Privacy Policy Speicher Archive - AG E+U - Die Realisten

Offener Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck

Das ganze Desaster der Energiewende in komprimierter Form eines  Offenen Briefes am 3o.o5.2022 an den Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gerichtet von Hans Ambos, ehemals Leiter der Radiochemie im Kernkraftwerk Biblis Leiter der Radiochemie (1976 bis 2005), seit 10 Jahren freiberuflicher Dozent für die IHK in Sachen Strahlenschutz, Kerntechnik, Physik und Ähnliches.

 

Sehr geehrter Herr Minister Robert Habeck,

als Wirtschafts- und Klimaminister arbeiten Sie an der Energiewende und an der „Dekarbonisierung“ Deutschlands zur Abwendung der „Klimakatastrophe“. Ihr Ziel ist 100 % „Erneuerbare“ in wenigen Jahren. Ihr „Osterpaket“ zur Energiewende lässt viele Fragen offen. Der Anteil von Wind- und Solarenergie beträgt nur 5 % am Primärenergieverbrauch (2021) in Deutschland. Durch den Doppelausstieg aus Kohle und Kernenergie entsteht eine gewaltige Versorgungslücke. Zudem explodieren die Kosten der Energiebeschaffung.

Sie trauen sich dennoch zu, die „Energiewende“ zu schaffen und sind überzeugt die notwendigen Kompetenzen zu haben. Vorsorglich sagen Sie aber schon mal: „Für die vielleicht arrogante Überheblichkeit bitte ich um Entschuldigung“. Sie wollen „große und harte Entscheidungen treffen!“ Meinen Sie damit die Kosten, die auf uns Bürger zukommen werden? Die Veränderungen des Landschaftsbildes? Die Strommangelwirtschaft? Darf man Ihnen dann entgegenhalten: „Bringen Sie die Lösung oder Sie sind das Problem.“

Weiterlesen

Vom Winde verweht – die Pellworm-Pleite

Lebendige Eindrücke aus einer „Smart region“
Von Peter Würdig

 

Bekannt ist, dass bei den sog. „Erneuerbaren“ bisher die Speicher fehlen, ohne die man das, was man den Menschen verspricht, nämlich „Klimaschutz“, nicht verwirklichen kann. Nun gibt es aber ein  bundesweit bisher einmaliges Projekt, mit dem man aus den bisher mit vielen Milliarden subventionierten „Erneuerbaren Energien“ noch irgendetwas Sinnvolles machen könnte, wenn man die dazu bisher überall fehlenden Speichereinheiten entwickelt und einsetzt. Für diesen Versuch bietet die sonnen- und windreiche Insel Pellworm ideale Voraussetzungen, von daher eigentlich eine ganz sinnvolle Idee. Wenn überhaupt irgendwo ein erster Schritt in Richtung Energiewende gelingen könnte, dann hier. Im Herbst 2013 wurde das Projekt „Smart region Pellworm“ mit feierlichen Reden der politischen Prominenz gestartet, und man hat nun so locker 7 Millionen Fördergelder untergebracht. Jetzt ist ein erster Bericht über die Ergebnisse dieses Experiments erschienen, und das  ist Anlass genug, sich näher mit dem Projekt zu befassen und sich auch durch einen smarten Besuch auf der Insel persönliche Eindrücke zu verschaffen.

Weiterlesen