Privacy Policy Klima, Einflussfaktoren Archive - AG E+U - Die Realisten

Netto-Null ist eine katastrophale Lösung für ein nicht existierendes Problem

Eine Sichtweise von Nigel Lawson [1] auf die von der UN angestrebten Reduktion der globalen CO2-Emissionen, mit der er nicht allein ist:

“Menschliche Torheit ist allzu häufig. Aber in einem langen Leben bin ich noch nie auf etwas so Schlimmes gestoßen wie die aktuelle Klimaangst. Die COP26-Ziele der Regierung sind ehrgeizig (und unübersehbar teuer). Inmitten der Debatte scheint eine wichtige Frage zu fehlen. Stehen wir wirklich vor einer existenziellen Bedrohung? Oder könnte die “Krise” des Klimawandels tatsächlich eine quasi-religiöse Hysterie sein, die auf Unwissenheit basiert?

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COP 26 und die Net Zero Rhetorik

Am 14. November 2021 endete COP 26 mit 40.000 (!) registrierten Teilnehmern in Glasgow. Was wurde nach hitzigen Debatten erreicht?

Kohleausstieg

Statt von einem Ausstieg (phase-out) ist auf Druck der stark von Kohle abhängigen Staaten China und Indien nun nur noch von einem schrittweisen Abbau (phase-down) die Rede (Abb.). Damit bleibt offen, ob beide Staaten jemals komplett auf Kohlestrom verzichten wollen. COP26-Deal geriet ins Wanken, als China die Länder aufforderte, ihre eigenen Emissionssenkungen zu beschließen.

1,5 Grad-Ziel

In der Abschlusserklärung bekennen sich die Länder gemeinsam zu dem Ziel, die Erderwärmung bei 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu stoppen. Dazu sollen sie bis Ende 2022 ihre bislang unzureichenden Klimaschutzpläne für dieses Jahrzehnt nachschärfen. Das ist drei Jahre früher als bislang vorgesehen. In der Erklärung wird zudem festgehalten, dass der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase weltweit noch in diesem Jahrzehnt um 45 Prozent sinken muss, wenn das 1,5-Grad-Limit erreichbar bleiben soll.

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Starke Sonneneruption Ende Oktober 2021

Die Sonne emittierte am 28. Oktober 2021 um 11:35 Uhr EDT (Eastern Daylight Time) ihren Höhepunkt. Das Solar Dynamics Observatory der NASA, das die Sonne ständig beobachtet, nahm ein Bild des Ereignisses auf.

Das Solar Dynamics Observatory der NASA hat dieses Bild einer Sonneneruption – wie im hellen Blitz im unteren Zentrum der Sonne zu sehen – am 28. Oktober 2021 aufgenommen. Das Bild zeigt eine Teilmenge von extremem ultraviolettem Licht, das das extrem heiße Material in Eruptionen hervorhebt und hier in Blaugrün eingefärbt ist. Quelle: NASA/SDO

Sonneneruptionen sind starke Strahlungsausbrüche. Schädliche Strahlung von einer Eruption kann nicht durch die Erdatmosphäre gelangen, um Menschen am Boden physisch zu beeinflussen. Aber – wenn sie intensiv genug ist – können sie die Atmosphäre in der Schicht stören, in der GPS- und Kommunikationssignale übertragen werden.

Sonneneruptionen beeinflussen das Magnetfeld der Erde und damit die kosmische Strahlung auf der Erde. Die kosmische Strahlung wiederum hat Einfluss auf die Wetterbildung auf der Erde.

Diese Eruption (Fackel) wird als “Flare” der X1-Klasse klassifiziert. Die X-Klasse bezeichnet die intensivsten Fackeln, während die Zahl mehr Informationen über ihre Stärke liefert. Ein X2 ist doppelt so intensiv wie ein X1, ein X3 ist dreimal so intensiv usw. Flares, die als X10 oder stärker eingestuft sind, gelten als ungewöhnlich intensiv.

Um zu sehen, wie sich ein solches Weltraumwetter auf die Erde auswirken kann, informiert das Space Weather Prediction Center https://spaceweather.gov/ der NOAA, die offizielle Quelle der US-Regierung für Weltraumwettervorhersagen, Uhren, Warnungen und Warnungen. Die NASA arbeitet als Forschungszweig der Weltraumwetter-Überwachung des Landes. Die NASA beobachtet die Sonne und unsere Weltraumumgebung ständig mit einer Flotte von Raumfahrzeugen, die alles von der Aktivität der Sonne über die Sonnenatmosphäre bis hin zu den Partikeln und Magnetfeldern auf der Erde untersuchen.

Quelle:

https://blogs.nasa.gov/solarcycle25/2021/10/28/sun-releases-significant-solar-flare/

 

Wissenschaftliche Erkenntnisse und Vernunft kontra Klima-Wahn

Die nachfolgenden Ausführungen von Prof. Dr. Hermann Harde (em.), Helmut-Schmidt-Univeresität Hamburg anlässlich der Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages am 19. April 2021 zum Gesetzentwurf  “Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote” ist ein einzigartiges Plädoyer für die Rückkehr zur rationalen, wissenschaftlich gesicherten Betrachtung des Klimawandels und der Energiewende. Ein früherer Fachbeitrag von Harde erschien hier.

Gewissermaßen zur Einstimmung auf das Harde-Plädoyer wird ein Teil seiner Schlussbemerkungen an den Anfang gestellt:

“Eine Energietransformation von den fossilen Brennstoffen weg zur so genannten Sauberen Energie basiert auf der Vorstellung, dass der Mensch mit seinen CO2-Emissionen das Klima kontrollieren und damit auch die Welt retten kann. Dies ist eine absolute Wahnvorstellung. Seit es auf der Erde Wetter und damit auch ein Klima gibt, wird dies durch interne und externe natürliche Einflüsse sowie Rückwirkungen bestimmt. Wir müssten die Sonnenaktivität oder die Umlaufbahn der Erde kontrollieren, um unser Klima maßgeblich zu beeinflussen. So hat sich über Millionen von Jahren auch bei zeitweise deutlich größeren Änderungen in der CO2-Konzentration oder der Temperatur, als wir sie derzeit beobachten können, das Klima stets durch interne Regelungsprozesse selbst stabilisiert.

Bisher gibt es keinen wirklichen Beleg für die Hypothese einer ausschließlich anthropogen verursachten globalen Erwärmung. Dagegen gibt es viele Anzeichen dafür, dass sich die Biosphäre bei einer höheren CO2-Konzentration in der Atmosphäre und bei leicht höheren Temperaturen deutlich besser entwickelt.

Trotzdem werden mittlerweile weite Teile unserer Bevölkerung, der Medien und besonders unserer politischen Vertreter indoktriniert von einigen Organisationen und Vereinigungen, die sich entweder aus ideologischer Überzeugung, politischen Interessen oder wider besseres Wissen darauf versteift haben zu verbreiten, der einzige Weg die Erde zu retten sei, sämtliche CO2-Emissionen einzustellen.”

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Kurzer Essay zur Geschichte des Klimas und der Eiszeit

Die Lebensspanne des Menschen ist zu kurz, um reale Klimawandel persönlich wahrzunehmen. Was der Mensch wahrnimmt, sind extreme Wettersituationen: Hitzeperioden, Kälteeinbrüche, Dürren und Sturzregen, wofür der Klimawandel verantwortlich gemacht wird. Hingegen ist der Klimawandel ein sich über viele Jahrhunderte hinziehender meteorologischer Prozess. Erst durch Jahrzehnte lange Erfassung meteorologischer Daten und ihrer jeweils über 30 Jahre gemittelten Werte lässt sich eine tendenzielle Klimaveränderung erkennen.

Damit ist aber noch nichts über die Ursachen etwaiger Veränderungen ausgesagt. Nach Ansicht des Weltklimarates (IPCC) soll für den Anstieg der mittleren Erdtemperatur um 1,0 Grad Celsius in den letzten 150 Jahren allein das vom Menschen verursachte Kohlenstoffdioxid als Treibhausgas verantwortlich sein. Dem widersprechen Wissenschaftler, die als Ursache für den Temperaturwandel periodische Veränderungen in der Sonnenaktivität mit Einfluss auf die Wolkenbildung und der Meeresströme sowie auch in kosmischen Veränderungen wie zum Beispiel einer sich ändernden Neigung der Erdachse zur Sonne und schwankende Erdumlaufbahnen sehen.

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Eisschmelze: Geothermischer Wärmefluss unter Antarktis-Eisdecke

Die Antarktis ist das größte Eisreservoir der Erde. Das Verständnis der Dynamik des Eisschildes und der geothermische Wärmefluss in den Polarregionen sind entscheidend zur Erkundung von Klimawandel in der Vergangenheit und für die Vorhersage zukünftiger Eis- und Meeresspiegel-Änderungen. Die beobachtete Eisschmelze in der Antarktis wird bislang mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel begründet.

Doch bereits vor vier Jahren berichtete EIKE über Hot Spots unter dem Eis [1]. Ein internationales Team erstellte eine Graphik mit hoher Auflösung des so genannten „geothermischen Wärmeflusses“ an der Basis des antarktischen Eisschildes. „Von allen grundlegenden Parametern über Auslöser von Änderungen und Steuerung des Eisflusses ist der geothermische Wärmefluss der am wenigsten bekannte“, heißt in dem Bericht. Eine unerwartete Entdeckung, die die Forscher bei der Überwachung der klimatischen Bedingungen in der Antarktis überraschte (Abb.1).

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Künftiger Meeresspiegel-Anstieg: Eine Frage der Szenarien

Der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg im Zeitraum von 1901 bis 2010 wird im fünften Sachstandsbericht des IPCC mit 19 ± 2 cm angegeben, also rd. 2 cm pro Jahrzehnt. Wie urteilt IPCC im Assessment Report 6 [1] über den künftigen Anstieg:

“Zwei Szenarien mit geringer Zuverlässigkeit, die auf die potenziellen Auswirkungen von Eisschildprozessen mit geringer Wahrscheinlichkeit und hohen Auswirkungen hinweisen, die nicht ausgeschlossen werden können, werden ebenfalls bereitgestellt. … Der Anstieg des globalen mittleren Meeresspiegels über den wahrscheinlichen Bereich – er nähert sich 2 m bis 2100 und 5 m bis 2150 unter einem Szenario mit sehr hohen Treibhausgasemissionen (SSP5-8,5) (geringes Vertrauen) – kann aufgrund der tiefen Unsicherheit in Eisschildprozessen nicht ausgeschlossen werden.” (Der englische Originaltext am Berichtsende)

Erneut wieder enorme Dramatisierung.

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Wie stark beeinflusst die Sonne die Temperatur der nördlichen Hemisphäre?

Der Titel ist die Kernfrage zu Sinn und Zweck des politisch geforderten Klimaschutzes. Der Weltklimarat macht den Menschen wegen seines Beitrages zur steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre für zunehmende Erderwärmung verantwortlich. Im IPCC Working Group 1’s Summary for Policymakers, 2013, p15 – emphasis in original) (IPCC 2013b) heißt es unmissverständlich:

It is extremely likely that human influence has been the dominant cause of the observed warming since the mid-20th century […] It is extremely likely that more than half of the observed increase in global average surface temperature from 1951 to 2010 was caused by the anthropogenic increase in greenhouse gas concentrations and other anthropogenic forcings together. The best estimate of the human-induced contribution to warming is similar to the observed warming over this period.” 

(“Es ist sehr wahrscheinlich, dass der menschliche Einfluss seit Mitte des 20. Jahrhunderts die dominante Ursache für die beobachtete Erwärmung ist […] Es ist sehr wahrscheinlich, dass mehr als die Hälfte des beobachteten Anstiegs der globalen durchschnittlichen Oberflächentemperatur von 1951 bis 2010 durch den anthropogenen Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen und andere anthropogene Antriebe zusammen verursacht wurde. Die beste Schätzung des vom Menschen verursachten Beitrags zur Erwärmung ähnelt der beobachteten Erwärmung in diesem Zeitraum.”)

iopscience 1) veröffentlichte unlängst einen Artikel, in dem Wissenschaftler in die laufende Debatte der anthropogenen Schuld mit ihrer Meinung eingriffen:

“Diese systematische Betrachtung der vielen ungelösten und anhaltenden Herausforderungen und Komplexität der Sonne-Klima-Beziehungen kann der Wissenschaft helfen, zu einem umfassenderen und realistischeren Ansatz für das Verständnis des Klimawandels zurückzukehren.”

Im raa-journal 2) abgedruckten und von Wolfram Kress übersetzten Kommentar heißt es dazu:

Ein breit gefächertes Expertengremium globaler Wissenschaftler hält es für verfrüht, den Klimawandel vor allem auf Treibhausgasemissionen zurückzuführen. Ihre Ergebnisse widersprechen der Schlussfolgerung des UN IPCC, die auf knappen und unvollständigen Daten über die gesamte Sonneneinstrahlung der Sonne fußte.

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Japan: Die globale Erwärmung ist nicht vom Menschen verursacht

Die Klima-Modellierung entspricht antiker Astrologie

Der nachfolgende Bericht der Japanischen Gesellschaft für Energie und Ressourcen (JSER)*) stellt eine erstaunliche Verurteilung des internationalen Drucks in dieser Sache dar und ist gleichzeitig ein Bekenntnis des Selbstvertrauens in Japans eigene Meeres- und Astronomieforschung:

Führende japanische Wissenschaftler vollzogen in einem Bericht ihrer Energiekommission einen dramatischen Bruch mit der von der UN und von westlichen Nationen vertretenen Hypothese über den Klimawandel.

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Klimadebatte mit Scheuklappen – Bonns Klimaneutralität bringt gar nichts

Der Bonner General-Anzeiger veröffentlichte am 28. August 2021 unter dem Titel “Globale Probleme benötigen globale Lösungen” den nachstehenden Leserbrief von Ministerialdirektor a.D. Werner Ressing. Ressing ist ehemaliger Abteilungsleiter Industriepolitik des BMWi, der er 15 Jahre angehörte. Zuvor war er 23 Jahre in der Abteilung Energiepolitik. Der Leserbrief erscheint hier mit seiner freundlichen Genehmigung.

“Die verheerende Flut und der neue IPCC-Report hat die Klimadebatte zusätzlich beflügelt. Deutschland betreibt seit über 30 Jahren eine ehrgeizige Klimapolitik und die nationalen Ziele wurden regelmäßig verschärft; sie waren anspruchsvoller, als die anderer EU-Mitgliedstaaten (MS) oder in der Welt. Damit sollte auch eine Vorreiterrolle ausgelöst werden, die jedoch ebenso fehl schlug wie die bisherigen Reduktionsziele, die – angefangen von 25% für 2005 – bis heute alle krachend verfehlt wurden.

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