Klimaneutralität – Ein politisches Ziel ohne ökologische Wirkung

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In der FAZ vom 14.5.2024 beklagt die Journalistin Julia Löhr in einem Wirtschaftsleitartikel die „rosarote Brille“ der Ampel, durch die sie ihr politisches Tun als erfolgreich betrachte. Von dem versprochenen „grünen Wirtschaftswunder durch Umstieg auf klimafreundliche Autos, Heizungen und Fabriken, durch Ersatzinvestitionen allein sei kein Wachstum zu schaffen“. Mehr als 300 Milliarden Euro an Investitionen seien aus Deutschland abgeflossen. Die Kosten der Transformation hin zur Klimaneutralität würden nach Schätzungen von McKinsey bis 2045 über alle Wirtschaftsbereiche hinweg bis zu 10 Billionen Euro benötigen. Allein für das Projekt Klimaneutralität, wohlgemerkt.

„Mit wenigen Sätzen“, schreibt Dr. Dietmar Ufer an die Autorin, „haben Sie das gesamte Dilemma der deutschen Wirtschaftspolitik offengelegt und gezeigt, dass viele unserer Politiker ganz andere Sorgen haben, als unsere kränkelnde Wirtschaft wieder zu kräftigen. Nicht einmal vor bewusst leeren Versprechungen und sogar Lügen (siehe Habecks Kernenergie-Reaktion auf den Cicero-Artikel) schrecken sie zurück. Es ist schlimm, dass die Frankfurter Allgemeine unseren führenden Politikern erklären muss, dass staatliche Förderprogramme letztlich auch von den Bürgern finanziert werden. Jeder mit gesundem Menschenverstand Ausgestattete, ganz bestimmt der F.A.Z.-Leser, weiß das. Politiker versuchen es aber immer wieder, dem Wahlvolk einzureden, dass Subventionen eine Wohltat für sie seien.“

Weiter heißt es in seinem Brief:

„Auf ein Thema Ihres Artikels möchte ich noch ganz speziell hinweisen. Sie stellen rhetorisch die Frage, ob „Deutschland wirklich fünf Jahre früher als andere Industrieländer klimaneutral werden“ muss. Sie fragen auch, ob die stillgelegten Kernkraftwerke wieder in Betrieb genommen werden könnten (hoffentlich ist es nicht schon zu spät) und plädieren für CCS. Eine entscheidende Frage haben Sie dabei ausgelassen, nämlich: „Muss Deutschland wirklich ‚klimaneutral‘ werden?“ Abgesehen davon, dass eine deutsche Klimaneutralität angesichts des weniger als zweiprozentigen CO2-Anteils an den technischen Weltemissionen nicht einmal wahrgenommen würde (Sie weisen darauf hin), unterstellen Sie – wie fast alle Ihre Kollegen in deutschen Medien – dass dieses Spurengas (0,04 Vol.-Prozent) Einfluss auf die Klimaentwicklung habe. Sie unterstützen damit die Forderung, den Klimawandel zu „bekämpfen“. Sie wollen das zwar möglichst sparsam tun – aber letztlich ist jeder Euro zu schade für den Kampf gegen den Klimawandel, der sich seit Bestehen der Erde ununterbrochen vollzogen hat. Es gab Zeiten, als noch keine Kraftwerke, Autos oder Zement-fabriken dieses Gas emittiert haben. Den Klimawandel hat die Natur vollzogen, nur sie! Und heute soll das plötzlich anders sein? – Paar Millionen Tonnen CO2 werden diese Entwicklung nicht aufhalten!

Denken Sie bitte auch daran, dass Kohlendioxid neben Sauerstoff das für das Leben auf der Erde wichtigste Gas ist. Ohne CO2 gäbe es keine Photosynthese, folglich keine Pflanzen, keine Tiere und Menschen (nicht mal die berüchtigten „Klimaleugner“). Wir hätten auch keinen Sauerstoff mehr in der Luft! Dieses Gas ist kein „Klimakiller“, es ist auch nicht „klimaschädlich“ – obwohl in fast allen Zeitungen die chemische Formel CO2 sehr gern, jedoch gedankenlos, mit dem Adjektiv „klimaschädlich“ verknüpft wird.

Bereits jetzt wurden auf der Erde Billionen Dollar oder Euro für den „Klimaschutz“ ausgegeben, denken Sie allein an die vielen Windenergieanlagen. Die Temperaturen sind dadurch nicht gesunken – im Gegenteil! Weltweit hat die Menschheit wahrlich dringendere Aufgaben zu erledigen: Hunger, Bildung, Krankheiten u. v. a. Und schaden uns etwas höhere Temperaturen? Tausende fahren Jahr für Jahr aus dem kalten Deutschland in den warmen Süden in den Urlaub!

Ich weiß: Mit der „Klima-Krisen“-Hypothese kann man viel Geld verdienen. Manche Ministerien und manche Länder werfen es mit vollen Händen für den „Klimaschutz“ im In- und Ausland zum Fenster hinaus. Sie haben in Ihrem Artikel auf die geschätzten Kosten von 10 Billionen Euro bis 2045 hingewiesen. In wessen Taschen landet das Geld wohl? Auf jeden Fall nicht in denen der Steuerzahler, ihnen wird es nur aus der Tasche gezogen!

Bitte, sehr geehrte Frau Löhr, lassen wir auch hier den von mir oben erwähnten „gesunden Menschenverstand“ walten! Es gibt nicht eine einzige naturwissenschaftliche Veröffentlichung, in der messtechnisch nachvollzogen werden konnte, dass das Klima auf der Erde durch mehr oder weniger CO2 in der Atmosphäre beeinflusst wird. Ich denke leider, dass wir bei unseren maßgebenden Politikern eine solche Einsicht nicht mehr erwarten können – sie werden weiterhin mit allen ihnen verfügbaren Mitteln gegen den Klimawandel kämpfen. Koste es, was es wolle! Das Geld kommt ja nicht aus deren privaten Portemonnaies. Umso wichtiger ist es, dass Journalisten wie Sie der leider weitverbreiteten Hypothese vom menschengemachten Klimawandel zu Leibe rücken. Diesen Mut traue ich Ihnen zu!“