Privacy Policy Eberhard Witz, Autor auf AG E+U - Die Realisten

Die wachsende Weltbevölkerung als Menschheitsaufgabe

Wie verschiedentlich in diesem Forum dargestellt, gibt es den menschengemachten Klimawandel im behaupteten Ausmaß, auch ansatzweise nicht. Die Frage, ob die zahlreichen Naturwissenschaftler, die auf dem menschengemachten Klimawandel zwar beharren, in Wirklichkeit aber anders denken, kann nicht beantwortet werden. Wer Naturwissenschaften studiert oder sich intensiv damit beschäftigt hat, kennt die Gesetze der (Athmosphären-)Physik. Das Gleiche muss man auch für diejenigen annehmen, die falsche Klimavoraussagen, mithilfe manipulierter PC-Programme, entwickeln.

Unzweifelhaft ist aber auch, daß unsere freiheitliche Wirtschaftsordnung, die u.a. dazu beigetragen hat, für 2 1/2 Milliarden Menschen die furchtbaren Folgen zweier Weltkriege zu beheben, gegenüber der auf fast 8 Milliarden Menschen angewachsenen Weltbevölkerung, zunehmend an ihre Grenzen stößt. Die Schere zwischen den wohlhabenden 20% und der z.T in bitterster Armut lebenden Mehrheit, hat sich bisher nicht geschlossen. Insofern ist das rasche Wachstum der Weltbevölkerung die größte Herausforderung für unsere Zukunft.

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Falsche Klimamodelle und gefälschte Statistiken

Das chaotische Klima abzubilden, d.h. zu modellieren, ist extrem kompliziert, weil über 28 bekannte Klimaeinflüsse  berücksichtigt werden müssen und weitere überhaupt noch nicht bekannt sind. Das vom Weltklimarat (IPCC) genutzte Modell ist das Global Simulation Model GSiM. Mit diesem Modell beschäftigen sich Mathematiker, Informatiker, Physiker und Chemiker, die sich regelmäßig treffen, um Verbesserungen ihrer Modellserie zu besprechen und ggf. eine neue Modellgeneration zu beschließen. Bei hochkomplexen Modellen, die im wesentlichen aus Ketten von Differenzialgleichungssystemen bestehen, muß man Informationen von geringerer Bedeutung unterdrücken, weil sie sich weniger gut abbilden lassen. In der aktuellen Modellserie CMIP-5 gibt es über über 120 verschiedene Klimamodelle, alle mit einer bestimmten, leicht voneinander abweichenden Prognose. Inzwischen spricht man nicht mehr von Prognose, sondern von Projektion.

Im IPCC gehen nicht nur Informationen diverser Forscher ein, sondern auch Vorgaben und Meinungen aus dem  Umweltministerium. Es versteht sich von selbst, daß dieser politische Einfluß der Forschung und reinen Lehre nicht dienen kann, weil im Grundsatz Wissenschaft und Politik getrennt sein müssen.

Um in den divergierenden Modellen und Prognosen eine klare Linie erkennen zu können, hat Professor John R. Christy, Direktor für Erd- und atmosphärische Wissenschaften an der Universität Huntsville (Alabama) sowie Leitautor eines Teils des dritten Sachstandsberichts des IPCC von 2001, die Modellaussagen mit den Durchschnittswerten realer Messungen (Satelliten und Wetterballons) verglichen.

Ausgehend von einer 0° C-Linie 1975 und fortlaufender Anpassung an die Realität sollte in der Modellserie CMIP-5 ab Mitte der 90er Jahre die Temperaturkurve steil nach oben verlaufen und um 2020 herum um 1° C gestiegen sein. Tatsächlich liegen die Messungen um 2018 herum nur 0,35° C höher, ein signifikanter Unterschied.

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„Der Treibhauseffekt“ im Meinungsstreit der Klima-Alarmisten und Klima-Skeptiker

Vorwort

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Diese ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, ……. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Immanuel Kants Antwort 1783 zur Frage, warum Menschen zeitlebens gerne unmündig bleiben und von daher willige Objekte der Indoktrination sind)

Hauptargument der klima-alarmistischen Theorie (teilweise ohne naturwissenschaftliche Grundlage)

Die elektromagnetische Sonneneinstrahlung überträgt Lichtquanten (Photonen) in verschiedenen Wellenlängen auf die Erde und ihre Atmosphäre, wovon die Summe aller als weißes Licht wahrgenommen wird. Die häufigsten, vergleichsweise kurzwelligen Strahlungen liegen bei 500 µ m. In diesem Spektralbereich des sichtbaren Lichts absorbieren Erde und ihre Atmosphäre nur wenig Strahlung, – so auch die Glasscheiben eines Treibhauses. Jedoch erwärmen sich die bestrahlten Gegenstände auf der Erdoberfläche (im Treibhaus) und strahlen ihrerseits deutlich verlangsamte elektromagnetische Wellen (Infrarot mit 10.000 µ m) ab (Wiensches Verschiebungsgesetz).

Von entscheidender klimatischer Bedeutung ist bei den Strahlungsvorgängen in der Atmosphäre, dass die langwellige “Wärmestrahlung” der erwärmten Erdoberfläche die Atmosphäre größtenteils nicht auf direktem Wege verlässt, sondern von atmosphärischen Spurengasen, den natürlichen Treibhausgasen, und Wolken zunächst absorbiert wird, die sich dadurch erwärmen. Spurengase und Wolken emittieren diese Energie zugleich an den Weltraum und in Richtung Erdoberfläche (atmosphärische Gegenstrahlung). Die Erde wird dadurch zusätzlich aufgeheizt und reflektiert erneut langwellige Strahlung an die atmosphärischen Klimagase. Durch zunehmendes anthropogenes Kohlendioxyd (CO2) wird die atmosphärische Gegenstrahlung deutlich erhöht.

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Die Große Transformation

Geschichtliche Hintergrundtheorie

Während der Zweite Weltkrieg die Welt erschütterte, schrieb der große Wirtschaftshistoriker Karl Polanyi (21.10.1886 – 23.04.1964) in Bennington/Vermont das Buch „The Great Transformation“ (1941 – 1943). Mit Blick auf die vorangegangenen 200 Jahre, führt er darin aus, wie die ökonomische Entwicklung, die für ihn mit der Ersten industriellen Revolution im 18. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreichte, nach seiner Beurteilung, zwangsläufig zur Katastrophe des Zweiten Weltkiegs führen musste. Verantwortlich hierfür sei die utopistische Idee eines sich selbst regulierenden Markts. Dieser musste mit seinem „freien Spiel der Kräfte“ zu einer charakteristischen „Herauslösung“ und Verselbständigung der Ökonomie gegenüber der Gesellschaft führen. 

Demzufolge erniedrigen die Marktkräfte die menschlichen Tätigkeiten, erschöpfen die Natur und machen Währungen krisenanfällig. Das Ziel der Großen Transformation muss aus seiner Sicht der Übergang zur nicht integrierten Gesellschaft innerhalb der freien Marktwirtschaft sein.

Während Polanyi die Gründe verstehen wollte, warum die europäische Zivilisation im Schrecken des ersten Weltkriegs, der Weltwirtschaftskrise und schließlich im Faschismus scheiterte, begreift der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) die Große Transformation als Zukunftsaufgabe.

Zielsetzung der „Klimaforscher“ in Deutschland

Für den WBGU (Vorsitz:  H.J. Schellnhuber, Klimafolgenforscher) ist mit dem „Potsdam Memorandum“ vom 8. – 10. Oktober 2007 (www.nobel-cause.de/Potsdam-2007/Potsdam-memorandum) der Masterplan für das weitere politische Vorgehen geschaffen worden.  Seine Zielsetzung: „Wir stehen an einem Wendepunkt in der Geschichte, wo eine Große Transformation nötig ist, um den immensen Bedrohungen unseres Planeten zu begegnen“. Hierzu zählt in der „Zusammenfassung für Entscheidungsträger, Welt im Wandel“ der so bezeichnete „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“.

Schaffung von Nicht-Verfassungsorganen

Am 30.9.2014 befragte der Dipl.Physiker Ralph D. Tscheuschner (falsifizierte 2009 den angeblichen Treibhauseffekt), den ehemaligen Präsidenten des Wuppertal-Instituts, Ernst-Ulrich von Weizsäcker zur Einrichtung einer vom WBGU vorgeschlagenen, der Bundesregierung assoziierten „Zukunftskammer“. Seine Bedenken richteten sich gegen ein nicht gewähltes, jedoch in die Regierungstätigkeiten eingebundenes und mit außerordentlichen Vollmachten ausgestattetes Organ. Dies würde, neben den klassischen 3 Gewalten (Legislative, Exekutive, Judikative) eine 4. Gewalt darstellen. 

E.U. von Weizsäcker räumte ein, daß sein älterer Bruder, Carl Christian von Weizsäcker, in einem Zeitungskommentar „Die Große Transformation: ein ‚Luftballon“ sehr kritisch („richtig zerfetzt“) geurteilt und das Ansinnen als Öko-Diktatur bezeichnet habe. Das sei, analytisch gesehen, zwar richtig, es gehe aber darum, „ein Staatsinstrument, ein Gesellschaftsinstrument einzubauen, welches Langfristigkeit einklagen und durchsetzen kann. Das {sei} im Grundgesetz so nicht vorgesehen und insofern demokratiewidrig {…} habe diktatorische und autoritäre Züge. Es bliebe die Frage, wie „der Prozess aus einer parlamentarischen Demokratie in eine, in Bezug auf Langfristigkeit, autoritäre Gesellschafts- und Staatsform stattfinden kann.“ Hier suche er nach Möglichkeiten, die „demokratiefähig, freiheitsförmig sind und Spielräume für Phantasie lassen.“ Eine gute Möglichkeit sei, die „sanfte Verteuerung der Zerstörungsleistung, als freiheitsförmigstes Instrument.“ 

Zu diesen Ausführungen muss festgestellt werden, dass es eine „Umformung“ der Demokratie in eine autoritär oder diktatorisch geartete, aber immer noch demokratisch legitimierte Staatsform, nicht gibt. Ein solcher Vorgang käme der „Quadratur des Kreises“ nahe, was nach den 1882 gemachten Erkenntnissen des Mathematikers Ferdinand von Lindemann (1852 – 1939) unmöglich ist.

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