Entwicklung der Sonnenaktivität liefert Hinweise auf eine „kleine Eiszeit“

Jahrhundertskalende Muster der Sonnenaktivität deuten darauf hin, dass der Beginn der nächsten Abkühlungsphase einer weiteren „Kleinen Eiszeit“ bevorsteht.

Unter Sonnenaktivitäten versteht man alle dynamischen, veränderlichen physikalischen Prozesse und magnetischen Phänomene auf und in der Sonne. Dazu gehören unter anderem Sonnenflecken, Protuberanzen (heißes Plasma), Flares (Strahlungsausbrüche) und koronale Massenauswürfe (CMEs). Gesteuert werden diese Vorgänge maßgeblich durch das Magnetfeld der Sonne.

Die Häufigkeit und Intensität der Sonnenaktivität folgen einem etwa 11-jährigen Zyklus. Anhand von radioaktiven Isotopen (wie C-14 oder Be-10), die sich in Baumringen oder Eisbohrkernen ablagern, lässt sich die Sonnenaktivität Jahrtausende in die Vergangenheit rekonstruieren. So lassen sich beispielsweise Klimaperioden (wie das Maunder-Minimum, eine Phase geringer Sonnenaktivität) erklären.

Verlauf der Sonnenaktivitäten seit 1980

Starke solare Ausbrüche (Flares und CMEs) senden geladene Teilchen aus, die direkte Auswirkungen auf unsere Technik haben. So kann die erhöhte Strahlung unter anderem die Elektronik im Orbit beschädigen (Satellitenausfälle) oder zu Problemen bei der Navigation (GPS) und im Funkverkehr kommen.

Neu veröffentlichte Forschungen [1], die historische Phasenanalysen des solaren Magnetfelds nutzen, dokumentieren die Auswirkungen der Sonnenaktivität auf die Erdtemperatur.

Kalte „Kleine Eiszeit“-Perioden lassen sich zuverlässig mit Grand Solar Minima (GSM) in Verbindung bringen.

Zum Beispiel wird während des Maunder-Minimums (spätes 17. bis frühes 18. Jahrhundert) angenommen, dass die Sonnenstrahlung um etwa 3 W/m² abgenommen hat, und folglich kühlte die Nordhalbkugel um etwa 1°C ab.

Mit Hilfe der Musteranalyse kann angenommen werden, dass der Beginn des nächsten GSM eingetreten ist und die globale Abkühlung in den nächsten Jahrzehnten erreicht wird. Im Abstract zu [1] heißt es:

„Während eines GSM wird eine Verringerung der Sonnenstrahlung um etwa 3 W/m² gegenüber dem modernen Niveau erwartet, was zu einer Verringerung der durchschnittlichen Erdtemperatur um etwa 1,0 °C führt.“

„Zusammenfassend lässt sich schließen, dass das moderne große Sonnenminimum (2020–2053), das vor 10 Jahren von Zharkova et al. 2015 vorhergesagt wurde, angekommen ist und wie erwartet bis zur Mitte des Jahrhunderts verlaufen wird. Im Januar-Februar 2026 wurde auf der gesamten Nordhalbkugel von West bis Ost und von Norden bis zum Äquator das kalte Wetter mit enormen Frosten und Schneefällen gemessen, die Vorboten der kleinen Eiszeit.“

 

[1] https://scienceofclimatechange.org/wp-content/uploads/Zharkova_Modern_Grand_Solar_Minimum.pdf

 

 

„Einhaltung des Emissionsbudgets bis 2030 nicht bestätigt“

Der Expertenrat für Klimafragen sieht in seinem Bericht vom 15. Mai 2026 [1] anders als in Projektionsdaten das Emissionsbudget bis 2030 überschritten. Mit einem Rückgang von lediglich 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr blieben die Treibhausgasemissionen nahezu konstant. Ein Rückgang der Emissionen in Industrie und Energiewirtschaft wurde durch einen Anstieg in den Sektoren Gebäude und Verkehr weitgehend ausgeglichen.

Den Projektionsdaten 2026 zufolge würde das nach Klimaschutzgesetz zulässige Emissionsbudget für die Jahre 2021 bis 2030 mit einem Puffer von 4,5 Mt CO2-Äq. sehr knapp eingehalten werden. Das jahresscharfe 65-Prozent-Minderungsziel für 2030, das 88-Prozent-Ziel für 2040, die Zielvorgabe aus der Europäischen Lastenteilungsverordnung (ESR), die Ziele für den Sektor Landnutzung (LULUCF) sowie das Ziel der Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 und der negativen Treibhausgasemissionen (THG) würden laut den Daten im Zeitverlauf zunehmend deutlich verfehlt werden.

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Magnetische Erscheinung der Sonne lässt für 2026 El Niño vermuten

Wie wir bereits berichteten, El Niño ist ein Klimaphänomen im tropischen Pazifik, bei dem sich die Meeresoberfläche vor der südamerikanischen Küste deutlich erwärmt. Das wirkt sich massiv auf das Wetter in Südamerika, Australien und Indonesien aus – und drückt die globale Durchschnittstemperatur spürbar nach oben. In einer wissenschaftlichen Arbeit [1] wird über magnetische Erscheinungen auf der Sonne für dieses Jahr El Niño vorausgesagt. Eine wissenschaftlich noch unsichere Voraussage! Wir geben den Bericht [2] unkommentiert wieder:

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Das IPCC-Klimaszenario RCP 8.5 ist gestorben

Die im Bericht über das Emissionshandelssystem erwähnte Kritik des US-Klimawissenschaftlers Roger Pielke am IPCC-Klimaszenario RCP 8.5 greifen wir erneut auf. Auf diesem Szenario basieren die seit Jahren von Politikern und Medien der westlichen Welt (Ausnahme: USA) publizierten apokalyptischen Voraussagen über die Klimaentwicklung angesichts der steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre.

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Das Emissionshandelssystem: Extrem teuer und ohne Klimaschutzwirkung

Die Europäische Union hat weitreichende Anpassungen am europäischen Emissionshandelssystem (ETS) vorgenommen [1], die teilweise als Abschwächung der ursprünglichen, strengeren Pläne gewertet werden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den CO2-Preis zu deckeln und die Einführung des neuen Handelssystems zu verschieben.

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Nun prüft auch Norwegen den Kernenergie-Einsatz

Norwegen hatte nie kommerziell betriebene Kernkraftwerke. Interessanterweise konzentrierte sich das Land auf nukleare Forschung (Halden), Silllegung alter Reaktoren und seit ein paar Jahren auf die Prüfung zukünftiger Small Modular Reactors (SMR)-Technologien. Es betrieb allerdings zwei Forschungsreaktoren zur Herstellung medizinischer Radioisotope und zu Forschungszwecken. Eine zentrale Zwischen- und Endlagerstätte für schwach- und mittelradioaktive Abfälle wird in Himdalen betrieben. Norwegen betreibt ein weitreichendes Überwachungssystem für radioaktive Strahlung, besonders im Hinblick auf russische Aktivitäten in der Arktis.

Bislang sah Norwegen keinen Bedarf für die nukleare Stromerzeugung. Es war gewissermaßen mit Wasserkraft gesegnet, die etwa 88 % der Stromerzeugungskapazität Norwegens ausmacht. Den Rest mit 11 % liefern Windparks.

Aufgrund der gestiegenen Akzeptanz in der Bevölkerung prüft die Regierung den Einstieg in die Kernenergie. Im Fokus stehen SMR, insbesondere ein geplantes Projekt von Norsk Kjernekraft in Aure und Heim [1].

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Globale Temperaturabnahme kommt momentan zum Stillstand

Globale Temperatur in der unteren Atmosphäre Im März 2026. Quelle: Spencer [1]

Die seit Ende 2024 abnehmende Temperatur ist seit drei Monaten zu einem Stillstand gekommen. Sie liegt mit nunmehr 0,38 0C über dem langjährigen Mittel. Satelliten tragen Instrumente, die die natürlichen Mikrowellen-thermischen Emissionen von Sauerstoff in der Atmosphäre messen. Die Intensität der Signale, die diese Mikrowellenradiometer bei unterschiedlichen Mikrowellenfrequenzen messen, ist direkt proportional zur Temperatur verschiedener, tiefer Atmosphärenschichten.

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USA zieht sich aus dem UN-Klimarahmenabkommen zurück

Nach einer Meldung des Competitive Enterprise Institute (CEI), kündigte Präsident Donald Trump im Januar an, dass die Vereinigten Staaten sich aus dem Klimarahmenübereinkommen der Vereinten Nationen (UNFCCC) zurückziehen werden. Um dies jedoch formell zu machen, mussten die USA den Rückzug an die UN mitteilen. Damit habe die Uhr für die offizielle Aufhebung begonnen. Laut den Vereinten Nationen wurde die US-Austrittsbenachrichtigung am 27. Februar 2026 „vollzogen“. Aufgrund der Verfahrensanforderungen müssen die USA ein Jahr auf den offiziellen Vollzug warten. Wie von den Vereinten Nationen erklärt, wird der offizielle Rückzug am 27. Februar 2027 erfolgen. Dieser Austritt ist umfassender als der zuvor angekündigte (und begonnene) Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015.

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Was geschieht bei Absorption der Infrarotstrahlung durch CO2?

Ein physikalischer Exkurs

Das bei der Verbrennung unserer Energieträger erzeugte Kohlenstoffdioxid CO2 wird von Mal zu Mal mehr versteuert. Wir merken es an den steigenden Gas-, Öl- und Spritpreisen. Umso mehr bedarf es der Klärung, ob und in welchem Umfang das zu 0,042 % (420 ppm) in der Luft vorhandene CO2 Einfluss auf das Klima hat.

Das vom Menschen verursachte CO2 ist nach Ansicht des UN-IPPC (Weltklimarat) der maßgebliche Verursacher der zunehmenden Erdtemperatur. Anerkannte wissenschaftliche Beweise für diese Ansicht gibt es nicht. Wesentliche Einflussfaktoren des Klimawandels wie Sonneneinstrahlung und Sonnenaktivität, Wolkenbildung, Pazifische Dekaden-Oszillationen, El-Niño-Ereignisse und auch Planetenkonstellationen bleiben in den Wetter-Modellmodellierungen unbeachtet, weil sie sich der mathematischen Erfassung entziehen. Sämtliche Berichte des Weltklimarates und darauf fußende politische Programme beruhen auf Hypothesen und Theorien, die am Beispiel der Erderwärmung in nahezu allen Fällen zu einer deutlichen Überschätzung der eingetretenen Erderwärmung führten.

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Dänemark sorgt sich um Energie-Autarkie

Was Deutschland von Dänemark lernen kann: Dänemark sorgt sich um seine und der europäischen Energie-Autarkie.

Mit Deutschlands Ausstieg aus der Kernenergie und bis 2030, spätestens 2035 auch aus der Kohle sowie des Förderverbots des reichlich vorhandenen Schiefergases ist Deutschland zwingend auf den Import von Gas angewiesen. Mit der erneuerbaren Energie allein wird Deutschland seinen Energiebedarf unter keinen Umständen decken können. Der deutsche Primärenergie-Bedarf beträgt derzeit rund 80 Prozent an fossilen Energieträgern.

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