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Australische Klimaforscher erhalten neue Aufgaben

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– oder werden entlassen, weil das Ergebnis ihrer Wissenschaft “entschieden” sei.

Von Günter Keil

Seit mehreren Jahren propagieren die prominenten wissenschaftlichen Vertreter der Theorie von der anthropogenen globalen Erwärmung (AGW), dass diese Wissenschaft von einer angeblich überwältigenden Anzahl der Forscher mit eindeutigen Ergebnissen entschieden („settled“) sei und dass die Politik nunmehr mit massiven Eingriffen (Dekarbonisierung) handeln müsse. Gleichzeitig wurde und wird diese Behauptung als Totschlagsargument gegen alle Kritiker benutzt, die als unbelehrbare „Klimaleugner“ abqualifiziert werden, auch wenn es sich um renommierte Wissenschaftler handelt. Damit erspart man sich, auf deren fachliche Argumente eingehen zu müssen.
Die Politiker ließen sich davon beeindrucken und sie besorgen seit Jahren das Geschäft der AGW-Fraktion, die ihr Zentrum in der politischen Organisation IPCC („Weltklimarat“) hat, die ihrerseits seit Jahren wegen ihrer einseitigen und manipulativen, als Wissenschaft ausgegebenen Klimapolitik in der Kritik steht.

Die Pariser Klimakonferenz vom Herbst 2015 war das neueste und eindrucksvollste Beispiel für den Erfolg dieser wissenschaftlich eingekleideten politischen Propaganda.
„Science is settled; beyond debate“ war und ist das Motto.

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Globale Erwärmung?

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Die Antarktis kühlt dramatisch ab. Und die Arktis folgt.

Von Günter Keil

Den Lesern wird schon aufgefallen sein, dass in den Medien stets nur vom Meereis am Nordpol die Rede ist, das in der Tat abgenommen hat – so seit 1975 bis 2015 im Jahresmittel von 13,8 auf 12,2 Millionen Quadratkilometer (qkm).
Einerseits wird also die klimatische Situation in der Arktis so dargestellt, als ob ein massiver Rückgang der Eisfläche demnächst sogar die Nord-Ost-Passage im Norden Russlands für die Schifffahrt öffnen werde – andererseits wird die Situation am Südpol von den Medien schlicht ignoriert.
Damit wird stets die Geschichte vom harten Schicksal der Eisbären in der Arktis verbunden, die angeblich bald keine Eisschollen mehr vorfinden, auf denen sie leben und jagen können.
Was die Presse nicht berichtet, ist die in Ermangelung von verlässlichen Daten über die Eisbärenpopulationen unklare Situation, die eine Bewertung schwierig macht. Die bedeutende Internationale Union for Conservation of Nature IUCN hat 2014 folgende Zahlen festgestellt: Von den 19 Eisbären-Populationen mit insgesamt ca. 26.000 Tieren sind
• 3 abnehmend,
• 6 stabil,
• 1 zunehmend,
• und für 9 Populationen gibt es unzureichende Daten.
Die genauesten Daten stammen aus Kanada; in der Russland zugewandten Seite der Arktis leben die Populationen, über die man zu wenig weiß.
Unstrittig ist, dass eine dauerhafte Verringerung der Meereisfläche die Lebensbedingungen der Eisbären verschlechtern würde; ein weiterhin bestehendes Problem ist jedoch auch die Jagd. Was ebenfalls nicht allgemein bekannt ist: Heute leben eindeutig mehr Eisbären als vor 50 Jahren.

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Weltklimarat für Kernenergienutzung

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Können wir eigentlich noch klar denken? Wir hatten doch seit Jahrzehnten eine sicher funktionierende, zudem bezahlbare Stromversorgung in unserem Land. Jetzt wird sie rigoros und konzeptlos für extrem viel Geld umgebaut, für das alle Bürger aufkommen müssen. Sind wir uns der dramatischen wirtschaftlichen Folgen in all ihren Facetten bewusst? Sind Vernunft und Sachverstand in der Energiepolitik unseres Landes noch gefragt? Warum der Ausstieg aus der friedlichen Kernenergienutzung in Deutschland? Damit werden tausende, einst auf die Zukunft ausgerichtete, anspruchsvolle Arbeitplätze in den nächsten Jahren vernichtet, viele sind es bereits. Deutschland wurde mit seiner Energiewende, wie von etlichen Politikern erhofft, kein Vorbild. Im Gegenteil, das Ausland erklärt uns für verrückt, wie selbst Bundeswirtschaftsminister Gabriel feststellen musste. Weltweit wird die Kernenergienutzung ausgebaut. Aus überzeugendem Grund.

Was in deutschen Medien nicht publiziert wird: Der Weltklimarat setzt auf Kernenergie. Der International Panel on Climate Change (IPCC) unterscheidet drei verschiedene Typen von kohlenstofffreier Elektrizitätserzeugung: erneuerbare Energien, Kernenergie und das Verfeuern von fossilen Energieträgern mit Kohlenstoffabscheidung. So empfiehlt IPCC bereits in seinem Berichtsband III aus dem Jahr 2007 die Nutzung der Kernenergie und die Laufzeitverlängerung vorhandener Kernkraftwerke zur Verringerung der CO2-Emissionen (aus Authentizitätsgründen in der englischen Berichtsfassung zitiert):

„Nuclear power is therfore an effective greenhouse gas mitigation option, especially through license extensions of existing plants enabling investments in retro-fitting and upgrading. Nuclear power currently avoids approximately 2,2 – 2,6 Gt CO2/year if that power were instead produced from coal.“

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VW-Abgasskandal

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Leserbrief

erschienen in der Bonner Rundschau am 11. Januar 2016
und im Bonner Generalanzeiger am 16. Januar 2016

Ein Weltkonzern hat in den USA gegen Abgasvorschriften verstoßen – das ist und war nicht in Ordnung
Betrachtet man die Sache aber realistisch, so muss man schnell erkennen, dass dahinter ein „Wirtschaftskrieg“ steht.
Hier die Fakten:
– Beide Meldungen der US-Umweltbehörde kamen unmittelbar vor 2 großen Automessen .
– Es geht den US-Behörden mehr gegen die Dieseltechnologie: Ein moderner TDI-Dieselmotor verbraucht weniger Kraftstoff als ein vergleichbarer Benzinmotor. Die USA verwenden aber vorzugsweise Benzinmotoren.
– Es werden in den USA immer noch großvolumige Motoren verwendet mit einem hohen Spritverbrauch. Diese Fahrzeuge stoßen bei gleicher Fahrleistung immer noch mehr Schadstoffe aus, als ein „manipulierter“ Dieselmotor von VW, AUDI oder Porsche.
– Strittig ist, ob CO2 aus dem Auspuff eines Kraftfahrzeuges tatsächlich ein Klimakiller ist. Obamas Demokraten glauben das, die oppositionellen Republikaner sind anderer Meinung.

Im Übrigen sind die amerikanischen Verhältnisse und Messungen nicht auf Europa übertragbar – in Europa gibt es eine sog. Prüfstandserkennung, weil Messungen während der Fahrt unterschiedliche Ergebnisse bringen würden (z.B. Winter, Sommer, Regen, unterschiedliche Straßenverhältnis-se, usw. ).Bevor nun Politiker wie Verkehrsminister Dobrindt nach ‚Überprüfung‘ schreien oder gar Betriebserlaubnisse des KBA in Frage stellen sollte das diskutiert werden, was schon seit 1992 Gesetz ist. Verbesserungen sind immer möglich.
Desweiteren richtet sich die europäische Festlegung von CO2-Werten gegen die deutsche Autoindustrie. In Deutschland werden überwiegend sog. ‚Premiumfahrzeuge‘ hergestellt (kleine Fahrzeuge kommen billiger aus Südkorea oder China) und diese Fahrzeuge verbrauchen halt mehr Kraftstoff und haben es schwer, die immer strenger werdenden Abgaswerte einzuhalten. Aufwendige Motortechniken sind erforderlich und die führen letztendlich auch zur Leistungsminderung und somit zu mehr Kraftstoffverbrauch. Ob das der richtige Weg ist, möchte ich bezweifeln!!

Klaus Ridder, Siegburg

Die Energiepolitik der Großen Koalition

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Die Beschwörung des Irrealen

Von Günter Keil

Der Koalitionsvertrag vom Dezember 2013 enthielt eine Reihe von Ankündigungen zur künftigen Energiepolitik der CDU/CSU-SPD-Regierung. Hier werden diejenigen dieser Aussagen, die im Hinblick auf die dahinter stehende Denkweise, den Realitätsbezug und die Aussichten der Pläne besonders aufschlussreich sind, nach knapp zwei Jahren der Regierungsarbeit kommentiert.
„Das Energiepolitische Dreieck“
Zitat: „Die Ziele des energiepolitischen Dreiecks – Klima- und Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit – sind für uns gleichrangig. Die Energiewende wird nur dann bei Bürgern und Wirtschaft Akzeptanz finden, wenn Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit gewährleistet sowie industrielle Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze erhalten bleiben.“
Dazu gibt es eine treffende Bewertung durch Wieland Kramer, freier Journalist, Wuppertal, 2013:
„Zu den besonders schönen und trügerischen Exemplaren der Gattung Dreieck gehört das der nachhaltigen Energieversorgung. Es ist angenehm gleichseitig und vollkommen harmonisch. Mit jeweils identischer Entfernung zum Mittelpunkt positionieren wir die Versorgungssicherheit, die Umweltfreundlichkeit und die Preiswürdigkeit. Wir wünschen und behaupten sogar, die geometrische Harmonie entspreche der Realität.
Doch so robust wie wir es gerne hätten, ist das Energiedreieck keineswegs. Im zweiten Jahr in Folge (2012 und 2013) wird der inländische Energieverbrauch nahezu vollständig durch den Witterungsverlauf geprägt. Rund 10% mehr Erdgas und Heizöl waren nötig, um Wohnungen und Büros angenehm warm zu halten.
Und bei den Schwellenländern? Deren Rezepte gegen Wachstumsverluste sind einheitlich: Ganz vorne steht der Einsatz preiswerter Energie. Damit ist für diese Staaten eine Ecke des Energiedreiecks fest gesetzt. Die Option heißt Kohle.
Wir müssen akzeptieren, dass viele Länder im Energiedreieck auf sichere Versorgung und niedrige Preise setzen, um die Entwicklung ihrer Volkswirtschaft zu stützen, negative Umweltauswirkungen dagegen in Kauf nehmen.
Deutschland setzt mit seiner Energiewende auf Umwelt- und Klimaschutz (1. Anmerkung: Weder beim CO2 noch gar beim Natur- und Landschaftsschutz ist das tatsächlich der Fall) auf Versorgungssicherheit – insbesondere im Stromnetz (2.Anmerkung: Selbst diese ist massiv gefährdet). Hierzulande wird die Preiswürdigkeit im Energiedreieck vernachlässigt, wenn nicht sogar ganz fallengelassen.
Allenfalls zwei Ziele lassen sich zu Lasten des Dritten verwirklichen. Die Dreiheit erscheint unmöglich.“

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Energiepolitisches Manifest 2.1

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Argumente für die Beendigung der Energiewende

Von Günter Keil – mit Beiträgen von Frank Endres, Harald Klinkert,
Michael Limburg, Burkard Reimer und Hans Stirnberg

Im Februar 2014 erschien das erste „Energiepolitische Manifest“ der Autoren G. Keil, M. Limburg und B. Reimer, das eine Abrechnung mit der deutschen Energiepolitik darstellte. Es wurde im Internet publiziert, auch als Broschüre gedruckt und fand ein starkes Echo, weil es den zahllosen Bürgern, die von sich aus die Sinnlosigkeit des deutschen Sonderweges und dessen negative Folgen für alle erkannten, eine umfangreiche Anzahl von Sachargumenten und verständlichen Erklärungen zu diesem nicht einfachen Gebiet bot.
Nicht alle der wichtigen Teilaspekte konnten damals behandelt werden und inzwischen ist über ein Jahr vergangen, in dem die deutsche Politik auf ihrem verhängnisvollen Weg unbeirrt weiter gegangen ist. Die angerichteten Schäden nehmen in ihrem Umfang dramatisch zu und immer neue Schädigungen von Mensch und Umwelt werden offenkundig – von den wirtschaftlichen Schäden ganz zu schweigen. Auch wurden die ursprünglichen Ziele – insbesondere der sogenannte Klimaschutz – weit verfehlt. Aber unbeirrt setzt die Regierung – immer unterstützt von den Medien – ihre ideologische und marktfeindliche Politik fort. Zwar hat der Widerstand z.B. seitens der Gewerkschaften deutlich zugenommen, aber noch wagt man es nicht, das unvermeidliche Scheitern der Energiewende einzugestehen.
Zeit also, eine thematisch wesentlich umfangreichere Fortsetzung des Manifests zu schreiben, in dem zu den behandelten Themen und Argumenten viele nutzbare Details dargeboten werden, wozu auch eine umfangreiche Liste an Informationsquellen für eigene weiterführende Recherchen im Web gehört.
Die Energiewende war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wir möchten diesen Prozess beschleunigen.

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Energiepolitischer Appell

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Zurück zu einer vernünftigen Energiepolitik

Als ein Ergebnis des letzten G7 Gipfeltreffens in Schloss Elmau im Juni 2015 verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass auf der kommenden Klimakonferenz in Paris ein international verbindlicher Beschluss zur totalen Dekarbonisierung der Energiewirtschaft bis 2070 durchgesetzt werden soll.

Dekarbonisierung bedeutet den vollständigen Verzicht auf die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas. Deutschland, das keine Kernenergienutzung will, muss daher seine komplette Energieversorgung ausschließlich durch die Nutzung von Sonne, Wind, Wasserkraft und Biogas sicherstellen.

Da die Solarenergie im Winterhalbjahr keinen nennenswerten Beitrag liefert, muss auch deren Anteil durch Windenergie abgedeckt werden. Laut Bundesverband Windenergie (BWE) waren 2014 in Deutschland ca. 25.000 Windkraftanlagen (WKA) installiert, die etwa 9% der deutschen Bruttostromerzeugung von 614 Mrd. KWh lieferten. Die durchschnittliche Nennleistung der 2014 neu installierten Anlagen betrug ca. 2.700 kW pro WKA. Unter den Voraussetzungen, dass die Windernergie fossile Energieträger mit einem Anteil von rund 53%, Kernenergie mit rund 16%, Solarenergie mit rund 6%, also insgesamt ca. 75% der gesamten derzeitigen Stromerzeugung ersetzen soll, müssen über 200.000(!) Anlagen der aktuellen Leistungsklasse zusätzlich bereitgestellt werden.

Die der deutschen Bevölkerung aufgebürdeten Kosten überschreiten unter Berücksichtigung der aus dem EEG resultierenden Verbindlichkeiten bereits jetzt schon 400 Mrd. EUR und werden durch diese Maßnahme um weitere 400 Mrd. EUR ansteigen. Schon im Jahr 2013 wurden von Umweltminister Altmaier die Kosten der sogenannten Energiewende auf 1 Billion EUR geschätzt.

WKA haben einen großen Flächenbedarf. Allein für die Erschließung benötigt eine WKA durchschnittlich 1 ha (10.000 m²) Fläche. Um eine hohe Leistungsausbeute bei Windparks zu gewährleisten, wird sogar eine Fläche von 32 ha pro WKA benötigt. Der Flächenbedarf aller neu erforderlichen Anlagen beläuft sich auf ca. 64.000 km². Das sind rund 18% der Fläche der Bundesrepublik. Das deutsche Landschaftsbild wird flächendeckend von den Rotoren der WKA geprägt werden!

Aufgrund der unsteten Verfügbarkeit von Wind und Sonne müssen ausreichend Stromspeicherkapazitäten vorgehalten werden. Die aktuell vorhandenen 30 Pumpspeicherwerke in Deutschland haben eine Kapazität von weniger als 3% des Stromtagesbedarfs. Für eine halbwegs grundlastfähige Versorgung müssten mindestens 1.000 derartiger Speicher verfügbar sein.
Das ist weder geographisch/geologisch noch bautechnisch zeitlich durchführbar und auch finanziell nicht möglich.

Die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung wird mit dem vom Menschen verursachten CO₂-Anteil in der Atmosphäre begründet, der nach “Erkenntnissen” des sogenannten Weltklimarates (IPCC) die Ursache für die Klimaveränderung auf der Erde ist. Er hat aber bisher keinen Beweis dafür vorlegen können, der den in der Naturwissenschaft üblichen Anforderungen genügt. Es gibt nur Thesen und fragwürdige Computersimulationen, die die zukünftige Entwicklung des Weltklimas vorausberechnen, aber bei der Verifizierung von gemessenen Werten der Vergangenheit und Gegenwart versagen. CO₂ hat keinen signifikant nachweisbaren Einfluss auf das Klima.

Der totale Verzicht auf Kohlekraftwerke bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Kernenergie stellt ein Kapitalvernichtungsprogramm von geradezu astronomischem Ausmaß dar, das in einem Industrie­land wie Deutschland zu einer unvorstellbaren wirtschaftlichen und sozialen Katastrophe führen wird. Bezahlbare und verfügbare Energie ist eine wirtschaftliche Voraussetzung unserer Industriegesellschaft, und ihr wirtschaftlicher Erfolg ermöglicht unseren Sozialstaat.

  •   Die Unterzeichner appellieren daher an alle Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft in Deutschland,
  •             •  die gravierenden Folgen der Dekarbonisierung in ihrer vollen Tragweite zu bedenken,
  •             •  auf den Weg einer vernünftigen Energiepolitik zurückzukehren statt Planwirtschaft zu betreiben
  •             •  und die rechtlich und technisch erforderlichen Schritte zur Umkehr einzuleiten.

Arbeitsgemeinschaft Energie und Umwelt NRW    http://www.ageu-die-realisten.com    November 2015

286 Unterzeichner bis heute

Wollen Sie den oben stehenden “Energiepolitischen Appell” der AGEU unterzeichnen?

Hier mit Mausklick zum Unterzeichnen

 

Wer trägt die Kosten der nuklearen Entsorgung?

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Die Beantwortung dieser Frage hängt von den rechtlichen Vorgaben und den daraus abgeleiteten Entsorgungsgrundsätzen zur Nutzung der Kernenergie ab, in starkem Maße aber auch von den häufigen Veränderungen der Vorgaben und Grundsätze durch erhebliche politische Einflussnahmen über die Zeitschiene der letzten Jahrzehnte. Letzteres führte im Hinblick auf die erforderlichen Rückstellungen für spätere Entsorgungsverpflichtungen dazu, dass die übliche Sorgfaltspflicht des Kaufmanns nahezu unmöglich gemacht wurde.

Ob die Rückstellungen für die Entsorgung der Hinterlassenschaften der Kernenergienutzung reichen werden, ist fraglich. Die in jüngster Zeit aufgekommenen Zweifel scheinen nicht unberechtigt. Die vier großen Stromkonzerne befinden sich in einer wirtschaftlich kritischen Situation.

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Der Flächenbedarf von Stromerzeugungsanlagen

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Von Günter Keil

Die verschiedenen Techniken der Stromerzeugung beanspruchen auch außerordentlich unterschiedliche Flächen – Kraftwerks-Areale, Windparks, Biomasseanbau für eine Stromerzeugung usw. . Will man sie vergleichen, dann muss man einen Vergleichsmaßstab wählen, der aussagekräftige Ergebnisse ermöglicht.

Dieser Vergleichsmaßstab kann nur die Strommenge (in kWh, MWh etc. gemessen) sein, die eine Flächeneinheit der betr. Technik (in m2 oder auch Hektar gemessen) in einem Jahr erzeugt. In der unten gezeigten Tabelle sind die Ergebnisse der Berechnungen für konventionelle Kraftwerke und für die sog. erneuerbaren Energien zusammengestellt.

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Wirtschaftlichkeit solarthermischer Anlagen

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Wirtschaftlichkeit solarthermischer Anlagen
Strom aus Photovoltaik und Wärme durch Solarthermie – das sind die zwei Energieformen, die die Strahlung der Sonne direkt nutzen. Bekanntlich soll die Sonne keine Rechnung schicken. Bedeutet das aber auch, dass diese Formen der Energieerzeugung rentabel sind? Dieser Beitrag beschränkt sich auf die Solarthermie. Betrachtet wird die Wirtschaftlichkeit von Anlagen im Gebäudebestand, die entweder nur die Warmwasserbereitung oder zusätzlich auch die Gebäudeheizung unterstützen. 

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