Privacy Policy Internationales Archive - AG E+U - Die Realisten

Kernkraftwerke in Betrieb, Bau und Planung

Wie „World Nuclear News“ berichtete [1], sind in 30 Ländern 450 Reaktoren in Betrieb. Diese 30 Länder machen über 60% der Weltbevölkerung aus. Die Kernenergie liefert derzeit 10% des weltweiten Stroms, mehr als ein Drittel der weltweiten CO2-armen Stromerzeugung. Jährlich werden ca. 25oo Mrd. Kilowattstunden erzeugt. Die jährlich durch Kernenergie vermiedenen CO2-Emissionen liegen bei rund 2,5 Mrd. Tonnen.

Weitere 59 Reaktoren in 15 Ländern sind im Bau, China führt diese Entwicklung mit 18 Reaktoren an. In den 30 Ländern, in denen derzeit KKW betrieben werden, bauen 13 entweder neue Einheiten oder vollenden ursprünglich suspendierte Projekte.

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Australiens Energiepolitik: Kernenergie wird empfohlen

Seit rund zwanzig Jahren ist die kommerzielle Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung in Australien gesetzlich verboten. Das liegt unter anderem an den Kohlereichtum in Australien. Bis heute generiert der Kontinent fast 80 % seiner Elektrizität in Kohlekraftwerken. Diese politische Haltung ist auch insofern bemerkenswert, weil im australischen Boden etwa 33 % der weltweiten Uranreserven schlummern. Diese Uran-Vorräte könnten noch über Jahrhunderte zur Stromerzeugung genutzt werden. Aber als Uran-Förderer und –Exporteur fungiert Australien weltweit.

Wachsendes Bewusstsein in Politik und Bevölkerung über die CO2-Emissionen und deren Wirkung auf das Klima lassen die Verantwortlichen nach Alternativen suchen. In den vergangenen acht Jahren trat auch in der Bevölkerung ein Sinneswandel über die Kernenergie ein. Die Zahl der Australier, die sagen, dass das Land Kernenergie entwickeln sollte, um seine Kohlenstoffdioxid-Emissionen zu verringern, liegt bei etwas mehr als 50% [1].

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Das Atom machte Schweden zu einem Klimahelden

Mit diesem Titel schrieben Agneta Rising und John Lindberg für World Nuclear News den folgenden Artikel, der am 13.1.2020 veröffentlicht wurde.

Die stabile Stromerzeugung ist einer der Eckpfeiler sowohl für die Lebensqualität wie für die Industrie. Die Kernenergie versorgt seit vielen Jahren schwedische Haushalte und Unternehmen mit billigem, nachhaltigem und zuverlässigem Strom und subventioniert alternative Stromquellen durch Sonderabgaben.

Weltweit erzeugt die Kernenergie aus ganzheitlicher Sicht den wirtschaftlichsten und wettbewerbsfähigsten Strom – niedrige Betriebskosten, niedrigste Emissionen und nur sehr wenig Abfall im Vergleich zur erzeugten Strommenge. Bei den kohlendioxidarmen Stromerzeugern hat die Kernenergie nicht nur die geringsten Systemkosten, sondern stabilisiert auch das gesamte Netz und verteidigt uns gegen die Unbeständigkeit des Wetters. Dies wurde durch die Modellierung von zwei der weltweit führenden Organisationen auf diesem Gebiet bestätigt – der Internationalen Energieagentur (IEA) und der OECD-Nuklearenergieagentur.

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EU bestätigt erneut die Rolle der Kernenergie beim Klimaschutz

 

Das Europäische Parlament verabschiedete am 28. November 2019 mit 430 Stimmen zu 190 Gegenstimmen und 34 Enthaltungen die Entschließung zur COP25 in Madrid, die das Ziel einer 55% CO2– Emissionsreduzierung bis 2030 enthält, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 erreichen zu können.

In der Entschließung heißt es, dass das Europäische Parlament “der Ansicht ist, dass Kernenergie eine Rolle bei der Erreichung der Klimaziele spielen kann, da sie keine Treibhausgase emittiert und auch einen erheblichen Anteil der Stromerzeugung in Europa sicherstellen kann Diese Energie erfordert eine mittel- und langfristige Strategie, die den technologischen Fortschritten Rechnung trägt und auf die Verbesserung der Nachhaltigkeit des gesamten Sektors abzielt. “

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Deutsche Energiewende ein “Desaster”

Zu diesem Urteil gelangt das IER, eine in Washington DC ansässige gemeinnützige Organisation, die Untersuchungen und Analysen zu den Funktionen, Abläufen und zur staatlichen Regulierung der globalen Energiemärkte durchführt. Die Energiewende führe zu einer unsicheren Energieversorgung und beeinträchtige die Wirtschaft des Landes. Der nachfolgende Artikel wurde vom NuklearForum Schweiz veröffentlicht*).

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CO2: Über welche Mengen reden wir eigentlich?

 

Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht das Kohlenstoffdioxid (CO2) in den Medien und in der Politik thematisiert wird. Obwohl dieses Gas für das Leben auf der Erde eine entscheidende Voraussetzung ist, wird der vom Menschen verursachte CO2-Anteil unbegreiflicherweise als Schadstoff eingestuft und für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Selbstverständlich gibt es zwischen dem natürlichen und dem vom Menschen verursachten Kohlenstoffdioxid in chemischer oder physikalischer Hinsicht keinen Unterschied.

Die Ansichten über die Wirkung des Kohlenstoffdioxids auf die Klimaentwicklung sind (leider) auch unter Wissenschaftlern extrem unterschiedlich. Die AGEU hat wiederholt über die Kontroverse berichtet. In den letzten Jahren mehren sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die dem CO2 nur einen marginalen Einfluss auf das Klima zubilligen.

Gleichwohl hat sich die globale Gemeinschaft der Klimaschützer (dass der Begriff unsinnig ist, da Klima eine statistische Größe ist und sich nicht schützen lässt, sei nur am Rande erwähnt) sich die Reduktion des CO2 zum Ziel gesetzt. Über welche Mengen, genauer welche Mengenverhältnisse, geht es eigentlich dabei?

In der Erdatmosphäre ist CO2 mit einem Anteil von etwa 0,04 % vertreten, oder in parts-per-million ausgedrückt: 400 ppm.  Etwa 97 % hiervon haben einen natürlichen Ursprung und die restlichen 3 % werden vom Menschen verursacht. Somit beträgt der vom Menschen verursachte Anteil am Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre 0,0012 %.

Die folgende Abbildung verdeutlicht das Mengenverhältnis von natürlichen CO2-Emissionen und dem menschlichen Beitrag.

Deutschland will vorbildlich erscheinen und hat sich verpflichtet, die Emissionen bis 2030 um 55 % gegenüber dem Stand von 1990 zu vermindern. Durch die weltweite Nutzung von Kohlekraftwerken und deren weiteren Ausbau fällt der deutsche Reduktionsanteil mengenmäßig nicht ins Gewicht und bleibt für den angestrebten Klimaschutz nahezu unbedeutend, wie aus der folgenden Abbildung ersichtlich ist.

Deutschlands Beitrag zur CO2-Verminderung ist in Beziehung zu setzen zu den riesigen Kosten, die die Energiewendepolitik verursacht und auf sämtliche Stromverbraucher umgelegt wird und die wir durch gewaltige Veränderungen in der Wirtschaft und der Verkehrspolitik zu spüren bekommen. Die Verhältnismäßigkeit von Kosten und Nutzen möge der Leser für sich entscheiden.

Wem die Zahlenangaben zu abstrakt sind und es gern anschaulicher hätte, der schaue sich dieses Video an:

Dem mir nicht bekannten Produzenten sei gedankt.

Strom aus der Steckdose ist nicht selbstverständlich

Die Bundesregierung hatte sich im Energiekonzept 2010 zum Ziel gesetzt, den Stromverbrauch bis zum Jahr 2020 um 10 % gegenüber 2008 zu senken. Um dies zu erreichen, wurde für den Strombereich eine deutliche Effizienzsteigerung vorausgesetzt. Wenn es in Teilen auch eine Effizienzsteigerung gegeben hat, so wurde sie durch höhere Stromnachfrage kompensiert. Der Stromverbrauch in Deutschland ist nämlich seit Beginn der 1990er Jahre im Trend gestiegen. Ist eine Senkung realistisch? Wohl kaum.

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EU stuft Kernenergie als “grün” ein

Am 08. März 2018 veröffentlichte die EU den Aktionsplan: Finanzierung nachhaltigen Wachstums (COM(2018) 97 final), der eine Reihe von Handlungsempfehlungen für die Finanzierung der klimapolitischen Ziele von Paris und der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals) durch Umlenkung der Kapitalströme vorlegt. Durch die erhöhte Berücksichtigung klimapolitischer Risiken soll außerdem ein langfristigeres Denken in der Kapitalmarktanlage gefördert werden, wodurch ein stabilerer Finanzmarkt geschaffen werden soll.

Zum Aktionsplan gehört die Taxonomie der Nachhaltigkeit. Zur Erarbeitung der Nachhaltigkeits-Taxonomie wurde eine Technical Expert Group einberufen, die ein einheitliches Klassifikationssystem der Nachhaltigkeit erarbeitet und die Gebiete identifiziert, in denen nachhaltige Investments die größte Wirkung erzielen. Die Kommission schlägt ein Stufenkonzept vor, beginnend mit einer Taxonomie, die Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an seine Folgen sowie bestimmte umweltbezogene Tätigkeiten einschließt. In einem zweiten Schritt wird die Taxonomie dann auf die übrigen umweltbezogenen und sozialen Tätigkeiten ausgeweitet.

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Eine internationale Wissenschaftlergruppe geht gegen die Klimahysterie vor

Die in einem offenen Brief an den UN-Generalsekretär Guterres und an die Leiterin des in Bonn ansässigen UN-Klimasekretariats Cantellano Forderung haben 500 Wissenschaftler aus 24 Nationen eine  grundsätzliche und harte Kritik an der gegenwärtigen Klimapolitik geübt und auf die fehlenden wissenschaftlichen Beweise für die Hypothese einer angeblich bevorstehenden katastrophalen Temperaturerhöhung hingewiesen.
Die Kernaussagen aus dieser “European Climate Declaration” hat Dr. Klaus Tägder in einem Beitrag auf dieser Webseite vorgestellt.
Hiermit werden Begleitkommentare von verschiedenen Internetseiten hinzugefügt, wobei die wohl interessanteste Information eine vollständige Auflistung aller internationalen Wissenschaftler aus 24 Nationen ist, die durch die niederländische “Climate Intelligence Foundation (CLINTEL)” veröffentlicht wurde.
Die Web-Adresse von CLINTEL ist:
www.clintel.nl/wp-content/uploads/2019/09/ED-brochureversieNWA4.pdf
sowie: clintel.nl/prominent-scientists-warn-un-secretäry-general-guterres/

In einem Begleitkommentar schreibt CLINTEL: “Unser Rat für politische Führer ist, dass die Wissenschaft nach einem deutlich besseren Verständnis des Klimasystems streben sollte, während sich die Politik auf das Erreichen eines Minimums  eines potenziellen Klimaschadens konzentrieren sollte. Und zwar durch die Priorisierung von Anpassungs-Strategien auf der Grundlage erprobter und wirtschaftlicher Technologien.
Interessant – und sehr bezeichnend – ist die
Anzahl der jeweiligen Unterzeichner:
Italien: 113 (!); Australien 75 (!); Niederlande 57 (!); Frankreich 56 (!); USA 45; England 22;Belgien 19;
Schweden 18; Norwegen 17; Kanada 17; Irland 15; Neuseeland 14; Vorreiter Deutschland 13; Brasilien 7.

Fast muss man die mickrige Zahl deutscher Unterzeichner noch bewundern, denn diese Auflistung beweist recht eindeutig, dass sich trotz der nicht gerade geringen Anzahl deutscher Wissenschaftler diese sich nicht dem Medien-Shitstorm und dem Klima-Pranger als “Leugner” aussetzen wollen.
Eine Alternativliste des nationalen Ausmaßes der Klimahysterie würde dem selbsternannten Vorreiter Deutschland die unbestrittene Führungsrolle zubilligen.

Professor Fritz Vahrenholt fügt der Publikation der 500er-Deklaration auf seiner Webseite ebenfalls einen Kommentar hinzu. Er zitiert zudem eine Publikation von 8 chinesischen Wissenschaftlern,in Nature Communications
in der sie berichten, dass sie auf Grund geologischer Untersuchungen (Radiocarbon-Daten,  Pollen in einem Maar-See aus dem Holozän) einen natürlichen 500-jährigen Klimazyklus feststellen konnten, der Chinas Klima seit 8000 Jahren prägt und die Blüte und die Abschwächung der prähistorischen Kultur Chinas beeinflusst hat. Diese Erkenntnisse weisen auf einen deutlichen Zusammenhang zwischen prähistorischer Aktivität der Menschen und den regelmäßigen Klimaveränderungen hin.

Prof. Vahrenholts Webseite:
kaltesonne.de/hoert-auf-diese-wissenschaftler-500-forscher-protestieren-gegen-das-schueren-von-klimaalarm/

Auch Benny Peiser, der in England lebende Leiter des “Global Warming Policy Forum” (GWPF) kommentiert die Aktion der Wissenschaftler und zitiert darin den niederländischen Organisator der Deklaration Prof. Guus Berkhout, der ihm sagte: “Die Deklaration ist unter Wissenschaftlern und Forschern weltweit dermaßen populär, dass Unterschriften dafür nicht nur aus Europa hereinströmen, sondern auch aus anderen Ländern wie die USA und Kanada, Australien und Neuseeland.”
Die GWPF ergänzt die Meldung durch eine Grafik, die einen Vergleich der mit den Computermodellen prognostizierten Erwärmung mit den tatsächlichen Werten der durchgeführten Messungen darstellt.                      Der Kommentar dazu: “Der “Klima-Notfall” den es nie gab. Die globale Erwärmung, die mittels Klima-Modellen (Anm.:Computersimulationen) vorausgesagt wurde, ist dreimal größer als die wegen der vom Menschen verursachten Einflüsse auf das Klima “offiziell” geschätzte Erwärmung – und viermal größer, als es die tatsächlichen Messungen (Anm.:für die jüngste Vergangenheit) ergeben haben.”
Die GWPF-Webseite:
thegwpf.com/european-climate-declaration-there-is-no-climate-emergency/

Die englischen Texte kann man mittlerweile in den Browsern (Google etc.) übersetzen lassen, wobei die Qualität durchaus befriedigend ist. Die gelegentlich etwas seltsame Satzstellung liegt an der deutschen Sprache, über deren Bandwurmwörter und die Verben (die verraten, was überhaupt gemeint ist) erst ganz am Schluss schon Mark Twain bei seinem Deutschlandbesuch gelästert hat. Da haben es auch die Computerprogramme nicht so leicht.

Was wird die Folge dieser Deklaration sein ?
Zum einen ist zu erwarten, dass sich jetzt mehr Wissenschaftler trauen , ihre kritische Meinung offen zu sagen. Man ist ja damit nicht mehr allein.
Man wird sich vielleicht in bestimmten deutschen Institutionen und Verbänden ein wenig schämen. Zum Beispiel die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gewerkschaftsführer, die Verkünder neuer Klima-Glaubensbekenntnisse in den Kirchen, die Kultusministerkonferenz – und viele Redaktionen von Zeitschriften und vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen……Ich gebe zu, diese Liste ist sehr unvollständig.
Wird sich etwas in der Politik ändern ? Wohl kaum. Die Angst der Politiker vor den Medien dominiert und deren Talkshows, Nachrichtenunterdrückung, “Skeptiker”- und “Klimaleugner”-Beschimpfung werden weitergehen.
Hat eine Tageszeitung oder das TV die Meldung über die Verurteilung von Prof. Mann, der Erfinder der gefälschten Hockeyschläger-Kurve, als Fälscher gebracht ? Werden diese Medien diese Deklaration der 500  groß herausbringen ? Sensationell ist das ja. Aber politisch inkorrekt.
Die Klimahysterie wird deshalb in Deutschland erst einmal weitergehen. Das Gefolge hinter dem Vorreiter wird sich aber wohl verkrümeln.

Übrigens: Ab 2030 beginnt das solare Minimum. Kälte, Missernten – wie beim Maunder-Minimum.  Was und wie das war, weiß das Internet; sogar Wikipedia. Die Sonnenforscher sind sich recht sicher, dass das eintritt- die Sonnenflecken-Zyklen haben es schon angekündigt.

Die Politik hat somit noch ca. 10 Jahre Zeit, um die Dekarbonisierung voranzutreiben. Dann ist leider Schluss.

 

 

 

 

Internationale Empfehlungen für Kernkraftwerke

Nicht Deutschland sollte sich in der Energiepolitik als Vorbild halten. Deutschland sollte sich vielmehr andere Staaten zum Vorbild nehmen.

Die Vereinten Nationen, die Internationale Energieagentur (IEA) und der Weltenergierat (WEC) machten auf einem gemeinsamen Symposium im September 2019 in London auf die inhärenten Eigenschaften der Kernenergie als saubere und zuverlässige Stromquelle aufmerksam. Diese und andere namhafte Organisationen betrachten die Stromerzeugung mittels Kernenergie – bereits in ihrem siebten Jahrzehnt – als eine bestehende und bewährte Lösung für die Herausforderungen des Klimawandels im 21. Jahrhundert und für eine nachhaltige Energiewende [1].

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