Eines der Ziele war die Verminderung der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen. Inzwischen liegen 28 Energiewende-Jahre hinter uns. In 1997 wurden in einem internationalen Klimaabkommen, dem Kyoto-Protokoll, erstmals verbindliche Reduktionsziele für Treibhausgase (wie CO2, Methan) für Industrieländer festgelegt, um den Klimawandel zu bekämpfen. In 2005 trat das Abkommen in Kraft. Es hatte zwei Verpflichtungsperioden: bis 20212, dann 2013 – 2020. Es wurde schließlich vom Pariser Abkommen in 2015 abgelöst, das in 2021 in Kraft trat. Es führte Mechanismen wie Emissionshandel und „Clean Development Mechanism“ (CDM) ein, um die Ziele zu erreichen. Dieses Abkommen scheiterte an der Nicht-Ratifizierung durch die USA und an mangelnder Wirksamkeit.
Fehlentwicklungen
Eine kalte, dunkle, elende Netto-Null-Welt droht
Aus der Feder des Global Warming Political Forum [1] stammt die folgende, auf Deutschland übertragene Einschätzung der Netto-Null-Entwicklung und ihre Folgen für Wirtschaft und Öffentlichkeit. Eine Einschätzung, die in einem kürzlich erschienenen Artikel bereits thematisiert wurde:
Der Netto-Null-Zug wird mit großer Wahrscheinlichkeit zum Stillstand kommen, wenn er auf harte Realitäten stößt. Wie Abraham Lincoln bemerkte, kann man nicht immer alle Menschen täuschen. Dem fügte der Physiker Richard Feynman die wichtige Erwiderung hinzu, dass man der Natur auch nichts vormachen kann.
Die Öko-Eiferer in den Think Tanks, im öffentlichen Dienst und im „Green Blob“ haben versucht, beides zu tun. Man denke zum Beispiel an die oft wiederholte Behauptung, dass Wind- und Solarenergie billig sind, was nachweislich falsch ist, und übersieht sorgfältig die Tatsache, dass ein von erneuerbaren Energien dominiertes Netz zig Milliarden Euro teure Stromspeicher erfordern würde, damit es ohne Backup-Kraftwerke funktioniert. Infolgedessen haben wir Gigawatt an Wind- und Solarenergie installiert und die Investitionen in konventionelle Energiequellen langsam abgewürgt. Die Natur weigert sich jedoch, sich von allen Behauptungen über „billige erneuerbare Energien“ vereinnahmen zu lassen, und hat seit 20 Jahren mit unerbittlicher Strompreiserhöhungen reagiert.