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Helmut Schmidt: Der von niemand eingesetzte sogenannte Weltklimarat IPCC ist unglaubwürdig

Vorwort

Angesichts der extremen und weltweit von Regierungen zu ihrer Staatspolitik erhobenen Klimakatastrophen-Panik – Klimaschutz genannt – und angesichts der massiven Kritik daran seitens einer großen Anzahl von Wissenschaftlern ist es gewiss von Interesse, darauf hinzuweisen, dass der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt bereits vor 13 Jahren mit einem negativen Urteil an die Öffentlichkeit gegangen ist (5) – und in seiner Ansprache bei der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) vor 9 Jahren (1) seine Kritik auf die Rolle des selbsternannten Weltklima-Rates IPCC konzentriert hat, der nicht etwa aus Klimaforschern besteht, sondern  aus politisch aktiven Personen, die von der UN gesteuert werden. 

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Vergleich der Emissionen Kohle vs. Erdgas

Wumms! Erdgas ist nicht besser

Bereits am 29. 1.2019 hieß es im The Wall Street Journal unter dem Titel „Dümmste Energiepolitik der Welt“ [1] und dem Untertitel „Nach dem Ausstieg aus der Kernkraft will Deutschland jetzt auf die Kohle verzichten“ in deutscher Fassung:

„Dumme Umweltpolitiken sind in ganz Europa Routine – siehe Emmanuel Macrons aufsehenerregende Brennstoffsteuer in Frankreich –, aber selbst nach diesem Standard ist Deutschlands neuer Plan, auf Kohle zu verzichten, bemerkenswert. Nachdem man unzählbare Milliarden Euro für erneuerbare Energien verschwendet und den deutschen Haushalten und Unternehmen einige der höchsten Energiepreise in Europa zugefügt hat, verspricht Berlin nun, die einzige zuverlässige Stromquelle zu killen, die Deutschland verblieben ist.“

Dieses „Versprechen“ wurde eingeleitet. Am 3. Juli 2020 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Kohleausstiegsgesetz. Bis spätestens 2038 soll die Verwendung von Kohle zur Stromerzeugung beendet werden. Ausschlaggebender Grund ist die Verminderung der CO2-Emissionen, die als klimaschädlich angesehen werden. Lässt sich dieses Ziel erreichen? Zweifel sind angebracht.

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Trotz globalen wirtschaftlichen Einbruchs keine Abnahme des atmosphärischen CO2

Der weltweite dramatische Einbruch industrieller Aktivitäten, dadurch bedingte Rückgänge des Energieverbrauchs und die erheblichen Einschränkungen menschlicher Mobilitäten als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie sollte eine Verringerung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre erwarten lassen. Was zeigen aktuelle Messungen und Beobachtungen?

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Ein Klima-Aktivist entschuldigt sich

Gemeint ist Michael Shellenberger. In Wikipedia heißt es über ihn, er ist amerikanischer Autor für Umweltpolitik, er ist Mitbegründer des „Breakthrough Institute“ und Gründer von „Environmental Progress“. Man nannte ihn einen „Time magazine Heroes oft he Environment (2008). Michael Shellenberger (Jg. 1971) war 2008 Gewinner des „Green Award“, ist Co-Editor des „Love Your Monsters“ (2011) und Co-Autor des Break Through. Bei Forbes war er Autor für klima-alarmistische Artikel.

Jetzt legte er ein Bekenntnis ab, das sicher nicht wenige überraschte, vermutlich enttäuschte oder gar erboste. Hier das in Environmental Progress [1] erschienene und ins Deutsche übersetzte Bekenntnis:

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Vor der ökonomischen Selbstverstümmelung wurde bereits 2007 gewarnt

Gelegentlich fördert das Durchblättern eigener Ablagen Artikel zu Tage, die trotz ihres Jahre zurückliegenden Erscheinens eine Überraschung auslösen. So der Artikel von Christian Bartsch, einem Ingenieur und Fachjournalisten, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 27. März 2007 mit dem Titel „Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels“ [1]. Schnee von gestern, dachte ich mir, umso erstaunlicher die Feststellung, dass dieser Artikel unverändert auch noch heute erscheinen könnte. Bedauerlich nur, dass sein „Licht“ aus Fakten und Folgerungen nicht zur geistigen Erhellung maßgeblicher Politiker nebst sie beratender Wissenschaftler geführt hat, die unbeirrt der Ansicht sind, dass die vom Menschen verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen unseren Planeten aufheizen würden und Milliarden Euro ausgeben, die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas langfristig zu verhindern. Die renommierte FAZ berichtete das genaue Gegenteil.

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Sonnenminimum: Kühlt sich die Erde wieder ab?

In unserem Artikel „Wolkenbildung: Frappierende Forschungsergebnisse“ (hier) berichteten wir unter anderem über mögliche Zusammenhänge zwischen der Sonnenaktivität und dem Wettergeschehen auf der Erde.

Eine inzwischen gesicherte Erkenntnis ist, dass ein Zusammenhang zwischen der beobachteten Sonnenfleckenzahl und der Sonnenaktivität besteht. Sonnenflecken sind dunkle Stellen auf der sichtbaren Sonnenoberfläche, die kühler sind und daher weniger sichtbares Licht abstrahlen als der Rest der Oberfläche. Sie spielen eine große Rolle bei der Aktivität der Sonne, einschließlich der Geburt von Sonneneruptionen und koronalen Massenauswürfen. Ihre Zahl und Größe bilden das einfachste Maß für die sogenannte Sonnenaktivität (Wikipedia). Ein Minimum der Sonnenaktivität tritt auf, wenn keine Sonnenflecken entdeckt werden. Sonnenminima sind Teil des Sonnenzyklus, sie treten etwa alle 11 Jahre auf.

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Globale Erwärmung für die zwei Kulturen

von Richard Lindzen
Übersetzung: Günter Keil

Über den Vortragenden

Richard S. Lindzen war Alfred P. Sloan-Professor für Meteorologie beim Massachusetts Institute of Technology bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2013. Er ist Autor von über 200 Fachartikeln zu den Themen Meteorologie und Klimatologie und ist ein Mitglied der US-National Academy of Sciences und in der akademischen Beratungsversammlung der GWPF (s. Liste der Mitglieder am Ende des Papiers.).

Prof. Lindzens Vortrag

Vor über einem halben Jahrhundert hat C.P. Snow (ein Romanschriftsteller und physikalischer Chemiker, der auch in verschiedenen wichtigen Positionen des Britischen Staatsdiensts und kurzzeitig in der UK-Regierung diente) ausgezeichnet die Verflechtungen ‚zweier Kulturen‘ untersucht:

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Auslöser der Klimadiskussion: “Des Pudels Kern”

Auch Goethes „Faust“ hat nicht sogleich erkannt, wem er auf den Leim zu gehen drohte, als ein Pudel sich zu ihm gesellte.

Der Klimawandel ist ein seit Jahren weltweit beherrschendes Thema in Politik und Öffentlichkeit. Eine Klimakonferenz mit tausenden von Teilnehmern aus Ländern rund um den Globus folgt der nächsten. Verbindliche Festlegungen sind bislang dürftig. Das letzte Treffen in Madrid im Dezember 2019 endete im Wesentlichen ergebnislos. Teile der Bevölkerung reagieren bisweilen hysterisch, demonstrieren mit illegalen Mitteln und werfen ihrer Regierung Tatenlosigkeit vor. Die Europäische Kommissionspräsidentin von der Leyen  prescht voran, sie will in den nächsten zehn Jahren 1 Billion Euro in den Klimaschutz investieren.

Der kritische Beobachter der Szenerie fragt sich, wieso der Klimawandel zu einem derart beherrschenden Thema werden konnte. Was sind die Auslöser? Wer oder was steckt dahinter? Gibt es Interessenten, die dieses Thema puschen und Nutzen daraus ziehen?  Denn, so sagt er sich, Klimaveränderungen gab es, wie die Forschung belegt, seit Jahrmillionen, sogar sehr drastische. Es gab Eiszeiten und Warmzeiten lange bevor der Mensch existierte. Warum soll jetzt der Mensch der Verursacher eines seit 1850 erfolgten Temperaturanstiegs von 0,8 0C sein? Er kennt die Berichte des Weltklimarates IPCC und weiß um deren politische Rolle, um die Widerlegung deren Hypothesen und mathematischen Modelle wie auch um die Manipulation von Daten. Auch die vielfältigen Einflussgrößen auf die Klimaentwicklung sind ihm aus wissenschaftlichen Publikationen bekannt. Wieso soll daher allein das vom Menschen verursachte CO2 für den Temperaturanstieg verantwortlich sein, wie er vom IPCC unterstellt wird?

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Von IPCC unberücksichtigte Klima-Einflussgrößen

Der von Menschen verursachte Klimawandel, hat sich derart in den Köpfen eingenistet, dass er über jeden Zweifel erhaben scheint und jeder Versuch einer Aufklärung über Hintergründe und Ursache des Wandels einer „Fensterrede“ gleichkommt. Das vom Menschen verursachte Kohlenstoffdioxid hat Schuld an der Erwärmung, basta. Wer sich allerdings vorurteilsfrei mit diesem Thema befasst und die vom Weltklimarat (IPCC) vorgelegten Berichte, auf denen die weltweiten Pläne der „Klimarettung“ beruhen, kritisch hinterfragt, stößt immer wieder auf Ungereimtheiten, zumal bei Zuhilfenahme neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse über prägnante, das Klima bestimmenden Einflussgrößen.

Stutzig machen sollte, dass es seit langem wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die vom Weltklimarat nicht berücksichtigt wurden. Eine dieser Erkenntnisse betrifft die Änderungen der Erdbahn um die Sonne und die variierende Neigung der Erdachse zur Sonne.

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Falsche Klimamodelle und gefälschte Statistiken

Das chaotische Klima abzubilden, d.h. zu modellieren, ist extrem kompliziert, weil über 28 bekannte Klimaeinflüsse  berücksichtigt werden müssen und weitere überhaupt noch nicht bekannt sind. Das vom Weltklimarat (IPCC) genutzte Modell ist das Global Simulation Model GSiM. Mit diesem Modell beschäftigen sich Mathematiker, Informatiker, Physiker und Chemiker, die sich regelmäßig treffen, um Verbesserungen ihrer Modellserie zu besprechen und ggf. eine neue Modellgeneration zu beschließen. Bei hochkomplexen Modellen, die im wesentlichen aus Ketten von Differenzialgleichungssystemen bestehen, muß man Informationen von geringerer Bedeutung unterdrücken, weil sie sich weniger gut abbilden lassen. In der aktuellen Modellserie CMIP-5 gibt es über über 120 verschiedene Klimamodelle, alle mit einer bestimmten, leicht voneinander abweichenden Prognose. Inzwischen spricht man nicht mehr von Prognose, sondern von Projektion.

Im IPCC gehen nicht nur Informationen diverser Forscher ein, sondern auch Vorgaben und Meinungen aus dem  Umweltministerium. Es versteht sich von selbst, daß dieser politische Einfluß der Forschung und reinen Lehre nicht dienen kann, weil im Grundsatz Wissenschaft und Politik getrennt sein müssen.

Um in den divergierenden Modellen und Prognosen eine klare Linie erkennen zu können, hat Professor John R. Christy, Direktor für Erd- und atmosphärische Wissenschaften an der Universität Huntsville (Alabama) sowie Leitautor eines Teils des dritten Sachstandsberichts des IPCC von 2001, die Modellaussagen mit den Durchschnittswerten realer Messungen (Satelliten und Wetterballons) verglichen.

Ausgehend von einer 0° C-Linie 1975 und fortlaufender Anpassung an die Realität sollte in der Modellserie CMIP-5 ab Mitte der 90er Jahre die Temperaturkurve steil nach oben verlaufen und um 2020 herum um 1° C gestiegen sein. Tatsächlich liegen die Messungen um 2018 herum nur 0,35° C höher, ein signifikanter Unterschied.

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