Diese Position vertritt die US-amerikanische „CO2-Coalition“. Jahrelang haben, nach Worten von Angela Wheeler*), die CO2-Koalition und unabhängige Wissenschaftler gewarnt, dass die fünfte US-amerikanische Nationale Klimabewertung (NCA5) [1] auf einem Sandfundament beruhe. Ihre dramatischen Katastrophenprognosen stützten sich stark auf den von den Vereinten Nationen geförderten Representative Concentration Pathway 8.5 (RCP8.5) und dessen Nachfolger SSP5-8.5 – beides extreme Vorhersagen von Kohlendioxidemissionen, die als realistisch betrachtet wurden [2].
Bereits 2017 stellten Wissenschaftler die weit hergeholten UN-Vorhersagen fest. Im August schlug die Trump-Regierung eine Änderung zu NCA5 vor, die anerkennt, dass die Emissionsprognosen unwahrscheinlich sind und die Bundespolitik nicht leiten dürfen. Dies sei eine willkommene Wiederherstellung der wissenschaftlichen Integrität.