Fortführung des Status Quo der Energiewende ist nicht tragfähig

Hiermit weisen wir auf die bereits im September 2025 veröffentlichte Studie von Frontier-Economics „Neue Wege für die Energiewende („Plan B“)“ hin, die im Auftrag der Deutschen Industrie- und Handelskammer erstellt wurde [1]. Die im Wesentlichen auf die Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Studie stellt einen alternativen Ansatz für die Energiepolitik vor. Im Zentrum steht eine Energiewende, die technologieoffen ist, Kosten reduziert, Raum für Innovationen schafft und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit als Voraussetzung für wirksamen Klimaschutz ernst nimmt.

Dieser „Plan B“ verzichtet bewusst auf staatliche Detailsteuerung und starre Technologievorgaben und setzt stattdessen auf klare Ziele, Flexibilität und Effizienz. Er ist die Antwort auf das bisherige Narrativ einer vermeintlich alternativlosen, zentral gesteuerten Energiewende, die große wirtschaftliche Chancen verspricht, in der Realität jedoch oft zu erheblichen Belastungen führt.  Die Studie unterzieht dieses Narrativ einer Realitätsprüfung.

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Effekt der CO2-Reduzierung und wirtschaftliche Folgen

Deutschland strebt zum Schutz des Klimas weiterhin bis 2045 die Klimaneutralität an. Die Energieträger Kohle und Gas sollen zur CO2 Vermeidung bis zu diesem Zieldatum weitestgehend durch Elektrizität ersetzt werden.

CO2 ist in der Atmosphäre global verteilt. Wenn eine Tonne CO2 in Deutschland vermieden wird, in China, Indien oder Indonesien aber weiterhin beträchtlich CO2 emittiert wird, ist der unterstellte Klimaeffekt nahezu null. Asien ist der entscheidende Schauplatz: Die IEA erwartet, dass China, Indien und andere Schwellenländer den größten Teil des zusätzlichen Strombedarfs tragen. Gleichzeitig werden dort sowohl erneuerbare Energien als auch fossile Kraftwerke ausgebaut.

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