Wie wir bereits berichteten, El Niño ist ein Klimaphänomen im tropischen Pazifik, bei dem sich die Meeresoberfläche vor der südamerikanischen Küste deutlich erwärmt. Das wirkt sich massiv auf das Wetter in Südamerika, Australien und Indonesien aus – und drückt die globale Durchschnittstemperatur spürbar nach oben. In einer wissenschaftlichen Arbeit [1] wird über magnetische Erscheinungen auf der Sonne für dieses Jahr El Niño vorausgesagt. Eine wissenschaftlich noch unsichere Voraussage! Wir geben den Bericht [2] unkommentiert wieder:
Klima, Einflussfaktoren
Das IPCC-Klimaszenario RCP 8.5 ist gestorben
Die im Bericht über das Emissionshandelssystem erwähnte Kritik des US-Klimawissenschaftlers Roger Pielke am IPCC-Klimaszenario RCP 8.5 greifen wir erneut auf. Auf diesem Szenario basieren die seit Jahren von Politikern und Medien der westlichen Welt (Ausnahme: USA) publizierten apokalyptischen Voraussagen über die Klimaentwicklung angesichts der steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre.
Das Emissionshandelssystem: Extrem teuer und ohne Klimaschutzwirkung
Die Europäische Union hat weitreichende Anpassungen am europäischen Emissionshandelssystem (ETS) vorgenommen [1], die teilweise als Abschwächung der ursprünglichen, strengeren Pläne gewertet werden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den CO2-Preis zu deckeln und die Einführung des neuen Handelssystems zu verschieben.
Globale Temperaturabnahme kommt momentan zum Stillstand

Globale Temperatur in der unteren Atmosphäre Im März 2026. Quelle: Spencer [1]
Die seit Ende 2024 abnehmende Temperatur ist seit drei Monaten zu einem Stillstand gekommen. Sie liegt mit nunmehr 0,38 0C über dem langjährigen Mittel. Satelliten tragen Instrumente, die die natürlichen Mikrowellen-thermischen Emissionen von Sauerstoff in der Atmosphäre messen. Die Intensität der Signale, die diese Mikrowellenradiometer bei unterschiedlichen Mikrowellenfrequenzen messen, ist direkt proportional zur Temperatur verschiedener, tiefer Atmosphärenschichten.
Was geschieht bei Absorption der Infrarotstrahlung durch CO2?
Ein physikalischer Exkurs
Das bei der Verbrennung unserer Energieträger erzeugte Kohlenstoffdioxid CO2 wird von Mal zu Mal mehr versteuert. Wir merken es an den steigenden Gas-, Öl- und Spritpreisen. Umso mehr bedarf es der Klärung, ob und in welchem Umfang das zu 0,042 % (420 ppm) in der Luft vorhandene CO2 Einfluss auf das Klima hat.
Das vom Menschen verursachte CO2 ist nach Ansicht des UN-IPPC (Weltklimarat) der maßgebliche Verursacher der zunehmenden Erdtemperatur. Anerkannte wissenschaftliche Beweise für diese Ansicht gibt es nicht. Wesentliche Einflussfaktoren des Klimawandels wie Sonneneinstrahlung und Sonnenaktivität, Wolkenbildung, Pazifische Dekaden-Oszillationen, El-Niño-Ereignisse und auch Planetenkonstellationen bleiben in den Wetter-Modellmodellierungen unbeachtet, weil sie sich der mathematischen Erfassung entziehen. Sämtliche Berichte des Weltklimarates und darauf fußende politische Programme beruhen auf Hypothesen und Theorien, die am Beispiel der Erderwärmung in nahezu allen Fällen zu einer deutlichen Überschätzung der eingetretenen Erderwärmung führten.
CO2, eine Bedrohung für die Erdtemperatur?
Solange die Klimawissenschaft nicht unwiderlegbare Beweise für die tatsächliche Wirkung des CO2 auf die Entwicklung der Erdtemperatur vorlegen kann, wird die politische Sichtweise des Klimawandels auf der Basis hypothetischer Modellannahmen die kontroverse Diskussion dieses Themas in der Öffentlichkeit nicht beigelegt werden können. Die zahlreichen von anerkannten Meteorologen und anderen Wissenschaftlern vorgelegten Statements über die nur geringe Wirkung des atmosphärischen CO2 blieben in der Politik bisher ohne Resonanz.
Der Bundesregierung wird ihr Klimaschutzgesetz „um die Ohren gehauen“

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Das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm 2023 bedarf ergänzender Maßnahmen, um das nationale Klimaziel einer Senkung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 65 Prozent bis 2030 zu erreichen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG v. 29.1.2026, Az. 7 C 6.24) in Leipzig entschieden [1].
Die Bundesregierung hat auf der Grundlage des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) am 4. Oktober 2023 das Klimaschutzprogramm 2023 beschlossen, das die zur Erreichung des nationalen Klimaziels für 2030 beschlossenen Maßnahmen enthält. Der (Anm.: vom Bund finanziell geförderte) Kläger DUH begehrt die Ergänzung dieses Programms, weil er weitere Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels als erforderlich ansieht [1].
Weiterhin ungewöhnliche Schneefälle auf der Nordhalbkugel
Innerhalb von nur acht Tagen hat die Schneedecke auf der Nordhalbkugel um 4,34 Millionen km² zugenommen – der größte Zuwachs in der Neuzeit [1].
Die Wetterkapriolen halten offenbar noch an. Sollte Valentina Zharkova mit ihrer Prognose der Abkühlung in den nächsten Jahren Recht behalten und damit die von UN und IPCC seit Jahren verbreiteten Apokalypse von der Überhitzung des Planeten widerlegen?
RWI plädiert für Verschiebung der Klimaschutzziele
Nach Ansicht des Essener Institutes RWI gebe es gute Gründe, die Treibhausgas-Neutralität erst für das Jahr 2050 anzustreben [1]. Deutschland soll laut Klimaschutzgesetz bereits im Jahr 2045 klimaneutral werden und somit fünf Jahre früher als die Europäische Union (EU). Im Verbund mit anderen Wirtschaftsverbänden forderte auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) im Jahr 2025, das deutsche Klimaneutralitätsziel von 2045 auf 2050 zu verschieben, denn Teile der Industrie sehen im schärferen nationalen Ziel einen Nachteil für hiesige Unternehmen. Ebenso die FDP forderte in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025, das Zieljahr 2045 an das EU-Zieljahr 2050 anzugleichen. Diese Forderung geht auf das vom ehemaligen FDP-Vorsitzenden Christian Lindner (2024) verfasste Papier zur „Wirtschaftswende Deutschland“ zurück.
Winterkapriolen 2025/2026 nichts Ungewöhnliches
Das Winterwetter macht mal wieder Kapriolen. Zum Jahreswechsel wurde es richtig eisig und zu Beginn des neuen Jahres fiel bis weit in den Norden Deutschlands Schnee. Wintersturm ELLI sorgte dann für Glatteis, Chaos und viele Unfälle. Die Kaltluft bleibt laut Wettervorhersage also weiterhin wetterbestimmend, voraussichtlich auch noch in der ersten Februarwoche.
Auf die Spitze trieb es das Winterwetter auf der Halbinsel Kamtschatka im äußersten Nordosten Russlands. Erschreckende Bilder von gigantischen Schneefällen flimmerten über den Fernsehbildschirm. Aktuell werden Rekordschneehöhen in Shippiro/Japan gemeldet, ebenso arktische Temperaturen in den USA und Rekordtiefstwerte in Kanada.