Klimawissenschaft: Was bietet sie und wie wird sie genutzt

„Es spielt keine Rolle, wie schön deine Theorie ist oder wie klug du bist. Wenn sie nicht mit dem Experiment übereinstimmt, ist sie falsch.“ (Richard Feynman)

von Anthony Watts

Es steht außer Frage, dass das Beobachtungsnetzwerk besser ist als vor Jahrzehnten. Satellitenmessungen, Ozeanbojen, Reanalyse-Datensätze – diese haben zusätzliche Detailschichten hinzugefügt, von denen frühe Forscher nur träumen konnten. Aber verbesserte Instrumentierung hat Unsicherheit nicht beseitigt; Sie hat sich einfach verschoben, wo diese Unsicherheit liegt. Oberflächentemperaturaufzeichnungen zum Beispiel unterliegen weiterhin Anpassungen, Homogenisierungstechniken und laufenden Überarbeitungen. Jeder dieser Schritte mag einzeln gerechtfertigt sein, doch der kumulative Effekt führt zu einem Maß an Undurchsichtigkeit, das einer Überprüfung statt automatischem Vertrauen gerecht wird.

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Treibhaus Erde – thermodynamische Betrachtung

Helmut Ullmann*)

Ausgangssituation

In den letzten 150 Jahren wurde eine Erhöhung der globalen Temperatur um etwa 1 Grad beobachtet. Im gleichen Zeitraum wuchs die Konzentration des Kohlendioxids in der Luft von 280 auf 400 Vol.-ppm. Die gemessene CO2–Temperatur–Zeit-Beziehung führt zum Verdacht, menschengemachte CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger während der Industriellen Revolution wären Ursache des Temperaturanstiegs. Das menschengemachte CO2wird als Klimakiller geächtet. In der Folge werden Null-Emissions-Ziele und Dekarbonisierung zum Klimaschutz politisch durchgesetzt, die zu Deindustrialisierung und Verarmung der Gesellschaft führen können.

Hier wird anhand physikalisch-chemischer Daten zum Wärmespeichervermögen der Gase eine Bewertung durchgeführt.

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