CO2-Zertifikate verteuern die Energie massiv

…und verzerren die gesamte Wertschöpfungskette

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein für die Pflanzenwelt unabdingbares Spurengas unserer Erdatmosphäre. Ohne dieses Gas gäbe es kein Leben auf der Welt. Gleichwohl wird die CO2-Reduzierung in der Atmosphäre politisch gefordert, indem die Nutzung fossiler Brennstoffe künstlich verteuert wird, um sie zugunsten alternativer Energieträger wie Sonne und Wind zurückzudrängen. CO₂-Emissionen aus Kohle, Erdgas und Erdöl sollen nach Meinung der grünen Politiker fast aller Parteien Ursache für eine gefährliche Aufheizung der Erde sein. Doch dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis. Trotzdem soll die Verwendung von fossilen Brennstoffen in den nächsten zwei Jahrzehnten beendet werden. Die Fragwürdigkeit dieser politischen Logik ist an dem Ausstieg aus der Kernenergie zu messen, deren Stromerzeugung CO2-frei ist.

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Kernenergie – „Eine der zuverlässigsten Techniken zur Stromerzeugung“

Laut dem aktuellen World Nuclear Performance Report 2024 [1] der Word Nuclear Association (WNA) stieg die weltweite Stromproduktion aus Kernenergie im Jahr 2023 auf 2602 TWh an, im Vergleich zu 2544 TWh im Jahr 2022. Die Kernenergie deckt damit weiterhin rund 9% des weltweiten Strombedarfs und wird damit unter den sauberen Energiequellen nur noch von der Wasserkraft übertroffen.

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Gewaltige Schieflage bei der Stromversorgung zu Lasten der Verbraucher

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der geplante Ausbau der Windenergie- und Solaranlagen ohne eine geeignete Energiespeicherung in einem für die Verbraucher teuren Desaster enden wird. Eine geeignete, zudem wirtschaftliche Energiespeicherung ist Wunschdenken.

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Bakterien zersetzen Kunststoffmüll

Seit Jahren gibt es Warnhinweise und Kampagnen gegen Kunststoffmüll in den Ozeanen. Er wird in beträchtlicher Menge über Flüsse, Wind und durch Verklappung von Schiffen in die Meere gespült. Nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) „treiben inzwischen auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe. Doch was wir sehen ist nur die Spitze des Eisbergs, mehr als 90 Prozent der Abfälle sinken auf den Meeresboden und bleiben unserem Auge verborgen. Plastik ist im Meer nahezu unvergänglich, nur langsam zersetzt es sich durch Salzwasser und Sonne und gibt nach und nach kleinere Bruchstücke an die Umgebung ab.“

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Fehlanreize der „grünen“ EE-Förderung

Der Netz- und Speicherausbau wurde vor dem Erneuerbaren Energie (EE)-Ausbau im Hinblick auf den geplanten dominanten Anteil der Erneuerbaren von Anfang an sträflich missachtet. In umgekehrter Weise wäre „ein Schuh“ daraus geworden. Von Beginn der Energiewende an dominierte nicht der Netzausbau, sondern der durch das „Erneuerbare Energiegesetz“ (EEG) geförderte Anlagenbau. So verursacht die Energiepolitik horrende Kosten, deren Ende noch immer nicht abzusehen ist.

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Fortsetzung des deutschen Endlager – Trauerspiels

„Selbst bei einem idealen Projektablauf muss damit gerechnet werden, dass das Suchverfahren erst im Jahr 2074 abgeschlossen werden kann“, heißt es in einem Untersuchungsbericht des Öko-Instituts zum Stand der Endlagersuche, der im Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) abrufbar ist [1]. Wohlgemerkt: Das Suchverfahren, danach erst beginnen die zeitintensiven entscheidenden Prüf-, Eignungs- und Genehmigungsverfahren, die Klageverfahren nicht zu vergessen.

Die Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle (Standortauswahlverfahren) wird in Deutschland durch das Standortauswahlgesetz (StandAG) vom 5. Mai 2017 geregelt. Die Suche nach diesem Endlager wird sich einer Regierungsstudie zufolge ohne Planungsänderungen um Jahrzehnte verzögern [1]. Das StandAG hatte für die Standortauswahl 2031 vorgegeben. Ab 2050 sollte das Endlager nach abgeschlossener Prüfung betriebsbereit zur Verfügung stehen. Eigentlich!

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Wasserstoff für die Haushalte? Risiken, die man kennen muss.

Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle in der Chemie und der Metallverarbeitung. Erfahrungen im industriellen Umgang mit Wasserstoff gibt es daher reichlich. Die Bundesregierung sieht im Wasserstoff ein Schlüsselelement für die Energiewende. Bei Produktion, Speicherung und Transport von Wasserstoff gibt es jedoch spezielle Sicherheitsrisiken, die vor allem beim großflächigen Einsatz von Wasserstoff bis hin in alle Haushalte dringend beachtet werden müssen.

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Planungen von Windenergieanlagen bekamen rechtlichen Schuss vor den Bug

Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) NRW wirft Pläne für Windenergieanlagen über den Haufen, wenn diese auf Grundlage des Landesentwicklungsplans (LEP) NRW begründet werden. Das OVG Münster hat mit Urteil vom 21. März 2004 [1] [AZ.: 11 D 133/20.NE] den überwiegenden Teil der Festlegungen des 1. Änderungsverfahrens zum Landesentwicklungsplan für unwirksam erklärt. Das Urteil ist rechtskräftig und damit allgemein verbindlich. Anlass war der Normenkontrollantrag des BUND.

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HTR – Renaissance einer deutschen Entwicklung in China

Am 21. Dezember 2021 hat in China das erste Kraftwerk mit Kugelhaufenreaktoren den Betrieb aufgenommen [1]. Der HTR-PM – der «High-Temperature Gas-Cooled Reactor – Pebble Bed Module» ist eine mit Helium gekühlte Reaktoreinheit mit einer elektrischen Leistung von 200 MW. Seine Technologie geht auf die Pionierarbeit in Deutschland vor mehr als 50 Jahren zurück und baut auf den dort gemachten Betriebserfahrungen auf. Einen Überblick über die deutsche HTR-Historie gibt Urban Cleve [2], Jochen Michels wirbt für die politische Beachtung dieser deutschen Errungenschaft [3].

Deutsche Erfahrungen bestätigt

An den beiden Reaktormodulen der Anlage HTR-PM mit einer Leistung von jeweils 200 MWth wurden kürzlich zwei Sicherheitstests durchgeführt. Während der Tests wurde die aktive Stromversorgung komplett abgeschaltet, um zu sehen, ob die Abklingwärme passiv abgeführt werden kann. Die Reaktionen der Kernenergie und der Temperaturen in verschiedenen Reaktorstrukturen zeigen, dass die Reaktoren auf natürliche Weise ohne aktives Eingreifen abgekühlt werden können. Die Ergebnisse der Tests belegen zum ersten Mal das Vorhandensein einer inhärenten Sicherheit im kommerziellen Maßstab [4].

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Expertisen, die auch unsere Politiker gefälligst beachten sollten

In seinem heutigen Newsletter [1] mit dem Titel „Wissenschaftskommunikation: Das Science Media Center“ machten die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages*) auf Science Media Center Germany (SMC) [2] aufmerksam, das sich als Mittler zwischen Wissenschaft und Journalismus versteht.

Ein erster flüchtiger Blick auf das vom Center veröffentlichte Kapitel „Wie gelingt die Energiewende“ hinterlässt insofern einen positiven Eindruck, da die Probleme angesprochen und die Voraussetzungen für das Gelingen der Energiewende aufgezählt werden. Verschwiegen allerdings werden die Kosten für die Erfüllung der Voraussetzungen und deren wirtschaftliche Machbarkeit.

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