Studie zur Windenergie auf See

Die Bundesregierung hat am 3. September 2026 einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Windenergie-auf-See-Gesetzes beschlossen [1], um den Ausbau der Windkraft auf See kostengünstiger, effizienter und rechtssicherer zu gestalten. Die Ausbauziele sind:

  • Bis 2030: Mindestens 30 GW installierte Leistung (vorher 20 GW)
  • Bis 2035: Mindestens 40 GW Leistung
  • Bis 2045: Mindestens 70 GW Leistung.

Lassen sich die Vorgaben der Bundesregierung erfüllen?

Guido S. Vallana und Thomas Linnemann berichten in ihrer dritten VGB-Studie über Status quo, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der „Offshore-Windenergienutzung in Deutschland“ [2].

Für den schnellen Überblick über ihre Studie definierten sie diese Kernbotschaften:

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Ziele für den Ausbau der Kernenergie in Europa

„Frankreich schmiedet Atom-Allianz gegen Deutschland“, unter diesem Titel berichteten wir über die Gründung eines Pro-Atom-Klubs in Europa. Inzwischen liegt dazu eine aktuelle Vereinbarung [1] vor. Im KTG-Fachinfo 10/2023 vom 17.05.2023 heißt es dazu wörtlich:

Am gestrigen Dienstag fand in Paris auf Einladung der französischen Energieministerin Agnès Pannier-Runacher das dritte Treffen der Staaten der Nuklearallianz in der EU statt, nach Treffen in Stockholm am 28. Februar und Brüssel am 28. März. Im Beisein der europäischen Energiekommissarin Kadri Simson haben die inzwischen 15 EU-Staaten eine Erklärung mit ambitionierten Zielen für den Ausbau der Kernenergie in Europa verabschiedet. Der Allianz gehören neben Frankreich inzwischen Belgien, Bulgarien, Estland, Finnland, Kroatien, Italien (Beobachter), die Niederlande, Polen, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn an, das vereinigte Königreich war als Gast geladen.

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Was Brüssels Pläne zum grünen Wasserstoff bedeuten

Nach einer Betrachtung von Wall Street Journal nimmt die Öffentlichkeit allmählich wahr, dass Wasserstoff alle Kosten für erneuerbare Energien verdoppelt – explodierende Preise, instabile Stromnetze und Abhängigkeit von China für Seltenerdmetalle.

Politiker sagen gern, dass grüner Wasserstoff der klimaneutrale Kraftstoff der Zukunft ist. Wenn es nur wahr wäre. Eine Reihe von politischen Auseinandersetzungen in Brüssel zeigt die Gefahren der neuen „Wasserstoffwirtschaft“ auf, auch wenn die politische Begeisterung dafür einen neuen Höhepunkt erreicht.

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Dem Wald geht’s schlecht – nur anders

„Dem deutschen Wald geht es schlecht. Sehr schlecht. Heute wissen wir, der Wald ist in Gefahr.“ Mit diesem Urteil begann ein langer Artikel in der FAZ vom 13.1.2023. Das Waldsterben ist also immer noch da. Es war in der Zeit zwischen 1990 und 2000 ein großes Thema- übrigens nur in diesem Lande –  und die damit verbundene Prophezeiung eines Göttinger Professors.   Er verkündete 1979, dass die ersten Wälder schon in fünf Jahren sterben würden; sie seien nicht mehr zu retten. In Frankreich prägte man dafür die Worte „le angst“ und „le waldsterben“ als Schlüsselbegriffe für deutsche Befindlichkeiten.

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