Privacy Policy Internationales Archive - AG E+U - Die Realisten

Vor der ökonomischen Selbstverstümmelung wurde bereits 2007 gewarnt

Gelegentlich fördert das Durchblättern eigener Ablagen Artikel zu Tage, die trotz ihres Jahre zurückliegenden Erscheinens eine Überraschung auslösen. So der Artikel von Christian Bartsch, einem Ingenieur und Fachjournalisten, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 27. März 2007 mit dem Titel „Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels“ [1]. Schnee von gestern, dachte ich mir, umso erstaunlicher die Feststellung, dass dieser Artikel unverändert auch noch heute erscheinen könnte. Bedauerlich nur, dass sein „Licht“ aus Fakten und Folgerungen nicht zur geistigen Erhellung maßgeblicher Politiker nebst sie beratender Wissenschaftler geführt hat, die unbeirrt der Ansicht sind, dass die vom Menschen verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen unseren Planeten aufheizen würden und Milliarden Euro ausgeben, die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas langfristig zu verhindern. Die renommierte FAZ berichtete das genaue Gegenteil.

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“Green Deal” vereinbar mit Lissabon-Vertrag und Energiecharta?

Im folgenden Artikel wird die Rechtskonformität der europäischen Energiepolitik hinterfragt. Wir berichteten hier und hier über das Vorhaben der Europäischen Union, Taxonomie-Richtlinien aufzustellen, mit deren Hilfe sich die Umweltverträglichkeit einer wirtschaftlichen Tätigkeit feststellen lässt, um deren Förderungswürdigkeit beurteilen zu können. Die von der Kommission eingesetzte Technical Experts Group (TEG) für nachhaltige Finanzen kam zu dem Schluss, dass zu diesem Zeitpunkt “die Beweise für die Kernenergie komplex und im taxonomischen Kontext schwieriger zu bewerten sind”, was den möglichen erheblichen Schaden für andere Umweltziele betrifft. Das bedeutet, vorrangig „grüne“ Techniken fördern und keine finanzielle Unterstützung für die Kernenergie, weder für die Förderung noch für Neubauten.

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Kohle bleibt Hauptenergiequelle im globalen Energiesystem

Ungeachtet eines fehlenden stichhaltigen und allgemein anerkannten wissenschaftlichen Beweises über die Wirkung des Kohlenstoffdioxids CO2 auf das globale Wettergeschehen verpflichteten sich bis auf China, Indien und die USA (durch Vertragskündigung) alle übrigen teilnehmenden Staaten an der Pariser Klimakonferenz von 2015, Maßnahmen zur CO2-Einsparung zu ergreifen, um die mittlere Globaltemperatur unter 2 0C, besser noch 1,5 0C zu halten. Dem liegt die unbewiesene These zugrunde, dass das vom Menschen durch Verbrennung erzeugte CO2 den Klimawandel verursacht. Wird es zu einer CO2-Einsparung kommen?

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Kernkraftwerke in Betrieb, Bau und Planung

Wie „World Nuclear News“ berichtete [1], sind in 30 Ländern 450 Reaktoren in Betrieb. Diese 30 Länder machen über 60% der Weltbevölkerung aus. Die Kernenergie liefert derzeit 10% des weltweiten Stroms, mehr als ein Drittel der weltweiten CO2-armen Stromerzeugung. Jährlich werden ca. 25oo Mrd. Kilowattstunden erzeugt. Die jährlich durch Kernenergie vermiedenen CO2-Emissionen liegen bei rund 2,5 Mrd. Tonnen.

Weitere 59 Reaktoren in 15 Ländern sind im Bau, China führt diese Entwicklung mit 18 Reaktoren an. In den 30 Ländern, in denen derzeit KKW betrieben werden, bauen 13 entweder neue Einheiten oder vollenden ursprünglich suspendierte Projekte.

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Australiens Energiepolitik: Kernenergie wird empfohlen

Seit rund zwanzig Jahren ist die kommerzielle Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung in Australien gesetzlich verboten. Das liegt unter anderem an den Kohlereichtum in Australien. Bis heute generiert der Kontinent fast 80 % seiner Elektrizität in Kohlekraftwerken. Diese politische Haltung ist auch insofern bemerkenswert, weil im australischen Boden etwa 33 % der weltweiten Uranreserven schlummern. Diese Uran-Vorräte könnten noch über Jahrhunderte zur Stromerzeugung genutzt werden. Aber als Uran-Förderer und –Exporteur fungiert Australien weltweit.

Wachsendes Bewusstsein in Politik und Bevölkerung über die CO2-Emissionen und deren Wirkung auf das Klima lassen die Verantwortlichen nach Alternativen suchen. In den vergangenen acht Jahren trat auch in der Bevölkerung ein Sinneswandel über die Kernenergie ein. Die Zahl der Australier, die sagen, dass das Land Kernenergie entwickeln sollte, um seine Kohlenstoffdioxid-Emissionen zu verringern, liegt bei etwas mehr als 50% [1].

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Das Atom machte Schweden zu einem Klimahelden

Mit diesem Titel schrieben Agneta Rising und John Lindberg für World Nuclear News den folgenden Artikel, der am 13.1.2020 veröffentlicht wurde.

Die stabile Stromerzeugung ist einer der Eckpfeiler sowohl für die Lebensqualität wie für die Industrie. Die Kernenergie versorgt seit vielen Jahren schwedische Haushalte und Unternehmen mit billigem, nachhaltigem und zuverlässigem Strom und subventioniert alternative Stromquellen durch Sonderabgaben.

Weltweit erzeugt die Kernenergie aus ganzheitlicher Sicht den wirtschaftlichsten und wettbewerbsfähigsten Strom – niedrige Betriebskosten, niedrigste Emissionen und nur sehr wenig Abfall im Vergleich zur erzeugten Strommenge. Bei den kohlendioxidarmen Stromerzeugern hat die Kernenergie nicht nur die geringsten Systemkosten, sondern stabilisiert auch das gesamte Netz und verteidigt uns gegen die Unbeständigkeit des Wetters. Dies wurde durch die Modellierung von zwei der weltweit führenden Organisationen auf diesem Gebiet bestätigt – der Internationalen Energieagentur (IEA) und der OECD-Nuklearenergieagentur.

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EU bestätigt erneut die Rolle der Kernenergie beim Klimaschutz

 

Das Europäische Parlament verabschiedete am 28. November 2019 mit 430 Stimmen zu 190 Gegenstimmen und 34 Enthaltungen die Entschließung zur COP25 in Madrid, die das Ziel einer 55% CO2– Emissionsreduzierung bis 2030 enthält, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 erreichen zu können.

In der Entschließung heißt es, dass das Europäische Parlament “der Ansicht ist, dass Kernenergie eine Rolle bei der Erreichung der Klimaziele spielen kann, da sie keine Treibhausgase emittiert und auch einen erheblichen Anteil der Stromerzeugung in Europa sicherstellen kann Diese Energie erfordert eine mittel- und langfristige Strategie, die den technologischen Fortschritten Rechnung trägt und auf die Verbesserung der Nachhaltigkeit des gesamten Sektors abzielt. “

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Deutsche Energiewende ein “Desaster”

Zu diesem Urteil gelangt das IER, eine in Washington DC ansässige gemeinnützige Organisation, die Untersuchungen und Analysen zu den Funktionen, Abläufen und zur staatlichen Regulierung der globalen Energiemärkte durchführt. Die Energiewende führe zu einer unsicheren Energieversorgung und beeinträchtige die Wirtschaft des Landes. Der nachfolgende Artikel wurde vom NuklearForum Schweiz veröffentlicht*).

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CO2: Über welche Mengen reden wir eigentlich?

 

Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht das Kohlenstoffdioxid (CO2) in den Medien und in der Politik thematisiert wird. Obwohl dieses Gas für das Leben auf der Erde eine entscheidende Voraussetzung ist, wird der vom Menschen verursachte CO2-Anteil unbegreiflicherweise als Schadstoff eingestuft und für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Selbstverständlich gibt es zwischen dem natürlichen und dem vom Menschen verursachten Kohlenstoffdioxid in chemischer oder physikalischer Hinsicht keinen Unterschied.

Die Ansichten über die Wirkung des Kohlenstoffdioxids auf die Klimaentwicklung sind (leider) auch unter Wissenschaftlern extrem unterschiedlich. Die AGEU hat wiederholt über die Kontroverse berichtet. In den letzten Jahren mehren sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die dem CO2 nur einen marginalen Einfluss auf das Klima zubilligen.

Gleichwohl hat sich die globale Gemeinschaft der Klimaschützer (dass der Begriff unsinnig ist, da Klima eine statistische Größe ist und sich nicht schützen lässt, sei nur am Rande erwähnt) sich die Reduktion des CO2 zum Ziel gesetzt. Über welche Mengen, genauer welche Mengenverhältnisse, geht es eigentlich dabei?

In der Erdatmosphäre ist CO2 mit einem Anteil von etwa 0,04 % vertreten, oder in parts-per-million ausgedrückt: 400 ppm.  Etwa 97 % hiervon haben einen natürlichen Ursprung und die restlichen 3 % werden vom Menschen verursacht. Somit beträgt der vom Menschen verursachte Anteil am Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre 0,0012 %.

Die folgende Abbildung verdeutlicht das Mengenverhältnis von natürlichen CO2-Emissionen und dem menschlichen Beitrag.

Deutschland will vorbildlich erscheinen und hat sich verpflichtet, die Emissionen bis 2030 um 55 % gegenüber dem Stand von 1990 zu vermindern. Durch die weltweite Nutzung von Kohlekraftwerken und deren weiteren Ausbau fällt der deutsche Reduktionsanteil mengenmäßig nicht ins Gewicht und bleibt für den angestrebten Klimaschutz nahezu unbedeutend, wie aus der folgenden Abbildung ersichtlich ist.

Deutschlands Beitrag zur CO2-Verminderung ist in Beziehung zu setzen zu den riesigen Kosten, die die Energiewendepolitik verursacht und auf sämtliche Stromverbraucher umgelegt wird und die wir durch gewaltige Veränderungen in der Wirtschaft und der Verkehrspolitik zu spüren bekommen. Die Verhältnismäßigkeit von Kosten und Nutzen möge der Leser für sich entscheiden.

Wem die Zahlenangaben zu abstrakt sind und es gern anschaulicher hätte, der schaue sich dieses Video an:

Dem mir nicht bekannten Produzenten sei gedankt.

Strom aus der Steckdose ist nicht selbstverständlich

Die Bundesregierung hatte sich im Energiekonzept 2010 zum Ziel gesetzt, den Stromverbrauch bis zum Jahr 2020 um 10 % gegenüber 2008 zu senken. Um dies zu erreichen, wurde für den Strombereich eine deutliche Effizienzsteigerung vorausgesetzt. Wenn es in Teilen auch eine Effizienzsteigerung gegeben hat, so wurde sie durch höhere Stromnachfrage kompensiert. Der Stromverbrauch in Deutschland ist nämlich seit Beginn der 1990er Jahre im Trend gestiegen. Ist eine Senkung realistisch? Wohl kaum.

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