Jülicher Brennelement-Kugeln werden in Ahaus zwischengelagert

Zwischenlager für Brennelemente, Quelle: BASE [1]

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat am 26.8.2025 die beantragte Beförderung von 152 Behältern aus dem Zwischenlager Jülich in das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus genehmigt. In den Behältern werden rund 300.000 BrennelementKugeln aus dem früheren Kugelhaufen-Versuchsreaktor in Jülich aufbewahrt [1].

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Vulkanausbrauch mit Einfluss auf die Erdtemperatur

Ein Satellitenbild zeigt die Wolke der Hunga-Tonga-Eruption am 15. Januar 2022 um 04:30 UTC, als sie ihre maximale Höhe von 57 Kilometern erreicht.  Foto: GOES-17 satellite image

Den Einfluss eines Vulkanausbruches auf die Erdtemperatur haben Lightfoot und Ratzer nachgewiesen [1][2]. Bei dem heftigen Ausbruch des unterseeischen Vulkans Hunga Tonga am 15. Januar 2022 wurden etwa 146 Millionen Tonnen Wasser in die Stratosphäre geschleudert. Dieses Wasser reduzierte den Wärmefluss in den Weltraum. Dadurch erhöhte sich die Temperatur der Erde im April 2024 auf einen Höchststand von etwa 0,45 °C über der sicheren Obergrenze von 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau, wie sie vom IPCC propagiert wurde. Es gab aber keine katastrophalen Auswirkungen. Diese Eruption deutet darauf hin, dass die kurzfristige Klimavariabilität stark von Naturereignissen wie Vulkanausbrüchen beeinflusst werden kann und nicht nur von anthropogenen Treibhausgasemissionen.

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Deutsche Gasversorgung: Unsicherheiten bleiben

Die Bundesnetzagentur sieht die Gasversorgung in Deutschland zwar als „stabil an, dennoch bleibt ein sparsamer Gasverbrauch für sie wichtig“ [1]:

  • „Seit dem 1. Juli 2025 gilt wieder die Frühwarnstufe. Die Bundesnetzagentur beobachtet die Lage genau und steht in engem Kontakt zu den Netzbetreibern.
  • Aufgrund des eingestellten Gastransits durch die Ukraine haben die Durchleitungen der Gasflüsse durch Deutschland zugenommen. Deutschland verfügt, auch dank der verfügbaren Kapazitäten an den LNG-Terminals, über ausreichend Transport-Kapazitäten für Exporte nach Südosteuropa.“

Das Missmanagement in der Energiewende lassen die zukünftige Gasversorgung als nicht gesichert erscheinen.

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Offshore-Windenergie: Der Ausbau ruckelt gewaltig

Die Kosten für die Errichtung der Windenergie-Anlagen auf See (0ffshore) steigen gewaltig. Sie haben dazu geführt, dass etliche Projekte in den USA, Großbritannien, Europa und jetzt auch in Australien gestoppt wurden. Trotz der politischen Ausbauabsichten ruckelt, hapert und klemmt es gewaltig in der Wind-Branche.

Die Probleme sind bekannt: Die Inflation hat die Kosten für den Bau von Windparks in die Höhe getrieben. Die Preise für Stahl, Kupfer und Aluminium haben sich verdoppelt und verdreifacht. Dazu fehlen Komponenten. Es gibt nicht genug Fundamente, nicht genug Turbinen, nicht genug Errichterschiffe, wichtige Metalle sind knapp. Vor allem, wenn viele gleichzeitig das Gleiche wollen. Hinzu kommt der gewaltige Ausbau des Stromnetzes und die Bereitstellung von konventionellen Reservekraftwerke, denn egal, ob Anlagen an Land oder auf See, deren Stromerzeugung ist intermittierend und erfordern folglich Stromerzeuger, die rund um die Uhr verfügbar sind.

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Klimaschutz vor dem IGH – Worte ohne Wirkung?

Eine Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes [1] Nr. 22/25 (13. August 2025):

Am 23. Juli 2025 hat der Internationale Gerichtshof (IGH) sein lang erwartetes Klima-Gutachten veröffentlicht. Dem wichtigsten Gericht der Vereinten Nationen (VN) zufolge ist eine „saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt“ ein Menschenrecht. Daher lasse sich aus dem Völkerrecht für alle Staaten eine Verpflichtung zu effektivem Klimaschutz ableiten. Das Gutachten könnte Folgen für die nationale und internationale Klimaschutzpolitik haben. Die Betonung liegt auf „könnte“, denn die weitreichenden Forderungen des IGH nach weltweitem Klimaschutz sind nicht bindend.

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Schweizer Bundesrat für Aufhebung des Kernkraftwerk-Neubauverbots

Kernkraftwerk Leibstadt, Schweiz

Eine technologieoffene Energiepolitik ist entscheidend, um Versorgungssicherheit, Klimaziele und steigenden Strombedarf in Einklang zu bringen. Diesem Grundsatz folgend beabsichtigt der Schweizer Bundesrat nach einer Mitteilung des Schweizer Nuklearforums, das Neubauverbot für Kernkraftwerke aufzuheben.

«Der Strombedarf wird bis 2050 auf über 90 TWh steigern – man denke nur an Elektrifizierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Angesichts von Klimazielen und der geopolitischen Lage sind Gaskraftwerke keine nachhaltige Option und der Ausbau der Erneuerbaren stockt. Es ist höchste Zeit für eine technologieoffene Planung», meint Hans-Ulrich Bigler, Präsident des Nuklearforums, zum heute (13.08.2025) vom Bundesrat verabschiedeten Gegenvorschlag zur sogenannten Blackout-Initiative. Eine Planung, die alle emissionsarmen Stromproduktionsarten einbezieht, kann diesem Zielkonflikten besser begegnen. Die Aufhebung des Technologieverbots ist aus Sicht des Nuklearforum ein wichtiger Schritt dazu.

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Meilenstein der Klimadebatte

„Der Glaube an die Wahrheit beginnt mit dem Zweifel an allen bis dahin geglaubten Wahrheiten.“ Friedrich Nietzsche

Mit dem jüngst veröffentlichten Bericht des US-Energieministeriums (DOE) wird es ohne neue gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse kein Zurück zur bisherigen (manipulierten) Klimadebatte und ihrer apokalyptischen Klimavorhersage mehr geben. Was auch immer man über seinen Inhalt oder seine Autoren denkt, dieser Bericht des US-Energieministeriums über die Klimawissenschaft stellt einen Meilenstein in der Klimadebatte dar, weil er eine Diskussion eröffnet, die zuvor durch einen erzwungenen Konsens verhindert wurde.

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USA – Aufhebung der Gefährdungsfeststellung…

…bedeutet: Von CO2-Emissionen geht keine Gefährdung der menschlichen Gesundheit aus.

SCHAUMBURG, Illinois (29. Juli 2025) [1] – Die Environmental Protection Agency (EPA) wird heute die sogenannte „Gefährdungsfeststellung“ aufheben, eine Verwaltungsvorschrift aus der Obama-Ära, die Treibhausgasemissionen von Kraftwerken und Fahrzeugen als schädlich für die menschliche Gesundheit deklarierte. Die Regel, die Kohlendioxid als Schadstoff behandelte, der mit Rauch und Ruß vergleichbar ist, würde verhindern, dass die EPA jahrzehntelang die Vorschriften ständig verschärfte, was zu einer nahen Zukunft führte, in der benzinbetriebene Autos und alle Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen verboten würden.

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Teure Stromtrassen für windigen Windstrom

Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel [1]

Die Nord-Süd Trassen für den Windstrom von den Küsten nach Bayern und Württemberg sollen weitgehend in der Erde verlegt werden. Das ist 7-mal teurer als Freileitungen.

 Im Norden von Deutschland gibt es inzwischen zu viele Windgeneratoren. Bei Starkwind reichen die Leitungen nicht aus, den Strom abzutransportieren. Überlastungen drohen. Wenn dann Überlastsicherungen ansprechen, kommt es zum Stromausfall. Mit neuen Leitungen soll der Windstrom in den windarmen Süden von Deutschland fließen. Die Trassen sind inzwischen weitgehend geplant. Ein Großteil der Leitungen soll in das Erdreich verlegt werden. Dann ist Gleichstrom die erste Wahl, weil er deutlich geringere Leitungsverluste als Wechselstrom aufweist. Doch dafür gibt es an den Kopfenden der Leitungen Verluste durch teure Wechselrichter zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und wieder zurück. Die Leistungen der Wechselrichter liegen im Gigawattbereich. Das ist mehr als die Leistung eines Großkraftwerkes.

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Zeigt sich eine Temperaturwende?

Im Laufe der Erdgeschichte hat es immer wieder Zeiträume globaler Abkühlungen und Erwärmungen gegeben, Eiszeiten wechselten mit höheren Erdtemperaturen als die heutigen. Wie es zu diesen Temperaturschwankungen kam, ist ungeklärt und weiterhin Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Während der IPCC die These von dem vom Menschen durch seine CO2-Emissionen verursachten aktuellen Klimawandel vertritt, wird diese These im vorausgehenden Artikel von namhaften Wissenschaftlern widerlegt.

„Es wird deutlich, dass wir grundsätzliche Zusammenhänge (der Erdtemperatur-Entwicklung) nicht verstehen“, so Reinhard Hüttl, Chef des Geoforschungszentrums Potsdam. Wissenschaftler wie Henrik Svensmark und Jasper Kirkby sehen wie auch Valentina Zharkova in der Sonnenaktivität eine der wesentlichen Ursachen der Temperaturschwankungen. Aufgrund der seit einigen Jahren abnehmenden Sonnenaktivität sagten sie eine Abnahme der Erdtemperatur für die kommenden Jahre voraus. Hat diese Wende zu tieferen Temperaturen nun eingesetzt?

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