Dem Wald geht’s schlecht – nur anders

„Dem deutschen Wald geht es schlecht. Sehr schlecht. Heute wissen wir, der Wald ist in Gefahr.“ Mit diesem Urteil begann ein langer Artikel in der FAZ vom 13.1.2023. Das Waldsterben ist also immer noch da. Es war in der Zeit zwischen 1990 und 2000 ein großes Thema- übrigens nur in diesem Lande –  und die damit verbundene Prophezeiung eines Göttinger Professors.   Er verkündete 1979, dass die ersten Wälder schon in fünf Jahren sterben würden; sie seien nicht mehr zu retten. In Frankreich prägte man dafür die Worte „le angst“ und „le waldsterben“ als Schlüsselbegriffe für deutsche Befindlichkeiten.

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Frankreich: Baugenehmigung für geologisches Tiefenlager beantragt

Die französische Entsorgungsorganisation Andra hat am 16. Januar 2023 den Baugenehmigungsantrag für ihr geologisches Tiefenlager Cigéo eingereicht. Diese Anlage kann frühestens 2027 gebaut werden und dient der Entsorgung langlebiger hochaktiver und mittelaktiver Abfälle. Zum langfristigen Schutz von Mensch und Umwelt werden die Abfälle dort 500 Meter tief unter dem Erdboden im Tongestein eingeschlossen.

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Aktuelles über das Ozonloch

Die Behauptungen eines von den Vereinten Nationen unterstützten Expertengremiums, dass die Ozonschicht “heilt” und auf dem Weg zu einer vollständigen Erholung ist, könnten verfrüht und überoptimistisch sein, warnte der Wissenschaftsredakteur von Net Zero Watch, Dr. David Whitehouse [1].

Viele Nachrichten im Internet besagen, dass sich das Ozonloch über der Antarktis langsam wieder schließt und dass bis etwa Mitte dieses Jahrhunderts die Schädigung dieser natürlichen atmosphärischen Schicht durch die Menschheit behoben sein wird.

Das Ozonloch ist zu einer Ikone anthropogener Eingriffe in die Natur geworden – und zu einem hoffnungsvollen Wegweiser, dass es einen Weg zurück gibt. Aber heilt das Ozonloch wirklich? Nicht so viel, wie viele Schlagzeilen vermuten lassen, wie es scheint.

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Plädoyer für die Kernenergie

Bis vor nicht allzu langer Zeit war die Notwendigkeit der Kernenergie in westlichen Ländern in Diskussion geraten. Der Anteil an erneuerbaren Energien nahm zu und erhöhte die Zuversicht, langsam auf fossile Brennstoffe verzichten zu können, ohne auf Kernkraft zurückgreifen zu müssen. Die Realität aber sah anders aus, wie Thomas Fazi [1] schreibt:

Ziel westlicher Länder ist, auf fossile Brennstoffe zu verzichten, um CO2-Emissionen zu reduzieren. In dem Maße, wie die westlichen Nationen in den letzten zwei Jahrzehnten einen großen Teil ihrer Produktion nach Asien verlagerten, haben sie ihre Klimaverschmutzung einfach in diese Länder “ausgelagert”. Die Wahrheit ist, dass sich der globale Energiemix in den letzten 35 Jahren kaum verändert hat und die Welt nach wie vor von fossilen Brennstoffen abhängig ist.

Das vergangene Jahr hat die westlichen Länder auf bedrohliche Art und Weise daran erinnert. Als die Invasion der Ukraine die europäischen Länder zwang, sich Kohle und sogar Fracking zuzuwenden, in einem verzweifelten Versuch, russische Gaslieferungen zu ersetzen, wurden wir daran erinnert, wie abhängig wir immer noch von fossilen Brennstoffen sind, um genügend Strom und Energie für Haushalte, Verkehr und Fabriken zu haben. Tatsächlich erreichte der weltweite Kohleverbrauch im Jahr 2022 ein Allzeithoch und wird voraussichtlich 2023 seinen Höhepunkt erreichen. Noch düsterer ist das Bild in den Schwellen- und Entwicklungsländern, wo steigende Energiepreise zu Engpässen, Stromausfällen, Protesten und extremer Armut geführt haben.

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Nutzungsverbot der Kernenergie wird Wirtschaft, Industrie und Bürger schädigen

Am 15. April 2023 sollen die letzten drei Kernkraftwerke endgültig abgeschaltet werden. Im Jahr 2011 war unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) der Ausstieg beschlossen worden.

Dazu sind zwei politische Grundhaltungen in Erinnerung zu rufen:

Auf dem Katholikentag am 23. Mai 2008, also nur drei Jahre vor dem Ausstiegsbeschluss, betonte Angela Merkel in ihrer Rede [1] die Bedeutung der Kernenergie:

„Ich halte es nicht für sinnvoll, dass ausgerechnet das Land mit den sichersten Atomkraftwerken die friedliche Nutzung der Atomenergie einstellt. Deutschland macht sich lächerlich, wenn es sich dadurch ein gutes Gewissen machen will, dass Atom- und Kohlekraftwerke stillgelegt würden und gleichzeitig Strom, der aus denselben Energieträgern erzeugt worden ist, aus Nachbarländern importiert wird.“

Nicht erst in der Regierungsverantwortung nach 1969, sondern schon viel früher tat die SPD sich als glühende Vorkämpferin des atomaren Fortschritts hervor. Der Adenauer-Regierung warf sie sogar vor, das Atomzeitalter zu verschlafen. Auf den SPD-Bundesparteitag 1956 bekräftigte Carlo Schmid [2]:

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Fragwürdige Einschätzung der Stromversorgungssicherheit

Die deutsche Stromversorgung ist nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums auch ohne Kernkraft und bei einem kompletten Kohleausstieg bis 2030 mittelfristig gesichert. Das gelte auch bei einem deutlich steigenden Stromverbrauch etwa durch Wärmepumpen oder E-Autos, hieß es am 04. Januar 2023 aus dem Ministerium unter Bezug auf einen Bericht zur Versorgungssicherheit im Stromsektor für die Jahre 2025 bis 2031. Der Bericht der Bundesnetzagentur wird nun innerhalb der Bundesregierung beraten.

Der Bericht beruht den Angaben zufolge auf zwei wissenschaftlichen Analysen, bei denen die Versorgungssicherheit in verschiedenen Situationen durchgespielt wurde, bei wechselndem Wetter und mit Ausfällen. Es sei auch geprüft worden, ob der Strom unter unterschiedlichen Bedingungen auch bei den Verbrauchern ankommt, Krisenszenarien seien aber nicht beleuchtet worden. Das Wirtschaftsministerium leitet daraus Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung ab.

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Grüne Energiepolitik der Widersprüche

Der Drang nach sauberer Energie könnte verrückterweise zu einer höheren Nachfrage nach russischem Gas führen, prognostiziert Ralph Schöllhammer*) [1].

In der gesamten deutschen Geschichte war die Realität ein Ärgernis, mit dem man sich auseinandersetzen und keine Tatsache, der man sich stellen musste. Wie der Philosoph Hegel einmal witzelte: “Wenn Fakten meiner Theorie widersprechen, desto schlimmer für die Fakten”.

Diese Tradition setzt sich bis heute fort. Zum Zeitpunkt des Schreibens [1] dieser Zeilen protestieren Mitglieder der Grünen gegen den Ausbau des Kohleabbaues rund um das Dorf Lützerath und fordern ein Ende der Nutzung von Kohle zur Energiegewinnung. Dem Ausbau des Bergbaus stimmte jedoch der deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Klima Robert Habeck zu – der ja selbst Mitglied der Grünen ist. Konfrontiert mit diesem Widerspruch und dem Argument, der Ausbau der Kohle sei notwendig, um den Niedergang der Kernenergie zu kompensieren, stellte ein grüner Bundestagsabgeordneter klar, dass die Parteibasis weder Kohle noch Atomkraft wolle.

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Globale Temperatur 2022 – wieder unverändert

Wie Net Zero Watch berichtet [1], haben die NASA, die NOAA und das UK Met Office die globale Temperatur für 2022 veröffentlicht und gezeigt, dass es ein warmes Jahr ist, das sechstwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen ist. „Es war gedämpft (subdued)“, sagen die Forscher, „weil wir das dritte Jahr in Folge La Niña-Bedingungen hatten.“

Die Ankündigung wurde mit dem üblichen Vorbehalt begleitet, dass die letzten neun Jahre die wärmsten waren, die aufgezeichnet wurden. Wer aber über die Behauptungen und Zahlen nachdenkt, sollte auch hinter die Schlagzeilen schauen.

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CO2 ein Umweltgift? Die größte Massentäuschung, eine unheilvolle Propaganda

Eine vernichtende Anklage gegen das politische Projekt Net Zero wurde von einem der weltweit führenden Kernphysiker erhoben. In einem kürzlich veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel sagte Dr. Wallace Manheimer*), dass dies das Ende der modernen Zivilisation sein würde. In Bezug auf Wind- und Solarenergie argumentierte er, es wäre besonders tragisch, “wenn diese neue Infrastruktur nicht nur versagen wird, sondern auch Billionen kostet, große Teile der Umwelt zerstört und völlig unnötig ist”.

Elektroautos, Wind- und Solarenergie, Wasserstoff, Batteriespeicher, Wärmepumpen – sie alle haben massive Nachteile und sind nicht in der Lage, bestehende Systeme ohne verheerende Folgen zu ersetzen.

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Schweden: Umweltgenehmigung für Ausbau des SFR-Tiefenlagers erteilt

Die schwedische Entsorgungsorganisation Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) hat am 21. Dezember 2022 vom Land- und Umweltgericht eine mit Auflagen verbundene Umweltgenehmigung zur Erweiterung des geologischen Tiefenlagers für schwach- und mittelaktive Abfälle in Forsmark – SFR – erhalten. Mit dem Erweitern der Anlage wird Platz für die Entsorgung kurzlebiger schwach- und mittelaktiver Abfälle aus dem Rückbau der schwedischen Kernkraftwerke geschaffen.

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