Der Bundesregierung wird ihr Klimaschutzgesetz „um die Ohren gehauen“

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Das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm 2023 bedarf ergänzender Maßnahmen, um das nationale Klimaziel einer Senkung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 65 Prozent bis 2030 zu erreichen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG v. 29.1.2026, Az. 7 C 6.24) in Leipzig entschieden [1].

Die Bundesregierung hat auf der Grundlage des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) am 4. Oktober 2023 das Klimaschutzprogramm 2023 beschlossen, das die zur Erreichung des nationalen Klimaziels für 2030 beschlossenen Maßnahmen enthält. Der (Anm.: vom Bund finanziell geförderte) Kläger DUH begehrt die Ergänzung dieses Programms, weil er weitere Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels als erforderlich ansieht [1].

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Weiterhin ungewöhnliche Schneefälle auf der Nordhalbkugel

Innerhalb von nur acht Tagen hat die Schneedecke auf der Nordhalbkugel um 4,34 Millionen km² zugenommen – der größte Zuwachs in der Neuzeit [1].

Die Wetterkapriolen halten offenbar noch an. Sollte Valentina Zharkova mit ihrer Prognose der Abkühlung in den nächsten Jahren Recht behalten und damit die von UN und IPCC seit Jahren verbreiteten Apokalypse von der Überhitzung des Planeten widerlegen?

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Offshore-Windparks – Eine ernüchternde Betrachtung

Die zehn Nordsee- Anrainerstaaten planen den Aufbau einer gemeinsamen Offshore-Windenergiestrukur mit rund 300 GW Offshore-Windenergie inklusive Anbindungen und Netzanschlüssen in mehrere Länder. Davon rund 100 GW grenzüberschreitende Kooperationsprojekte [1].

Aktuell zeigt sich die Windbranche beim deutschen Ausbau pessimistisch: Verzögerungen beim Netzanschluss der Anlagen sowie das Ausbleiben von Geboten in der Ausschreibungsrunde im August 2025 hätten zur Folge, dass das Ausbauziel in Höhe von 30 GW bis 2030 verfehlt werden. Bis dahin sei lediglich ein Zubau von 20 GW zu erwarten.

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RWI plädiert für Verschiebung der Klimaschutzziele

Nach Ansicht des Essener Institutes RWI gebe es gute Gründe, die Treibhausgas-Neutralität erst für das Jahr 2050 anzustreben [1]. Deutschland soll laut Klimaschutzgesetz bereits im Jahr 2045 klimaneutral werden und somit fünf Jahre früher als die Europäische Union (EU). Im Verbund mit anderen Wirtschaftsverbänden forderte auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) im Jahr 2025, das deutsche Klimaneutralitätsziel von 2045 auf 2050 zu verschieben, denn Teile der Industrie sehen im schärferen nationalen Ziel einen Nachteil für hiesige Unternehmen. Ebenso die FDP forderte in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025, das Zieljahr 2045 an das EU-Zieljahr 2050 anzugleichen. Diese Forderung geht auf das vom ehemaligen FDP-Vorsitzenden Christian Lindner (2024) verfasste Papier zur „Wirtschaftswende Deutschland“ zurück.

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Winterkapriolen 2025/2026 nichts Ungewöhnliches

Das Winterwetter macht mal wieder Kapriolen. Zum Jahreswechsel wurde es richtig eisig und zu Beginn des neuen Jahres fiel bis weit in den Norden Deutschlands Schnee. Wintersturm ELLI sorgte dann für Glatteis, Chaos und viele Unfälle. Die Kaltluft bleibt laut Wettervorhersage also weiterhin wetterbestimmend, voraussichtlich auch noch in der ersten Februarwoche.

Auf die Spitze trieb es das Winterwetter auf der Halbinsel Kamtschatka im äußersten Nordosten Russlands. Erschreckende Bilder von gigantischen Schneefällen flimmerten über den Fernsehbildschirm. Aktuell werden Rekordschneehöhen in Shippiro/Japan gemeldet, ebenso arktische Temperaturen in den USA und Rekordtiefstwerte in Kanada.

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Ohne Nuklearforschung verliert Deutschland nuklearwissenschaftliche Souveränität

Sprengung des dritten Kühlturmes des KKW Biblis

Deutschland ist mit seinem vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie in der EU inzwischen mehr oder weniger ein Außenseiter. Selbst Staaten, die schon aus der zivilen Kernkraft-Nutzung ausgestiegen waren, kehren wieder zurück oder denken darüber nach. Nicht Deutschland. „Es war eben ein schwerer strategischer Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen“(Merz)[1], aber es werden daraus keine Konsequenzen gezogen.

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Abwärtstrend der Erdtemperatur hält noch an

Die von den UAH-Wissenschaftler, Dr. Roy Spencer und Professor John Christy, ausgewerteten Satellitendaten zeigen, wie die monatlichen Temperaturanomalien der unteren Atmosphäre in den letzten zwei Jahren zurückgegangen sind. Im Dezember 2025 liegt die Anomalie (Abweichung vom Mittelwert) nur noch 0,3 Grad Celsius höher als das langjährige Mittel. Vormonat 0, 36 Grad Celsius. Auf ihrer Webseite [1] werden fernerhin detailliert die für mehrere Regionen aufgeschlüsselten Temperaturen. angegeben. Sie weisen eine signifikante Abkühlung im Vergleich der Dezembermonate der Vorjahre auf. Das Jahr 2025 war insgesamt deutlich kühler als 2024.

Im August d.J. fragten wir, ob sich eine Temperaturwende anzeigt. Insbesondere Valentina Zharakova sagte eine Abnahme der Erdtemperatur für die kommenden Jahre voraus. Aber wie schon dort ausgeführt, werden erst Messungen über längere Zeiträume Aufschluss geben, ob Zharakova mit ihrer Prognose recht hat.

[1] https://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/

Welche Rolle spielt ein riesiger natürlichen CO2-Speicher beim langfristigen CO2-Kreislauf der Erde?

Die Entdeckung eines riesigen natürlichen Kohlenstoffspeichers unter dem Südatlantik stellt die geringe Rolle des anthropogenen CO2 für den langfristigen Kohlenstoffkreislauf der Erde erneut in Frage. Sie zwinge zu einer Neuberechnung der Rolle der Ozeankruste im planetarischen Kohlenstoffbudget.

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Bundesrechnungshof kritisiert die Umsetzung der Wasserstoffstrategie

Im Bericht [1] vom 28.10.2025 hat der Bundesrechnungshof (BRH) die zukunftsgerichteten Aspekte der Umsetzung der Wasserstoffstrategie des Bundes einer Prüfung unterzogen, indem er die Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes insgesamt bewertet und Empfehlungen für strukturelle Verbesserungen ausspricht.

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Windenergie-Paradoxon: „Warum mehr Windkraftanlagen nicht immer mehr Leistung bedeuten“

Im Kindesalter musste ich mir öfter die Mahnung meiner Eltern anhören: Junge merke dir, jedes Zuviel ist schädlich. Es war zwar die Warnung vor zu viel Süßigkeiten, aber die Lebenserfahrung lehrte, diese Warnung hat größere Reichweiten. So zum Beispiel auch der maßlose Ausbau der Windenergieanlagen, der unaufhörlich voranschreitet. Sie produzieren entweder zu wenig Strom oder zu viel. Sie sind unzuverlässig und daher unwirtschaftlich.

In einem Interview mit Merkur [1] erklärte Prof. Dr. Sigismund Kobe*) ein Phänomen, das er „Übergang zum Paradoxon erneuerbarer Energien“ nennt. Seine Warnung ist eindeutig: Mehr Windkraft ins Netz könnte bald abnehmende Erträge bringen – oder gar keine mehr.

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