Privacy Policy Windkraft tötet: Massenvernichtung - AG E+U - Die Realisten

Windkraft tötet: Massenvernichtung

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Zehntausende Vögel, hunderttausende Fledermäuse und Milliarden Insekten sterben jedes Jahr durch Windkraftanlagen in Deutschland. Infraschall, von den immer größeren Flügeldurchmessern der Windräder, führt immer häufiger zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Erkrankungen bei Menschen. Das Entsorgungsproblem von ausgedienten Windkraftanlagen ist ungelöst. Wer das offen problematisiert, wird in Deutschland als sogenannter Klimaleugner verfolgt. Ich bin so einer.

Bigotte Umweltschützer

In Deutschland beherrscht eine unheilige Allianz aus Windkraftindustrie, Windkraftlobby, weiten Kreisen der Politik, Umweltverbänden und Medien den öffentlichen Diskurs – soweit ein solcher überhaupt noch stattfindet. Windkraft, Windkraft über alles tönt es allerorten und klingt fast schon wie die vierte Strophe zum Deutschlandlied. Kritik an der umweltzerstörerischen Verspargelung der Landschaft wird in den Medien konsequent unterdrückt. Bejubelt wird dagegen jedes neu errichtete Windrad. Und auch die sogenannten Umweltverbände und -initiativen spielen bei den Themen Verschandelung historischer Landschaften, Zerstörung von Wäldern und der Massentötung im Tierreich eine besonders bigotte Rolle. Schon mal erlebt, dass Höhenkletterer von GreenPeace Monster-Windräder über deutschen Waldgebieten blockieren, weil diese nachtaktive Greifvögel schreddern ? Schon mal davon gehört, dass die Deutsche Umwelthilfe vor einem Verwaltungsgericht gegen Windkraftanlagen im Brut- und Verbreitungsgebiet von gefährdeten Rotmilanen oder dem Großen Abendsegler, einer geschützten Fledermaus klagt ? Oder wurde jemals darüber berichtet, dass sogenannte Aktivisten von „Ende Gelände“, von „Extinction Rebellion“ oder die hoppelnden Schulschwänzer der Freitags Erweckungsbewegung „FFF“ für den Schutz der durch Windkraftanlagen bedrohten Tierarten auf die Straße gegangen sind ? Wohl kaum.

Verlogene Tierschützer

Werden überschüssige männliche Küken vergast, Schweine oder Hühner nicht artgerecht gehalten, werden Straßenköter oder streunende Katzen in Rumänien oder auf Malle zu wenig geliebt oder werden Tiere nur zur Pelzgewinnung gehalten: Da sind sie zur Stelle. WWF, Peta, Pfotenhilfe Ungarn, Deutschland sagt Nein zum Tiermorden e.V. oder wie sie schier unzählbar alle heißen. Beim Thema des grausamen Abschlachtens von Fluggetier durch Windräder herrscht, bis auf wenige Ausnahmen, nahezu dröhnendes Stillschweigen.

Dabei geht es da durchaus grausam zu. Beispiel Mäusebussard. Er fliegt auf Beutejegd bevorzugt in einer Höhe von 70 bis 100 Metern. Das ist in der Höhe der rotierenden Blätter der meistverbauten Windkraftanlagen. Er fixiert den Blick auf den Boden und übersieht dadurch die Rotorenblätter. Die sind an ihren Außenflächen haifischartig gezähnt, um den ärodymanischen Widerstand zu minimieren und so die Rotationsgeschwindigkeit zu optimieren. Die Reaktionsmöglichkeit des Vogels hält damit nicht Schritt. Den Rotmilan trifft es ähnlich. Auch er fixiert im Flug den Boden. Den im Außenradius mit einer Geschwindigkeit von rund 400 km/h rotierenden Flügeln vermag er nicht rechtzeitig auszuweichen. Ergebnis: Kopf ab, Flügel ab oder gleich gänzlich zerhackt. Quasi Fricassee.

Grausames Abschlachten

Noch schlimmer ergeht es Fledermäusen. Diese eleganten, dank ihres natürlichen Sonars geschickten Nachtflieger schaffen es selbst den mit Hochgeschwindigkeit rotierenden Windradpropellern auszuweichen. Jedoch erzeugen die Rotoren in ihrem eigen erzeugten Windschatten einen massiven Unterdruck, der für die ausgewichenen kleinen Flugkünstler nicht erkennbar ist. Der Unterdruck zerreißt ihnen die kleinen Lungen und die Tiere verrecken jämmerlich. Massenhaft. Wer empört sich darüber ?

Die mittlerweile erkennbaren Opferzahlen unter den Tieren führen dazu, dass sich endlich doch kritische Berichterstattung regt. So etwa in der Ausgabe 8/2019 der GEO. Immerhin traut man sich dort jetzt zu der sanften Fragestellung zur Windkraft „Gut für´s Klima, schlecht für die Natur?“ Die in GEO und auch in weiteren Fachpublikationen kurz resümierten Opferzahlen an Beispieltierarten sind nicht anders als dramatisch zu nennen: 3.600 Rotmilane. 10.000 Mäusebussarde. 250.000 Fledermäuse. Jedes Jahr. Die vormalige Population von mehreren hunderttausend Zeisigen geschreddert auf geschätzt nur noch 10.000. Abermilliarden von Fluginsekten: Vernichtet. Jedes Jahr. In Deutschland. Da erhält der Blick auf das Insektensterben und Vogelschwinden einen gänzlich anderen Blickwinkel, als dass man die bösen Landwirte und den Einsatz von Glyphosat allein verantwortlich machen kann, wie es die ökologisch bewegten und von Natur und landwirtschaftlicher Erzeugung entfremdeten Großstadtbürger kenntnisfrei und selbstgefällig gerne postulieren.

Eine Kanzlerin und ihr Wendehals

Ob wenigstens die amtierende Bundeskanzlerin, die sich in der Vergangenheit gerade in umwelt- und energiepolitischen Fragen wiederholt als beliebig wendehälsisch erwiesen hat, hier noch zum Umdenken in ihrer Ausstiegspolitik belehren lässt ? Das bleibt eher fraglich. Noch im Jahr 2003, damals Oppositionsfüherin im Deutschen Bundestag, griff sie die rot-grüne Bundesregierung wie folgt an:
Die Regierung setzt alles daran, ganze Märkte ins Ausland zu drängen. Ob Pharma-Industrie, Genforschung oder Kernenergie – viele Zukunftsbranchen werden aus Deutschland vergrault. Ich frage mich ernsthaft, womit sollen wir in Deutschland zukünftig unser Geld verdienen?  Vielleicht allein mit unrentabler Windenergie?” 

 

Der Autor ist persönlich erreichbar unter dietrich.kantel@gmx.de