Das CO2 hat sich als hauptverantwortliches Gas für den allmählichen Anstieg der Erdtemperatur derart in den politischen Köpfen festgesetzt, dass eine Korrektur dieser Ansicht als aussichtlos erscheint. Ohne vorausgehende Planung, Machbarkeitsstudien und Kostenkalkulationen wurde der Umstieg auf erneuerbare Energien, der Ausstieg aus der Kernenergie und bald auch aus der Kohle, die Verringerung der CO2-Emissionen hin zu Netto-Null, die generelle Umstellung fossiler Energien auf Elektrizität und der Ausbau der Elektromobilität zu einem scheinbar unumstößlichen politischen Ziel.
Die große Transformation, Thema der Ausführungen der Exkanzlerin Angela Merkel auf dem Weltwirtschaftsforum 2020 in Davos, hat sich insbesondere für Deutschland als ein Prozess der Deindustrialisierung erwiesen. Die Energiewende als ein Element dieses Prozesses steckt in einer Sackgasse, ein Prozess, der nur durch beträchtliche staatliche Subventionen am Leben erhalten wird. Mit Subventionen, die keine Innovationen erzeugen. Sie können bestenfalls kostendämpfend wirken, aber sie beseitigen nicht die Fehler der Energiewende, sie verschlimmern sie vielmehr.
Aber auch der Bürger leidet inzwischen aufgrund dieser einseitigen Politik. Die deutschen Maßnahmen wie CO2-Bepreisung oder höhere Energiekosten verteuern unser Leben unnötigerweise.
Nahezu unglaublich ist, wie es zu dieser Öko-Ideologie kam. Schon 2019 hatte Hartmut Bachmann die Lüge der Klimakatastrophe im gleichnamigen Buch beschrieben. Mit Hilfe der künstlichen Intelligenz aber wird das Ausmaß der Machenschaften deutlich.
Die US-Amerikaner erfanden das Märchen aus wirtschaftlichen Gründen, die Deutschen verbreiteten es wider besseres Wissen. Spitzen-Politiker bestätigen: Mit KI kommt man dem gigantischen Klimaschwindel auf die Schliche. Mit diesen Zeilen beginnt Dagmar Jestrzemski ihren Artikel [1], aus dem wir auszugweise zitieren:
- „Die Ölkrise 1973/74, ausgelöst durch das Ölembargo der OPEC-Staaten während des Jom-Kippur-Krieges, hatte weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und den Alltag. Sie markierte das Ende der Nachkriegs-Boomjahre und führte zu einem Umdenken in Energie- und Umweltfragen. Die Krise führte zu einer verstärkten Suche nach alternativen Energiequellen und Bemühungen um Energieeffizienz (z.B. verbesserte Wärmedämmung).“
- „Die Treibhausgastheorie spielte den USA während der Ölkrise der 1970er Jahre insofern in die Hände, als sie wissenschaftliche Argumente für eine Abkehr vom ausländischen Öl lieferte und den Umbau der eigenen Energieversorgung forcierte, ohne primär als politisches Druckmittel gegen die OPEC zu erscheinen.“
- „Carters Regierungsapparat, insbesondere der Geophysiker Frank Press, initiierte Studien, um die Problematik in die Energiepolitik zu integrieren.“
„Tatsächlich beauftragte Press nachweislich verschiedene Wissenschaftler, die teils bei US-Behörden beschäftigt waren, mit der Erstellung von Memos und Kurzstudien zu dieser Frage. Daraufhin veröffentlichte die National Academy of Sciences 1979 auf Anfrage des Weißen Hauses den wegweisenden Charney-Bericht „Carbon Dioxide and Climate: A Scientific Assessment“. Das Ergebnis war die Warnung, dass eine Erwärmung der Erde um etwa drei Grad Celsius wahrscheinlich sei. Ebenfalls wurde 1979 die „JASON Group“, laut KI „eine unabhängige Gruppe von Wissenschaftlern“, mit einer Untersuchung beauftragt, um die langfristigen Auswirkungen von CO₂-Emissionen auf das Klima zu prüfen. Der Bericht bestätigte, dass eine Verdoppelung von CO₂ in der Atmosphäre zu einem signifikanten Temperaturanstieg führen würde. So gelang es tatsächlich, dass die unwahre CO₂-Theorie aus dem 19. Jahrhundert binnen weniger Jahre zur physikalischen Wahrheit erhoben wurde, obwohl sie von Albert Einstein bereits 1917 widerlegt worden war.
Doch der CO₂-Aktivismus hat viele Väter. Die Verantwortung ist nicht mehr zu verorten! Seit den 1970er Jahren bemühten sich einflussreiche Politiker in den USA und Deutschland über internationale Organisationen wie das IPCC, die WMO, das IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis) und andere, die CO₂-Treibhausgastheorie national und international zu implementieren und wirksam zu verbreiten. Sogenannte „ehrgeizige Zielmarken“ auf dem Weg zu dem „Netto-Null“ – in Bezug auf CO₂-Emissionen – werden den Staaten seit dem Kyoto-Protokoll von 1997 vorgegeben. Binnen weniger Jahre wurde durch die Arbeit diverser Organisationen und NGOs tatsächlich erreicht, dass die CO₂-Falschbehauptung als eine Gefahr für die Menschheit zur physikalischen Wahrheit avancierte.
Zu derartigen Narritiven hat sich der deutsch-amerikanische Atmosphärenphysiker und Meteorologe Professor Gerhard Kramm mehrfach in E-Mails kritisch geäußert: „Da die statistische Beschreibung von meteorologischen Größen auf Messdaten der Vergangenheit beruht, ist der Begriff des Klimaschutzes barer Unsinn. Man kann solche Daten allenfalls gegen Missbrauch schützen, mehr auch nicht. Wer auf die sogenannten Klimamodelle hinweist, der hat überhaupt nicht begriffen, was da getrieben wird. Das ist Spekulation mit numerischen Modellen, sicherlich die teuerste und dümmste Form der Spekulation.“
Kramm weiter: „Die CO₂-Treibhausspekulation wurde in Deutschland von der Kernenergie-Lobby unter der Führung des von-Weizsäcker-Schülers (gemeint ist Carl Friedrich von Weizsäcker) Wolf Häfele (1927–2013) als Waffe gegen den Konkurrenten ‚Kohleverstromung‘ seit 1973 gezielt eingesetzt. Nachdem Häfele, bekannt als ‚Vater des Schnellen Brüters‘, 1973 zum Direktor des IIASA-Projekts ‚Energiesysteme‘ ernannt worden war, begann die Anti-CO₂-Propaganda. Die Behauptung, dass die Minderung der CO₂-Konzentrationen ‚nach Kenntnis aller Klimaforscher nützlich für die heutigen und erst recht künftigen Menschen sei‘, ist haarsträubender Unsinn. Bis heute existiert nicht die Spur eines Beweises, dass die atmosphärische CO₂-Konzentration irgendeine der 29 verschiedenen Klimate, wie sie gemäß der Koeppen-Geiger-Klimaklassifikation abgebildet sind, überhaupt beeinflusst.“
Weitere Artikel, die sich kritisch mit der CO2-Treibhaus-Hypothese auseinandersetzen, erschienen hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier.
[1] https://paz.de/artikel/die-grosze-klima-luege-mit-co-a17269.html