Privacy Policy Umwelt Archive - Seite 2 von 11 - AG E+U - Die Realisten

Vergleich der Emissionen Kohle vs. Erdgas

Wumms! Erdgas ist nicht besser

Bereits am 29. 1.2019 hieß es im The Wall Street Journal unter dem Titel „Dümmste Energiepolitik der Welt“ [1] und dem Untertitel „Nach dem Ausstieg aus der Kernkraft will Deutschland jetzt auf die Kohle verzichten“ in deutscher Fassung:

„Dumme Umweltpolitiken sind in ganz Europa Routine – siehe Emmanuel Macrons aufsehenerregende Brennstoffsteuer in Frankreich –, aber selbst nach diesem Standard ist Deutschlands neuer Plan, auf Kohle zu verzichten, bemerkenswert. Nachdem man unzählbare Milliarden Euro für erneuerbare Energien verschwendet und den deutschen Haushalten und Unternehmen einige der höchsten Energiepreise in Europa zugefügt hat, verspricht Berlin nun, die einzige zuverlässige Stromquelle zu killen, die Deutschland verblieben ist.“

Dieses „Versprechen“ wurde eingeleitet. Am 3. Juli 2020 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Kohleausstiegsgesetz. Bis spätestens 2038 soll die Verwendung von Kohle zur Stromerzeugung beendet werden. Ausschlaggebender Grund ist die Verminderung der CO2-Emissionen, die als klimaschädlich angesehen werden. Lässt sich dieses Ziel erreichen? Zweifel sind angebracht.

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Trotz globalen wirtschaftlichen Einbruchs keine Abnahme des atmosphärischen CO2

Der weltweite dramatische Einbruch industrieller Aktivitäten, dadurch bedingte Rückgänge des Energieverbrauchs und die erheblichen Einschränkungen menschlicher Mobilitäten als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie sollte eine Verringerung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre erwarten lassen. Was zeigen aktuelle Messungen und Beobachtungen?

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Ein Klima-Aktivist entschuldigt sich

Gemeint ist Michael Shellenberger. In Wikipedia heißt es über ihn, er ist amerikanischer Autor für Umweltpolitik, er ist Mitbegründer des „Breakthrough Institute“ und Gründer von „Environmental Progress“. Man nannte ihn einen „Time magazine Heroes oft he Environment (2008). Michael Shellenberger (Jg. 1971) war 2008 Gewinner des „Green Award“, ist Co-Editor des „Love Your Monsters“ (2011) und Co-Autor des Break Through. Bei Forbes war er Autor für klima-alarmistische Artikel.

Jetzt legte er ein Bekenntnis ab, das sicher nicht wenige überraschte, vermutlich enttäuschte oder gar erboste. Hier das in Environmental Progress [1] erschienene und ins Deutsche übersetzte Bekenntnis:

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Vor der ökonomischen Selbstverstümmelung wurde bereits 2007 gewarnt

Gelegentlich fördert das Durchblättern eigener Ablagen Artikel zu Tage, die trotz ihres Jahre zurückliegenden Erscheinens eine Überraschung auslösen. So der Artikel von Christian Bartsch, einem Ingenieur und Fachjournalisten, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 27. März 2007 mit dem Titel „Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels“ [1]. Schnee von gestern, dachte ich mir, umso erstaunlicher die Feststellung, dass dieser Artikel unverändert auch noch heute erscheinen könnte. Bedauerlich nur, dass sein „Licht“ aus Fakten und Folgerungen nicht zur geistigen Erhellung maßgeblicher Politiker nebst sie beratender Wissenschaftler geführt hat, die unbeirrt der Ansicht sind, dass die vom Menschen verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen unseren Planeten aufheizen würden und Milliarden Euro ausgeben, die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas langfristig zu verhindern. Die renommierte FAZ berichtete das genaue Gegenteil.

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“Green Deal” vereinbar mit Lissabon-Vertrag und Energiecharta?

Im folgenden Artikel wird die Rechtskonformität der europäischen Energiepolitik hinterfragt. Wir berichteten hier und hier über das Vorhaben der Europäischen Union, Taxonomie-Richtlinien aufzustellen, mit deren Hilfe sich die Umweltverträglichkeit einer wirtschaftlichen Tätigkeit feststellen lässt, um deren Förderungswürdigkeit beurteilen zu können. Die von der Kommission eingesetzte Technical Experts Group (TEG) für nachhaltige Finanzen kam zu dem Schluss, dass zu diesem Zeitpunkt “die Beweise für die Kernenergie komplex und im taxonomischen Kontext schwieriger zu bewerten sind”, was den möglichen erheblichen Schaden für andere Umweltziele betrifft. Das bedeutet, vorrangig „grüne“ Techniken fördern und keine finanzielle Unterstützung für die Kernenergie, weder für die Förderung noch für Neubauten.

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Kohle bleibt Hauptenergiequelle im globalen Energiesystem

Ungeachtet eines fehlenden stichhaltigen und allgemein anerkannten wissenschaftlichen Beweises über die Wirkung des Kohlenstoffdioxids CO2 auf das globale Wettergeschehen verpflichteten sich bis auf China, Indien und die USA (durch Vertragskündigung) alle übrigen teilnehmenden Staaten an der Pariser Klimakonferenz von 2015, Maßnahmen zur CO2-Einsparung zu ergreifen, um die mittlere Globaltemperatur unter 2 0C, besser noch 1,5 0C zu halten. Dem liegt die unbewiesene These zugrunde, dass das vom Menschen durch Verbrennung erzeugte CO2 den Klimawandel verursacht. Wird es zu einer CO2-Einsparung kommen?

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Sonnenminimum: Kühlt sich die Erde wieder ab?

In unserem Artikel „Wolkenbildung: Frappierende Forschungsergebnisse“ (hier) berichteten wir unter anderem über mögliche Zusammenhänge zwischen der Sonnenaktivität und dem Wettergeschehen auf der Erde.

Eine inzwischen gesicherte Erkenntnis ist, dass ein Zusammenhang zwischen der beobachteten Sonnenfleckenzahl und der Sonnenaktivität besteht. Sonnenflecken sind dunkle Stellen auf der sichtbaren Sonnenoberfläche, die kühler sind und daher weniger sichtbares Licht abstrahlen als der Rest der Oberfläche. Sie spielen eine große Rolle bei der Aktivität der Sonne, einschließlich der Geburt von Sonneneruptionen und koronalen Massenauswürfen. Ihre Zahl und Größe bilden das einfachste Maß für die sogenannte Sonnenaktivität (Wikipedia). Ein Minimum der Sonnenaktivität tritt auf, wenn keine Sonnenflecken entdeckt werden. Sonnenminima sind Teil des Sonnenzyklus, sie treten etwa alle 11 Jahre auf.

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Globale Erwärmung für die zwei Kulturen

von Richard Lindzen
Übersetzung: Günter Keil

Über den Vortragenden

Richard S. Lindzen war Alfred P. Sloan-Professor für Meteorologie beim Massachusetts Institute of Technology bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2013. Er ist Autor von über 200 Fachartikeln zu den Themen Meteorologie und Klimatologie und ist ein Mitglied der US-National Academy of Sciences und in der akademischen Beratungsversammlung der GWPF (s. Liste der Mitglieder am Ende des Papiers.).

Prof. Lindzens Vortrag

Vor über einem halben Jahrhundert hat C.P. Snow (ein Romanschriftsteller und physikalischer Chemiker, der auch in verschiedenen wichtigen Positionen des Britischen Staatsdiensts und kurzzeitig in der UK-Regierung diente) ausgezeichnet die Verflechtungen ‚zweier Kulturen‘ untersucht:

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Hohes Sicherheitsniveau bei der Beförderung radioaktiver Stoffe

Mit ‚schöner’ Regelmäßigkeit werden parlamentarische Anfragen zu Beförderungen/Transporten radioaktiver Stoffe eingebracht (z.B. [1]) oder gar Forderungen zu deren Vermeidung [2] gestellt. Die Anfragen sollen zwar „für Transparenz und Nachvollziehbarkeit sorgen“, die dahinter stehende Absicht ist unverkennbar, das Risiko der Kerntechnik auf allen Ebenen zu überzeichnen und bewusst zu halten.

Die Beförderungen radioaktiver Stoffe sind, wie am Ende dieses Beitrags belegt wird, denkbar ungeeignet, etwaige hiermit verbundene Risiken der Kerntechnik zu beweisen. Speziell die mit dem Betrieb von Kernkraftwerken erforderlichen Beförderungen von radioaktiven Stoffen (Kernmaterial, frische und abgebrannte Brennelemente, radioaktive Abfälle) haben sich in der Vergangenheit als sicher und zuverlässig erwiesen. Auch sollte bekannt sein, dass von den Versandstücken keine radiologischen Belastungen zumal für die Bevölkerung an den Transportstrecken ausgehen.

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Kernkraftwerke in Betrieb, Bau und Planung

Wie „World Nuclear News“ berichtete [1], sind in 30 Ländern 450 Reaktoren in Betrieb. Diese 30 Länder machen über 60% der Weltbevölkerung aus. Die Kernenergie liefert derzeit 10% des weltweiten Stroms, mehr als ein Drittel der weltweiten CO2-armen Stromerzeugung. Jährlich werden ca. 25oo Mrd. Kilowattstunden erzeugt. Die jährlich durch Kernenergie vermiedenen CO2-Emissionen liegen bei rund 2,5 Mrd. Tonnen.

Weitere 59 Reaktoren in 15 Ländern sind im Bau, China führt diese Entwicklung mit 18 Reaktoren an. In den 30 Ländern, in denen derzeit KKW betrieben werden, bauen 13 entweder neue Einheiten oder vollenden ursprünglich suspendierte Projekte.

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