Wissenschaftliche Beratung der Nuklearindustrie – Endlagerprojekte Konrad und Gorleben
  • Universität Bonn: Forschung und Lehre Experimentelle Grundlagenforschung in der Kernphysik
  • Forschungsaufenthalte am MIT und am Thomas-Jefferson-Lab / USA

Dipl.-Ing. Klaus Ridder

  • Studium Maschinenbau/Kraftfahrzeugtechnik
  • 1965 bis 1969 ‚Lehrjahre‘ bei der Deutschen Bundesbahn und ab
    1969 im Bundesverkehrsministerium
  • 1973 dort zuständig. für den Transsport gefährlicher Güter, speziell Radioaktivtranssporte und Binnenschifffahrt.
  • Vorträge in aller Welt. 500 Fachartikel sowie Kommentar zum Gefahrgutrecht und zahlreiche Fachbücher und Lehrmaterialien
  • Chairman vieler internationalerArbeitsgruppen bei der Intern. Atomenergie Organisation (IAEO) in Wien,bei derWirtschaftskommission für Europa (ECE) in Genf und Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) in Straßburg
  • Seit 2001 im ‚Unruhestand
  • Weiterhin Leiter der Gefahrguttage in München und der Intern. Binnenschifffahrts Gefahrgut-Tage.
  • Auszeichnung mit der Johny Rozendaal-Uhr des Verbandes der Motorjournalisten (VdM) für besondere Verdienste im Gefahrgutjournalismus.

Dipl.-Phys. Heinz Georg Schlöder

  • Studium der Physik, Mathematik und Radiochemie an der
    Universität zu Köln
  • Lehrtätigkeit am Gymnasium (Physik), Dozententätigkeit
    (Mathematik) an einer Fachhochschule
  • Systemanalytiker bei einem Computerhersteller
    Deutschlandweit verantwortlich für den Post-Sales-Support der Systemsoftware der Großrechner
  • Aufbau und Leitung der Zweigniederlassung einer Unternehmensberatung in Bonn
  • Leiter der Organisation und Informationsverarbeitung in einem Unternehmen der Metallindustrie (15 Jahre)

Dieter Schütze, Journalist

  • 1959-1961 Redakteur bei der Heimatzeitung in Hildesheim, ab
  • 1963 Leiter der Niedersachsen-Redaktion von BILD und BILD am Sonntag,
  • 1970-1985 Redakteur beim ZDF
  • 1985-1989 Stellvertretender Chefredakteur SAT 1 und Leiter SAT 1- Studio Bonn
  • 1990 1994 Leiter des politischen Ressorts bei „Impulse“
  • Zahlreiche Artikel und Filme zu Umweltfragen U.a.
    Das Geschäft mit der Klimakatastrophe (1992),
    Auf dem Weg zur Öko-Diktatur (1996)
    The Ecological Cul-de-Sac (1994)
  • Seit 1994 Pensionär

Dr. agr. Rainer Six

  • Studium an der Universität Bonn:
    Agrarwissenschaft, Fachrichtung Agrikulturchemie und
    Radioagronomie
  • Promotion über Stickstoffdüngung in der Pflanzenernährung
  • Forschung und Lehre an den Universitäten Bonn und Essen auf
    den Gebieten:
    Pflanzenernährung und Stoffwechsel / Wirkung von Luftschadstoffen auf Waldgehölze
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMU:
    Bodenschutz und Auswirkung des Reaktorunfalls in Tschernobyl auf Pflanzen und Böden
  • Freiberufliche Tätigkeit:
    Chemische-biologische Laboranalytik
  • Nach beruflichem Ruhestand:
    Aktives Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Energie und Umwelt NRW
  • Six_yasni

Dipl.-Ing. (FH) Hans Stirnberg

  • Ehemaliger Berufssoldat mit Studium der Luft- und Raumfahrttechnik, u.a. Referent im Verteidigungsministerium und Dezernatsleiter
  • seit 2005 pensioniert
  • Mitarbeit in der „Arbeitsgruppe Energie und Umwelt“ seit 2008.
  • Praktische Erfahrungen zur Energieeinsparung in Wohngebäuden (Strom, Heizung, Warmwasser).
  • Kritische Beobachtung und Auswertung der Berichterstattung zum Klimawandel und zur Energieversorgung.
  • Schwerpunkte: Photovoltaik, Solarthermie, Ökostrom

Dr. Dipl.-Phys. Klaus Tägder

  • Studium und Promotion an der Technischen Universität Hannover
  • Wissenschaftliche Tätigkeiten an der Medizinischen Hochschule Hannover, unter anderem am Forschungsreaktor TRIGA Mark I
  • Kerntechnische Sachverständigentätigkeit beim TÜV Hannover, Gutachtensprojektleiter für die Planung des Nuklearen Entsorgungszentrums Gorleben
  • Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Kernbrennstoff-Kreislauf e.V., Bonn/Berlin
  • Fachgebiete: Kernbrennstoffe (Verarbeitung, Anreicherung, Wiederaufarbeitung, Spaltmaterialüberwachung), Anlagensicherheit, radioaktive Abfälle (Behandlung, Lagerung, Endlagerung),
  • Schwerpunkte: Strahlenphysik, Strahlenschutz, Strahlenschutzrecht, Atomrecht
  • Mitglied des Fachverbandes für Strahlenschutz und der Kerntechnischen Gesellschaft

Dr.-Ing. Normann Treinies

  • Studium an der Technischen Universität Berlin Charlottenburg, Fakultät Ma­schinenwesen Fachrich­tung Flugzeugbau.
  • Forschung am Überschallwindkanal bei der DVL Aachen. Theoretische Arbeiten zum Einfluss von Wind auf die Flugbahn ungelenkter Raketen.
  • 1974 Promotion zum Doktor-Ingenieur an der RWTH-Aachen über die Anwendung der diskreten Fouriertransformation zur Ermittlung dynamischer Stabilitätseigenschaften von Hyperschallkonfi­gurationen.
  • Tätigkeiten im Bereich der Forschungsplanung und Projektmanagement. Unter anderem:
    • Arbeiten zu statistischen Methoden zur Ermittlung des Reiseverhaltens (Einzugsbereiche von Flughäfen).
    • Leitung einer umfangreichen Studie zur Realisierungsmöglichkeit eines Solar-Power-Satelli­ten.
    • Aero-Thermodynamik: Planung zur Beteiligung deutscher Forschungseinrichtungen am fran­zösischen Projekt eines Raumtransporters „Hermes“.
    • Studien für den Bundestagsausschuss für Forschung und Technologie. Studie zu einem Pro­jekt eines wiederverwendbaren Raumtransporters „Sänger“.
    • Studie für den Roundtable of Industrialists zur Rolle des Regional-Luftverkehrs in Europa.

Dipl.- Ing. Jürgen Wahl

  • Ingenieurstudium FH Niederrhein
  • Textildruck, Textilchemie
  • 1957-1962 Referent für Politische Bildung im BDKJ
  • 1962-1966 Leiter der Karl-Arnold-Akademie in Bonn
  • 1966-1968 Büroleiter und Persönlicher Referent des CDU-Generalsekretärs und Bundesfamilienministers Dr. Bruno Heck
  • 1968-1971 Chef für Innenpolitik beim Rheinischen Merkur
  • 1971-1974 Leitender Redakteur Magazin DIALOG (Springer)
  • 1974-1981 Freier Journalist in Brüssel und Straßburg
  • 1981-1982 Deutscher Sprecher der EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments
  • 1982-1995 Ltd. Redakteur Rheinischer Merkur für Europapolitik, danach Freier Journalist, Buchautor, Berater der Schuman-Stiftung für Polen und seit 2005 Herausgeber und Autor des unabhängigen Newsletters „ContraSalon“