Irlands Klimapolitik im Spannungsfeld der Zeitenwende

 

Irland repräsentiert das Spannungsfeld zwischen bestehendem und erwünschtem neuen Wirtschaftsmodell noch viel besser, als es Deutschland tut.

Oscar Wilde hatte leicht reden „Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet.

Die grüne Insel nutzt seine reichhaltig vorhandenen saftigen, grünen Wiesen für seine treibhausgaslastige Landwirtschaft. Gleichzeitig etablieren sich urbane Zentren, allen voran Dublin, als Hotspots für energiehungrige Rechenzentren in Europa. 

Irland droht seine Klimaziele zu verfehlen,[1] Deutschland ebenso.[2] Interessenkonflikte werden dabei naturgemäß zunehmen.

Der Tunnelblick auf Treibhausgasemissionen durchkreuzt jedwede rationale Bewertung von nachhaltigen Wirtschaftsstrategien. Dieser Meinung ist nicht nur das ‚Irish Climate Science Forum‘.[3]

Irlands Landwirtschaft

2024 betrugen Irlands Gesamtemissionen 53 Mio t CO2e.[4] Auf das Konto der Landwirtschaft gehen davon 38%, und damit ist sie der mit Abstand größte Emittent von Treibhausgasen in Irlands Wirtschaft.[5] Rinderhaltung zur Produktion von Milch und Fleisch ist in diesem Sektor der wichtigste Faktor. Alleine die Viehhaltung ist für ~22% der Gesamtemissionen verantwortlich.[6] Einsamer Spitzenreiter, wenn es um Emissionen von Treibhausgasen bei der Produktion von Nahrung generell geht, ist die Rinderhaltung.[7]

In Irland leben mehr Rinder (~7 Millionen) als Menschen (~5 Millionen), um eine Vorstellung von Größenordnungen zu bekommen.

Deutschlands Gesamtemissionen sind um eine Größenordnung höher: 2024 und 2025 waren es ~649 Mio t CO2e.[8] Hier sind energiebedingte Emissionen (die Verbrennung von fossilen Brennstoffen zur Erzeugung von Strom und Wärme) mit 83% der größte Emittent von Treibhausgasen, gefolgt von Industrieprozessen (7%) und Landwirtschaft (8%).[8]

Die Klimaziele für 2030 werden aller Voraussicht nach von beiden Ländern verfehlt werden.[1, 2] Bei der Suche nach Sündenböcken ist man daher in beiden Ländern schnell erfolgreich, nämlich die Landwirtschaft und die Verbrennung fossiler Brennstoffe in allen Lebensbereichen.

Die Zeitenwende

Die Klimapolitik mit einseitiger Ausrichtung auf die Reduktion von Treibhausgasen zwingt allen EU-Staaten eine Zeitenwende bzgl. Wirtschaftspolitik auf. Irland hat dabei ein noch viel größeres Problem als Deutschland.

Rinder können nur in sehr begrenztem Ausmaß dazu ‚gebracht werden‘ weniger Methan auszustoßen. Trotzdem versucht man es mittels Züchtung emissionsärmerer Tiere, oder der Verabreichung von Futterzusätzen, die die Methanbildung durch Bakterien im Pansen des Rindermagens verringern. Die einfachste und wirkungsvollste Methode ist allerdings das ‚Rinder-Aus‘, oder ‚Culling‘. Besondere Aufmerksamkeit erhielt im Jahr 2023 die Schlagzeile, dass 200.000 Rinder geschlachtet werden sollen … damit die Klimaziele nicht gefährdet werden.[9]

Der Zweck heiligt die Mittel?! Außerhalb der britischen Inseln, also auch Deutschland, war der Aufschrei von Tierschutzverbänden kurz und leise. Klimaziele sind schließlich allen anderen Zielen übergeordnet.

Es ist unbestreitbar, dass Deutschland strauchelt, seine Energieversorgung auf wetterabhängige Energiequellen, wie Wind und Sonne, umzustellen: nach einem Vierteljahrhundert Energiewende steuern Wind und Sonne lediglich etwa 10% zur Primärenergie bei und das, naturgemäß, nur auf den Jahresdurchschnitt gemittelt.[10] Die anderen Sektoren werden durch Gesetzesvorgaben geregelt, die nur theoretisch auf dem Papier Sinn ergeben. Abstrakt gesehen besitzen sie Ähnlichkeiten mit den Bestrebungen der irischen Klimapolitik: das ‚Rinder-Aus‘ ähnelt dem ‚Verbrenner-Aus‘, irische Futtermittelzusätze und Rinderzüchtung sind abstrakt gesehen mit dem deutschen Gebäudeeffizienzgesetz vergleichbar.

Die Praxis, bzw. die normative Kraft des Faktischen, zeigt jedoch die Grenzen der Machbarkeit auf, denn alle Maßnahmen hinken weit hinter den Zielvorgaben hinterher.

Carbon Leakage

Unter diesem Begriff versteht man, das Treibhausgasemissionen, die in einem Land eingespart werden, in einem anderen Land wieder emittiert werden, auch Wasserbetteneffekt genannt. Ein kürzlich erschienener wirtschaftspolitischer Beitrag gibt einen positiv gefärbten Überblick.[11]

Deutschland schönt seine Klimabilanz zum Beispiel durch Produktionsverlagerungen: BASF hat z.B. die Chemieproduktion von Deutschland (Ludwigshafen 1) nach China (Ludwigshafen 2) verlagert. Die Emissionen gehen zu Lasten Chinas.

Auch durch Importverlagerung entsteht Carbon Leakage: Stahl wird in Deutschland immer teurer, was bedeutet, dass die Inlandproduktion abnimmt, und der Versorgungsunterschied durch Stahlimporte, z. B. aus Indien, ausgeglichen werden muss. Die Emissionen gehen zu Lasten Indiens.

Diese Vorgänge polieren die deutsche Klimabilanz auf, führen aber direkt zum Abschmieren der deutschen Wirtschaft.

Produktionsverlagerung und Importverlagerung können am besten kurz und humoristisch mit folgendem Zitat (es wird dem Baron de Rothschild zugeschrieben) zusammengefasst werden: „Das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders“.

Irland kann dieses Modell jedoch nicht auf seine Rinderherden anwenden. Irische Rinder müssten sozusagen permanent auswandern: Das getötete Rind in Irland wird durch ein neues, lebendes Rind anderswo ersetzt, z.B. in Brasilien. Die Emissionen gehen zu Lasten Brasiliens.

Die Menschen wollen ja weiterhin Rindfleisch essen. Nur wenn das nicht mehr existierende irische Rind nicht ersetzt wird, dann hat Irlands Politik tatsächlich einen Beitrag zum Klima geleistet, aber nur dann. Der Klimaeffekt wäre jedoch nicht messbar.[3b] Dafür wären Wirtschaftseffekte und soziale Spannungen umso deutlicher messbar.[3a, c]

Der Vergleich der zur Verfügung stehenden Strategien von Deutschland und Irland zeigt besonders deutlich und brutal, was die Klimapolitik bewirkt: In Irland bedeutet ‚Rind weg = permanent weg‘. In Deutschland bedeutet ‚Chemie- und Autoproduktion weg = potentiell temporär weg‘. Theoretisch könnte Ludwigshafen 2 wieder schließen und Ludwigshafen 1 wieder so werden wie früher. Das sind jedoch Träumereien. BASF kann jederzeit woanders produzieren. Ein irischer Rinderzüchter bekommt woanders wohl eher kein Bein auf die Erde.

Es bestehen Maßnahmenkataloge zwecks Ausgleich von Carbon Leakage.[3a, 11] Sie können nur als planwirtschaftliche Maßnahmen bezeichnet werden. Sie kaschieren die Konsequenzen der Klimapolitik. Sie sind teuer und letztendlich desaströs für die eigene Wirtschaft.[3c]

Treibhausgasbilanz

Die Bewertung von Bilanzen jeglicher Art ist ein Minenfeld: „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, sagte Winston Churchill so treffend. Es ist eine Wissenschaft für sich, es ist eine subjektive Wissenschaft, und damit per Definition auch eigentlich keine Wissenschaft im Sinne von Karl Popper (‚Objektive Erkenntnis‘). Die Auswahl der Bewertungskriterien ist immer willkürlich, deren Gewichtung sowieso. Tricksereien sind daher keine Grenzen gesetzt. Selbst die Wissenschaft streitet hier kräftig.[6] Eindeutige Antworten gibt es nicht.

Verbrenner-Aus‘ und ‚Rinder-Aus

Jüngstes Beispiel ist eine Neubewertung der Klimabilanz von E-Autos durch eine Studie der TU München.[12] Die Realisten haben das Ergebnis erwartet,[13] die Ideologen sind überrascht: E-Autos sparen nur 41% CO2.[12] TU München-Präsident Thomas Hofmann spricht deshalb von einer „substanziellen Fehlsteuerung der Europäischen Politik in ihrer Klimastrategie“.[12]

Das, was hinten rauskommt, hier der Auspuff, ist mitnichten aussagekräftig für Bewertungen über die Klimalastigkeit des E-Autos. Klar ist, dass das ,was reingeht, CO2-lastig ist, nämlich die Produktion des E-Autos, inklusive Batterie. CO2-lastig ist auch der Strom zum Antrieb, insbesonder in Deutschland: Deutscher Strom ist schmutzig (330 g pro kWh), sogar schmutziger als Strom im EU-Durchschnitt (210 g CO2 pro kWh) und Strom von Irland (256 g pro kWh).[10, 14]

Bei Rindern ist es umgekehrt zum E-Auto: Das, was beim Rind hinten rauskommt, Methangas, geht definitiv zu Lasten der Treibhausgasbilanz. Darüber bestehen keine Meinungsverschiedenheiten. Die entscheidende Frage ist vielmehr, ob und wie viel Rindfleisch jeder, also die Menschheit insgesamt, essen möchte.[7] Wenn Verzicht unrealistisch und daher keine Option ist, dann gilt es den für Natur, Umwelt und Wirtschaft besten Standort für Rinderzucht zu wählen.

Eine interessante Kennzahl zur Bewertung der Klimabilanz von Rinderzucht ist folgende: Emittierte CO2e pro erzeugtem Kilogramm Rindfleisch. Das ist analog der Bewertung von grünem Strom (emittierte CO2e pro erzeugte kWh). Irland schneidet im internationalen Vergleich sehr gut ab:[15]

  • Irland: 19 kg CO2e
  • EU-Durchschnitt: 22 kg CO2e
  • Brasilien: 80 kg CO2e (mit Landnutzungsänderung)
  • Brasilien: 48 kg CO2e (ohne Landnutzungsänderung)

Das oben angeschnittene Carbon-Leakage-Thema kommt hier voll zum Tragen: Das Rind, das in Irland oder in einem anderen EU-Land verschwindet, wird außerhalb der EU wieder auftauchen: Brasilien wäre ein heißer Kandidat, und der ökologische Fußabdruck wäre in Brasilien signifikant größer als in Irland. Die irische Wirtschaft, der irische Bauer und die Umwelt haben dadurch nur Nachteile. Dagegen erhält der nach China ausgewanderte deutsche Autobauer oder Chemieriese immerhin noch eine ökonomische Brücke zum Mutterland.

Umweltbilanz, Wirtschaftsbilanz, Gesellschaftspolitische Bilanz

In allen Fällen ist für die globale Klimabilanz null erreicht (Wasserbetteneffekt), jedenfalls nichts Positives.[3a] In Brasilien, und anderswo, verschwindet in immer stärkerem Maße Regenwald zwecks Nutzung für menschliche Siedlungen, Ackerbau und Viehzucht.[16]

Der verschwundene Regenwald wird bestimmt nirgendwo anders wieder auftauchen. Das ist sicher. Er ist weg, und mit ihm viele Tier- und Pflanzenarten, und ‚weg‘ bedeutet hier unwiderruflich weg. Die grüne Lunge der Erde ist durch fehlgeleitete EU-Klimapolitik im Bereich Landwirtschaft ein Stück mehr in Gefahr.[16]

Nimmt man die EU-Klimabrille ab, dann sieht man plötzlich klar. Für Rinderzucht (und allgemein Landwirtschaft) sind andere Faktoren von unmittelbar viel größerer Wichtigkeit: In Irland fressen die Rinder saftiges, grünes Gras auf schon seit jeher vorhandenen grünen Wiesen (keine Landnutzungsänderung), und verbrauchen fast ausschließlich grünes Wasser (d.h. Regenwasser). Der Tunnelblick der Klimapolitik blendet das aus.[16]

In Bezug auf ökologische Faktoren, wie Flächenverbrauch und Wasserverbrauch schlägt der Standort Irland also eindeutig den potentiellen Wettbewerber Brasilien. Damit ist die Frage nach der Umweltbilanz der EU-Klimapolitik also klar beantwortet.

Die Frage nach der Wirtschaftsbilanz kann jeder für sich beantworten: Die Bewertung von komplexen Zahlenreihen ist dazu nicht erforderlich. Die gesellschaftliche Bilanz zeigt ebenfalls spürbar für jeden in die falsche Richtung. Politischen Spannungen nehmen zu, das muss man ganz nüchtern feststellen. Deutschland erleidet außerdem seit einigen Jahren eine Nettoabwanderung von deutschen Fachkräften (2/3 sind unter 40).[17] Das muss strenggenommen auch unter der Rubrik Carbon Leakage diskutiert werden; freilich sind die Zusammenhänge und Motive der Nettoabwanderung schwierig zu ermitteln.

Wenn von der Rettung des Klimas die Rede ist, dann müssen auch die Umweltbilanz, das Wirtschaftsbilanz und die gesellschaftspolitische Bilanz mit einbezogen werden.[3a, c]

Klimasiege sind Pyrrhussiege

Ganz Irland steuert pro Jahr einen Beitrag von 53 Mio t CO2e zu den global emittierten ~53000 Mio t CO2e bei,[18] also 0,1% der globalen Emissionen. Selbst wenn, rein hypothetisch betrachtet, die gesamte Landwirtschaft samt Rinderbestand in Irland ausgelöscht, und nicht ersetzt werden würde, dann würde diese bestialisch zu Ende gedachte Klimapolitik einen Beitrag von 0,038% zu den globalen Emissionen leisten. Irland würde dann seine Klimaziele erreichen und hätte eine reine Klimaweste. Die Welt muss den fehlenden irischen Beitrag zur Ernährung jedoch irgendwie ausgleichen: ‚Back to square one‘, wie man im Englischen sagen würde.

Deutschland steuert ~1,3% zu den globalen Emissionen bei. Dieser Beitrag ist um eine Größenordnung höher als die von Irland. Von einer Vorreiterrolle für andere Länder kann nicht die Rede sein, denn niemand folgt oder wird folgen.[19] Deutschland und Irland sind noch nicht einmal verpflichtet zum Klimaschutz.[19]

Für Deutschland gilt dasselbe wie für Irland: der totale Wegfall beider Volkswirtschaften wird im Klima keine messbaren Spuren hinterlassen.[3a]

Klimasiege sind Pyrrhussiege, die bezahlt werden müssen, und beim derzeitigen Kurs wird die Währung wahrscheinlich Armut sein mit all den daraus folgenden sozialen Spannungen.[3a,c]

KI ist Wachstumstreiber und Energiefresser

Unstrittig ist, dass KI weltweit der Haupttreiber für künftiges Wirtschaftswachstum sein wird. Die Kehrseite ist, dass KI sehr energiehungrig ist. KI benötigt viel und grundlastfähigen Strom. Wetterabhängige Energiequellen wie Wind und Sonne können beides nicht gewährleisten. Nicht einmal bei optimalen Bedingungen, wie im Juli 2026, machen Wind und Sonne den Job, den die Ideologen ihnen ständig zuschreiben.[20]

Wenn Kernenergie keine Option sein soll, dann müssen fossile Energieträger einspringen. Weder Irland noch Deutschland können sich zusätzliche Energiefresser leisten, sonst ist die nationale Klimabilanz ruiniert.

An KI geht aber definitiv kein Weg vorbei. Also muss man Opfer bringen!? Deutschland verlagert seine energieintensive Industrie ins Ausland. Damit erkauft man sich eine rechnerisch weiße Klimaweste und, viel wichtiger, ein reines Klimagewissen.

Wie teuer diese Politik ist, das spüren in Deutschland immer mehr Menschen. Irlands Transformation ist noch drastischer, noch radikaler. Opfert Irland, etwas überspitzt formuliert, seine Landwirtschaft bzw. Rinderwirtschaft für energieintensive Rechenzentren? Opfert Deutschland seine Industrie für ein reines Klimagewissen? Es sind zumindest Gedanken, die sich aufdrängen.

Fazit

Das Beispiel Irland zeigt besonders eindrucksvoll die Irrationalität der EU-Klimapolitik.

Natürlich gewachsene und effizient funktionierende Wirtschaftssektoren werden einer absurden Klimaideologie geopfert. Das Phänomen Carbon Leakage negiert sämtliche Bestrebungen die globalen CO2-Emissionen zu verringern.

Nur rein rechnerisch, aber befreit von Sinn und Verstand, können einzelne Länder ihre CO2-Bilanz reduzieren. Für Deutschland und Irland betragen die Beiträge zur globalen Klimabilanz lediglich ~1,3% bzw. 0,1%. Die Anteile sinken von Jahr zu Jahr, weil die Emissionen global gesehen steigen, und zwar von Jahr zu Jahr.[18a, b]

Die EU-Klimapolitik gefährdet die irische Wirtschaft direkt, und aufgrund des Carbon-Leakage-Effekts indirekt den brasilianischen Regenwald.

Die grüne Insel kann einen wichtigen Beitrag leisten zum Erhalt der grünen Lunge, wenn es ihre, hier wörtlich gemeinten, natürlichen Ressourcen weiterhin sinnvoll nutzt.

Welche der Realitäten soll man folgen, den geschaffen (durch EU-Klimapolitik) oder den natürlichen (durch die Natur)? George Bernard Shaw gibt eine mehrdeutige Antwort auf diese Frage: „Der vernünftige Mensch passt sich der Welt an. Der unvernünftige Mensch versucht beharrlich, die Welt zu verändern. Daher hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab.“

Abkürzungen: 

  • Mio t = Millionen Tonnen
  • kWh = Kilowattstunde 
  • CO2e = CO2-Äquivalente: Um die Wirkung verschiedener Treibhausgase vergleichbar zu machen, hat das Expertengremium der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) das sogenannte «Globale Erwärmungspotenzial» (Global Warming Potential) definiert. Dieser Index drückt die Erwärmungswirkung einer bestimmten Menge eines Treibhausgases über einen festgelegten Zeitraum (meist 100 Jahre) im Vergleich zu derjenigen von CO₂ aus.[21]
  • KI = Künstliche Intelligenz

Quellen:

[1]Ireland will be close to meeting the first carbon budget, but nearly all sectors are on track to exceed their sectoral emissions ceilings for the second carbon budget by 2030“. https://www.epa.ie/news-releases/news-releases-2026/epa-projections-show-ireland-remains-off-track-for-2030-climate-.php

[2]Es bestätigt und verschärft sich hingegen, dass Deutschland seine Ziele zur EU-Klimaschutzverordnung (Effort Sharing Regulation, ESR) zwischen 2021 und 2030 deutlich zu verfehlen droht“. https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/20250314-klimaziele-bis-2030-erreichbar.html

[3] Irish Climate Science Forum (ICSF), https://www.icsf.ie/: [3a]The climate and energy policies emanating from a supposed “climate crisis” are leading Ireland and Europe into economic decline, doing nothing for climate.“ [3b]The climate impact of agricultural emissions is negligible and therefore the agricultural sector should be positively further promoted, not curtailed.“. [3c]The gigantic expenditure being dedicated to mitigation initiatives under the Climate Action Plans will have imperceptible impact on climate and may prove to be the biggest waste of money in the history of the State.“

[4] https://www.iea.org/data-and-statistics/data-tools/greenhouse-gas-emissions-from-energy-data-explorer

[5] https://www.epa.ie/our-services/monitoring–assessment/climate-change/ghg/agriculture/?utm_source=chatgpt.com

[6] https://euractiv.com/de/news/irland-steht-in-der-kritik-weil-es-die-auswirkungen-der-rinderhaltung-auf-das-klima-herunterspielt/

[7] https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/essen-wir-das-klima-auf

[8] https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland

[9] https://www.geo.de/natur/tierwelt/klimaschutz–irland-erwaegt-toetung-zehntausender-kuehe-33570952.html

[10] J. Schulz: „Märchen der deutschen Energiepolitik“; http://www.ageu-die-realisten.com/archives/9037/ und https://klimanachrichten.de/2026/08/24/maerchen-der-deutschen-energiepolitik/#more-11674

[11]EU setzt Instrumente gegen Wettbewerbsnachteile ein: Dazu gehören kostenlose Emissionszertifikate sowie der CO-Grenzausgleich (CBAM), der Importe entsprechend ihrer Emissionen bepreist. Ziel ist es, Leakage zu reduzieren und gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen“.  https://www.kielinstitut.de/de/publikationen/verlagerung-von-co2-emissionen-durch-eu-klimapolitik-ein-ueberblick-19643/. Anm. des Autors (J. Schulz): Leakage wird als Problem erkannt, ausgleichende Maßnahmen sind teuer und planwirtschaftlicher Natur, und das Emissionszertifikate-System würde nur bei globaler Ausweitung wirken.

[12] https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/verkehr/muessen-e-autos-neu-bewertet-werden-studie-der-tum-stellt-deren-klimabilanz-in-frage/

[13] K. Tägder: „Elektroautos aus Gründen des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung?“; https://www.ageu-die-realisten.com/archives/6675/

[14] https://ourworldindata.org/grapher/electricity-mix?mapSelect=DEU~IRL~OWID_EU27&source=total&metric=carbon_intensity&frequency=annual

[15] https://www.thedairysite.com/news/33603/ireland-scores-well-on-carbon-footprint-for-cattle

[16] J. Schulz: „Der Tunnelblick der Klimapolitik“; https://www.ageu-die-realisten.com/archives/7878/#more-7878

[17] https://mediendienst-integration.de/ein-und-auswanderung/auswanderung-aus-deutschland/wie-viele-deutsche-wandern-aus/

[18a] https://ourworldindata.org/greenhouse-gas-emissions; [18b] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37187/umfrage/der-weltweite-co2-ausstoss-seit-1751/

[19] Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski (Vortragende): „Warum wir nicht zum Klimaschutz verpflichtet sind“.  https://m.youtube.com/watch?v=LO3TxxUBhS0

[20] K. Tägder: „Ökostrom-Bilanz im sonnenreichen Juli 2026“; https://www.ageu-die-realisten.com/archives/9082/

[21] https://www.myclimate.org/de-de/informieren/faq/faq-detail/was-sind-co2-aequivalente/?etcc_med=SEA&etcc_par=Google&etcc_cmp=FAQs&etcc_grp=52004887623&etcc_bky=was ist ein co2 äquivalent&etcc_mty=b&etcc_plc=&etcc_ctv=420375070036&etcc_bde=c&etcc_var=EAIaIQobChMI4ejrotTNlgMVM11BAh17XwGrEAAYASAAEgIhMvD_BwE&gad_source=1&gad_campaignid=1316761673&gbraid=0AAAAADtH_mVMXR5u8uVdqKZxE9UbEdSRc&gclid=EAIaIQobChMI4ejrotTNlgMVM11BAh17XwGrEAAYASAAEgIhMvD_BwE